Kundenmeinungen
Die besseren Mars Volta, 8. April 2007
Wer auf vertrackte, progressive, hypnotische, alternative Rockmusik steht wie man sie nicht jeden Tag hört, und wem Mars Volta, die ähnliche Musik machen, zu schräg, selbstverliebt und abgespact sind, sollte dieses Album besitzen. Denn was Portugal. The Man im Gegensatz zu Mars Volta nicht vergessen haben, ist, dass auch im Zentrum komplexer Musik immer die Melodie stehen sollte - und geile Melodien findet man auf diesem Album in jedem Song. Echt faszinierende Musik.
tricky, 23. März 2007
Wer Musik mag, die sich im Hören immer weiter entfaltet, je mehr Aufmerksamkeit man ihr entgegenbringt, der ist hier richtig. Nicht ganz so tricky und melodiös wie deus, aber dieselbe Mischung aus ungewöhlichem Hörerlebnis durch verschrobe Strukturen und Sounds sowie sich daraus herausschälenden immer schöner werdenden Melodien.
Einfach nur Genial, 5. November 2006
Ich bin eigentlich zufällig auf diese Band gestoßen. Ich war in einem Lokal, wo sie ein Konzert gegeben haben. Anfangs war ich skeptisch, weil diese Art von Musik doch etwas ungewöhnlich war, doch mit genauerem Hinhören konnte ich dann die Genialität dieser Songs raushören und hab mir gleich das Album angehört. Einfach nur der Wahnsinn! Die Stimme vom Lead-Sänger ist einmalig und nicht zu überbieten. Ich kann dieses Album und diese Band nur weiterempfehlen
Zwischen den Welten und allein auf weiter Flur, 22. Oktober 2006
Schweiß dringt aus jeder Pore. Die Schritte werden schwer, jeder mühsamer als der Vorangegangene. Die Erschöpfung ist das dampfende Resultat eines verbissenen Kampfes. Wut verschanzt sich hinter Resignation, lugt nur ansatzweise hervor und alles scheint in der drückenden Schwüle zu einem einheitlichen Dunst zu verschwimmen. Grenzen gerinnen in neuen Formen und die Machete bahnt sich mit hypnotischen Schlägen einen Pfad durch den Dschungel. Licht dringt in neuen, noch nie gesehenen Farben an die Augen, und lässt die Realität im Fieberwahn zum kalten Traum verkommen. Schemen von Tieren ziehen wie die Könige einer Illusion vorbei. Sie flüstern. Ein zauberhaft bizarres Szenario.Portugal. The Man aus dem kalten Alaska nehmen mit auf eine herzerwärmende Safari in den dichtesten Urwald, der über längst vergangenen Zivilisationen wuchert. Ihre Musik malt Bilder mit großen Melodien, in Songs die dicht, schön und anfangs nur schwer zu durchdringen sind, aber schon in Momenten abseits des großen Ganzen zu begeistern wissen. Hier passiert so viel. In einem Moment wiegt sich alles noch in tiefster Trance, nur um kurz darauf die Extase zu umschmeicheln. Ein energetisches Einatmen, Blätter rascheln, die Welt ringsum knistert, doch das brodelnde Unwetter bleibt auf einige wenige Ausbrüche beschränkt. Ein einziges surreales Erlebnis, getränkt in allumfassender Schönheit. Erst gegen Ende des Albums verblassen die heraufbeschworenen Traumlandschaften und lassen den Hörer langsam in nüchterene Klanggefilde zurücksinken. Gitarren und Schlagzeug räumen synthetischen Klängen Raum ein, der Nebel lichtet sich und trotzdem wird nichts wirklich klarer. Erstmals berühren die Füße den Boden, aber der Kopf ist noch nicht wieder klar. Verquollene Augen blinzeln kaltem Morgenlicht entgegen."Hibernate while you're still young / You are getting older, so much older, so much older than you think" heißt es da im abschließenden "Guns. Guns... Guns". Winterschlaf? Nach diesem Sommernachtstraum? Wohl kaum.
Mars Volta light?, 9. Oktober 2006
Wenn dir The Mars Volta seit Frances the mute zu verfrickelt ist, dann könnte Portugal. the man die Alternative sein. Stimmlich ziemlich ähnlich bietet es tolle Musik und eine große Bandbreite auf einer CD. Empfehlenswert und Überraschung des Jahres!
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