Kundenmeinungen
Ein Meisterwerk ohne Wenn und Aber, 25. Januar 2008
Schon allein als Serienkiller-Thriller würde der Film überzeugen. Doch der Nebenstrang, der sich mit der Beziehung zwischen dem fast pensionierten uns desillusionierten Polizisten (Freeman) und dem jungen, energisch-ambitionierten und (noch) recht optimitischen Cop (Pitt) auseinandersetzt ist sehenswert. Die düsteren, gesellschaftskritischen Untertöne von ständigem Regen und gedämpftem Licht begleitet, vermitteln eine eindringlich, grandiose Atmosphäre.
Und das oft genannte Ende ist wirklich überraschend, sehenswert und gibt dem Film noch den allerletzten Schliff. Brad Pitt und Morgan Freemann spielen zudem absolut fantastisch.
Schlechte Geschichte, gut erzählt, 14. Januar 2008
Morgan Freeman spielt einen alten Polizisten, unmittelbar vor der Pensionierung, desillusioniert und angewidert von der zunehmenden Gewalt, Bratt Pitt einen jungen Draufgänger, der sich extra dorthin versetzen lies, wo etwas los sei. Nur widerwillig übernimmt der erfahrene Polizist noch einmal die Ermittlungen in einer Mordserie, bei dem die sieben Todsünden offenbar das verbindende Motiv bilden. Als man den Killer schließlich in Gewahrsam hat, ahnt keiner der beiden, dass sie selbst noch Teil des Plans des Mörders sind.
Sieben hat seinerzeit für ziemlichen Wirbel gesorgt, und man könnte sich fragen, weshalb. Die Darsteller tun routiniert ihren Job, und David Fincher hat das richtige Gespür für Erzähltempo, Bilder und Stimmungen. Doch das ist nichts außergewöhnliches, nur technisches Handwerk.
Die beste Technik allerdings nützt nichts, wenn das Material nicht stimmt. Tatsächlich hat Sieben keine Geschichte. Die Aufgabe der beiden Polizisten ist lediglich, dem Zuschauer immer neue Leichen zu präsentieren und dazu kurze Erklärungen abzugeben. Ihre Ermittlungen führen tatsächlich die ganze Zeit ins Nichts, der Mörder stellt sich letztendlich selbst, nur um ein letztes Mal zu punkten. Der eigentliche Held dieses Filmes ist der Mörder, das zentrale Motiv besteht in der absoluten Kontrolle, die er von Anfang bis Ende über alle Details ausübt, und Spannung wird nicht durch die Fortschritte der Ermittler erzeugt, sondern durch die Erwartung der nächsten Installation dieses fantasievollen Wahnsinnigen.
Sieben hat in gewisser Hinsicht den Grundstein für eine neue Art von Horrorfilmen gelegt, in denen sich das treibende Moment vom Folgen einer Handlung zum Sich Delektieren an den Taten verschob. Wer gerne fantasievoll zerfledderte Leichen sieht (aber warum sonst schaut man sich Horrorfilme an?), kann mit Sieben sicher etwas anfangen, wer gute Geschichten mag, eher weniger.
Sieben - DAS Meisterwerk des Serienkiller-Genres, 16. Dezember 2007
"Sieben"... was für ein subtiler Titel für einen solchen Film!
Ich hatte keine genaue Ahnung vom Inhalt, als ich mir den Film das erste Mal angeschaut habe. Ich wusste nur, dass es sich um eine "Serienmörder-Story" handelt. Ohne große Erwartungen habe ich mir den Film dann angeschaut und ich bin selten so gefesselt worden wie hier!
Es handelt sich um einen der wenigen Filme, die dazu geeignet sind so ziemlich jedem Zuschauer Albträume zu bescheren. Die Atmosphäre, welche durch die dunklen, bräunlichen Farben generiert wird, ist wirklich beklemmend. Die Szenen in engen Straßenschluchten, in strömendem Regen wirken wie ein Vorbote zum Armageddon. Die wenigen positiven Szenen (z.B. in der Bibliothek) wirken daher um so bedrückender. Und als wenn das nicht genug wäre, spielt der Showdown unter strahlendem Himmel auf einem riesigen, freien Feld... beim Übergang zu dieser beklemmenden Weite fällt der Zuschauer erstmal in ein Loch um dann einem geradezu atemberaubende Finale ausgesetzt zu werden. Das nenne ich Spannung pur!
Selbst beim dritten oder vierten Ansehen stockt einem hier noch das Blut in den Adern. Hatte man bis zu diesem Punkt die ganze Zeit nur mit einem "einfach" psychopathischen Serienmörder gerechnet, wird einem hier vor Augen geführt, wie grausam, wie überlegen er wirklich ist!
"John Doe"... der Name so subtil wie der Filmtitel... es handelt sich hier jedoch um ein eklatantes Gegenstück zum Inhalt des Films und der überraschenden Storyline.
Mit Brad Pitt und Morgan Freeman spielen hier zwei sehr gute Schauspieler in einer Geschichte, die von einem Serienkiller (Kevin Spacey) geradezu dominiert wird. Die Jagd nach dem Mörder tritt aufgrund der dramatischen Darstellung der Tötungen und dem großartigen Ende regelrecht in den Hintergrund. Ein frisch versetzter Cop (Pitt) soll den angehenden Rentner (Freeman) bei einem letzten Fall unterstützen und so treten die beiden gegen "John Doe" an, der die Welt von der Sünde befreien will und daher für jede Todsünde einen Mord begeht. Jedes Opfer hat sich in Does Augen der jeweiligen Todsünde schuldig gemacht und jedes Tötungsszenario ist eine grausame Hinrichtungsmethode, wie sie so bisher in keiner anderen Geschichte zu sehen war...
Dieser Film ist definitiv nichts für schwache Gemüter. Für Fans von Thrillern jedoch ein absolutes Muss! Der Film wird hoffentlich als einzelnes Meisterwerk in der Kinogeschichte verbleiben. Eine Fortsetzung wäre ein regelrechter Schlag in Gesicht für diesen Film.
Fazit: Ein Meisterwerk, welches selbst nach mehrmaligem Anschauen noch fesseln kann. Nichts für schwache Nerven! 110%-ige Gruselgarantie.
Sehr guter Film!, 8. September 2007
Dieser Film ist sehr gut, denn er hat eine Handlung, die es in sich hat. Tolle Hauptstory mit unerwarteten Ereignissen. Die Nebenstory ist auch ergreifend. Starke Bild- und Tonaufnahmen. Unerwartetes Ende.
Überaus gelungener Film mit sehr guten Darstellern und einer sehr guten Handlung.
Super Film, wie nicht anders von Fincher erwartet, 15. August 2007
Seit Fight Club bin ich ein Fan von David Fincher und "Sieben" verstärkte dies noch mehr! Der Film ist echt super, die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten und er ist teilweise sehr schockierend, einerseits "optisch" andererseits aber auch psychisch, da sich in diesem Film zeigt zu was Menschen in der Lage sind und wie krank sie seien können!! Also ich kann diesen Film jedem empfehlen, der dieses Genre mag, er wird nicht enttäuscht werden.
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