Kundenmeinungen
Wer MUSE nicht liebt, liebt sich selbst nicht :), 30. Juni 2007
Naja, ich habe dieses Album zum Release vor einem Jahr gekauft und hab mir gedacht wenn ich jemals eine Rezension schreibe, dann darüber.
Ich bin ein richtiger MUSE-Fan und deswegen konnte ich es kaum erwarten, die neue Platte in meinen Händen zu halten. Als ich sie dann das erste Mal anhörte, war aber die ganze Euphorie weg. Irgendwie klang das alles nicht so richtig nach MUSE. Diese Meinung hat sich dann ungefähr über 3 Tage gehalten. Jeden Tag noch einmal eingelegt und angehört und irgendwann konnte ich damit nicht mehr aufhören und mein CD-Player spielte die CD ununterbrochen und ich konnte mir ein Leben ohne "Black Holes and Revelations" nicht mehr vorstellen :)
Ich denke die Platte hat eine gewisse Inkubationszeit (wenn man davon bei Musik sprechen kann) und deswegen ist es der größte Fehler, sie nach dem ersten Anhören wegzulegen. Nach "Origin of Sysmmetrie" ist sie mein klarer Favorit.
Gerade Songs wie "Map of the Problematique" oder "Knights of Cydonia" machen das Album zu dem was es ist: MUSE!
Für dieses Album kann ich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Ich war im Dezember im Zenith in München und wem die Platte nicht gefällt, muss sich MUSE live anschauen. Da sind sie fast noch besser :)
Geniales Album!, 29. Juni 2007
Ein geniales Album ist Muse da gelungen. Im Vergleich zu älteren Alben viel ohrwurmiger und gefälliger, aber keineswegs Mainstream!! Als Reinhörtipp empfehle ich "Supermassive Black Hole" und "Starlight" sowie "Knights Of Cydonia", das in jedem Tarantino-Film einen Platz finden würde.
Übrigens sind Muse auch als Live-Band zu empfehlen - Vollblutmusiker, die einfach mal während des Konzerts ihre Instrumente tauschen...
Was für ein Hammer-Album, 23. April 2007
Einfach großartig - Pflicht für jede gut-sortierte CD-Sammlung. Wer da nicht kauft ist selber schuld.
Nicht in eine Schublade zu stecken..., 15. März 2007
"Wir lassen uns nicht in irgendeine Schublade stecken" ist eine beliebte Floskel bei Bands der Neuzeit. In den meisten Fällen passen sie dann doch irgendwo rein. Bei Muse ist das tatsächlich anders. Beim ersten Album "Showbiz", das Ende des letzten Jahrtausends erschien, hatte man das Gefühl, das die Band selbst noch nicht genau weiß, wohin die Reise gehen soll. 2001 erschien dann "Origin Of Symmetry" und haute den Hörer schier aus den Socken. Alleine für das grandiose "Plug In Baby" haben Muse einen Platz in der Hall Of Farne verdient. Da Stillstand ein Fremdwort für das Trio ist, konnten sie viele Fans mit dem Nachfolger Absolution" (2003) nicht befriedigen. Und auch das neue Album ist wieder anders. Um es gleich vorwegzunehmen: Es ist das eingangigste aller Muse-Alben, wenn auch die skurillen Einfälle nicht fehlen. Allerdings scheut sich die Band auch nicht mehr vor den großen Melodien. Der erste Track "Take A Bow" kommt noch recht merkwürdig daher, ein mit elektronischen Soundteppich untermaltes Kleinod. "Starlight" ist für Muse-Verhältnisse relativ cat-chy, fast schon ein Mitsingsong. Genauso wie "Supermassive Black Hole". Netter Beat, Falsett-Gesang und mit Ohrwurmqualitäten. Auch "The Problematique" ist ein Highlight des Albums, mit seinem treibenden Schlagzeug, überzeugendem Gitarrenspiel und einer düsteren Melodie. Zwei Gänge zurück schaltet die Band dann mit "Soldier's Poem", hier fällt auf, wie sehr sich die Stimmen von Matthew Bellamy und Thom Yorke, seines Zeichens Sänger bei Radiohead, mit denen Muse oft verglichen werden, ähneln. Doch anstatt wie Radiohead die Pfade kommerzieller Musik zu verlassen, scheinen Muse nun die Stadien als ihre Bühnen zu entdecken. Aber zurück zur Platte, herausstechend ist der Song "ExoPolitics", der ebenfalls ein Evergreen im Muse'schen Gesamtwerk werden könnte. Der Anfang von "Assasin" ist etwas ruppiger ausgefallen, und es ist auffällig, das dies kein wirklich guter Song geworden ist, es überzeugen mehr die "normalen" Nummern, so auch "City Of Delusion". Wer Muse noch nicht für sich entdeckt hat, sollte mit "Black Holes" ruhig mal einen Versuch starten. Man wird es nicht bereuen.
Gelungen!, 11. Februar 2007
Man kann einiges kritisieren - aber muss dann doch feststellen: Gelungenes Album! Spannend anzuhören, und einfach ein großes Vergnügen! Muse können schon sehr viel. Das mag man jetzt Perfektionismus nennen und ablehnen - ich tue das nicht, sondern bin einfach dankbar für sehr gute Musik. Großartige Leistung!
|