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William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum

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Ein Sommernachtstraum

von William Shakespeare

mit Kevin Kline Michelle Pfeiffer Rupert Everett

Regie: Michael Hoffman

Kinowelt Home Entertainment/DVD

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Highlights:

    FSK 6



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05/Dez/2008 - 02:29

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Beschreibung

Stellen Sie sich ein Werk von Shakespeare vor, auf das Format eines dieser schönen Hochglanz-Bildbände reduziert, die neben ihren aufwendigen Fotos gerade mal einen Klecks Text aufweisen. Jetzt haben Sie eine ungefähre Vorstellung von Michael Hoffmans Adaption des "Sommernachtstraums". Diese Version der Shakespeare-Komödie, in der es von Stars nur so wimmelt, wurde in prächtigen Bildern in der Toskana gedreht, komplett mit einem Zauberwald, atemberaubenden Landschaften, wunderschönen Villen, malerischen Dörfern, fantastischen zeitgenössischen Kostümen -- ach so ja, eine Handlung gibt es ja auch noch! Hoffman übernimmt Shakespeares Grundhandlung -- gibt ihr allerdings kaum mehr als oberflächlichen Glanz -- und verlegt sie in das Italien der letzten Jahrhundertwende. Es bleibt also den Schauspielern überlassen, Herz und Seele dieses Bühnenklassikers zu ergründen, in dem Waldfeen bei vier jungen Liebenden -- unter Zuhilfenahme eines Liebeszaubertranks -- als Kupplerinnen auftreten.

Hoffman hätte sich keine besseren (bzw. besser aussehenden) Schauspieler wünschen können, um Shakespeares traumhaftes Liebesspiel darzustellen: Michelle Pfeiffer, Rupert Everett, Calista Flockhart, Christian Bale, Stanley Tucci, Kevin Kline, Anna Friel, Dominic West -- die Liste ist schier endlos. Irgendwie aber weiß er absolut nichts mit ihnen anzufangen, außer sie in den verschiedensten Stufen des An- und Ausgezogenseins zu präsentieren. Lediglich Flockhart (als liebeskranke Helena), Tucci (als munterer Puck), Pfeiffer (strahlend schön und lustig als Feenkönigin Titania) und besonders Kline (als zum Esel mutierter Weber Nick Bottom) versetzen sich auf eine Art und Weise in ihre Rollen hinein, die diese Adaption hin und wieder wirklich zum glänzen bringt. Der Rest wurstelt sich auf unerklärliche Weise einfach so durch. Hoffman rettet den Film allerdings mit dem Höhepunkt, in dem Bottoms Amateurtheatertruppe auf urkomische Weise die Sage von Pyramus und Thisbe aufführt (die Anwesenheit von Roger Rees, Sam Rockwell und Bill Irwin ist hier äußerst hilfreich). Diejenigen, die auf der Suche nach einer etwas tiefgründigeren Auslotung dieser Farce von Shakespeare sind, sollten sich eher anderswo umschauen. Wer jedoch nur auf umwerfende Schauspieler und Kulissen aus ist (zusammen mit einem anregenden Opernsoundtrack), dem wird diese Sommernacht angenehme, wenn auch substanzlose Träume bescheren. --Mark Englehart





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Meisterwerk, 24. September 2008

Ich bin baff! - Was für ein Film!!! Dieser Film ist wahrlich ein Traum - die Bilder im Film und die Geschichte wirken wie aus einen Traum geschnitzt und surreal schön. Der Film atmet Leidenschaft, Herzblut, viel Liebe und Poesie. Der kecke Humor eines Shakespeares`s kommt auch stets wunderbar zu Geltung. Auch das Staraufgebot verschlägt einen die Sprache, um ein paar zu nennen:Michelle Pfeiffer; Kevin Kline; Christian Bale; Sophie Marceau und und Und alle spielen nicht nur gut sondern einfach nur fantastisch. Dazu gesellt sich neben all den schönen Aspekten ein wunderbarer Soundtrack. Michael Hoffman hat hier ein kleines Meisterwerk in meinen Augen geschaffen und ein altes Stück zu seinen neuen und verdienten Glanz verholfen. Einer meiner neuen Lieblingsfilme.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Shakespeare ist eben Kult..., 29. Dezember 2007

Zu dieser leuchtend-schönen Verfilmung von Shakespeare's "Ein Sommernachtstraum" lässt Regisseur Michael Hoffman halb Hollywood versammeln: Calista Flockhart, alias Ally McBeal als hysterische Liebeskranke, Michelle Pfeiffer in Gestalt der umwerfenden Feenkönigin Titania, der sonst so eitel scheinende Kevin Kline wortwörtlich zum Esel gemacht, sowie einen bezaubernen Elfenkönig Oberon, gespielt von dem wundervollen Rupert Everett, der bspw. auch bei "Die Hochzeit meines besten Freundes" mitspielte- eine Traumbesetzung schlechthin.Doch gerade durch diesen "Starauflauf" tritt die etwas wirre Story in den Hintergrund...Dise Verfilmung des Shakespeare Klassikers, eine äußerst konfuse und verflochtende Liebenskomödie, beinhaltet alles, was das Herz eines hoffnungslosen Romantikers begehrt: glücklich & unglücklich Verliebte, Gefühlschaos, das Übliche eben- doch auf eine sehr charmante (wenn auch teils übertriebene) Weise.Besonders gelungen sind hier Kostüme und Setting. Insgesamt bietet diese DVD einen wahren Klassiker, den man zumindest einmal gesehen haben sollte: eine Liebeskomödie schlechthin, die durchaus unterhaltsam ist. Man muss allerdings klar sagen, dass ein solches Stück live im Globe Theatre in London um Klassen besser ist, als die Verfilmungen- mögen sie noch so aufwendig sein.Bonusmaterial ist nicht wirklich vorhanden...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Leichtfüßiger, beschwingter Liebesreigen, 20. August 2007

Ästhetik ist das oberste Leitmotiv dieses Films. Ästhetik, die aber mit einer gesunden Prise Witz und Schalk unterlegt ist. Als hätte der listenreiche Puck selbst Hand angelegt, um das Übermaß an Schönheit nicht manieriert wirken zu lassen. Die Shakespeare'sche Handlung wurde von Regisseur Michael Hoffman vom antiken Athen in die Toskana des ausgehenden 19. Jh. verlegt. Da passt die klangliche Untermalung mit Verdis "La Traviata" oder Donizettis "Una furtiva lagrima" hervorragend dazu. In den Studios der Cinecittà entstand ein mit Moosen und Farnen weich ausgelegter Märchenwald, in dem sich allerlei Feen und Faune tummeln. Es mangelt nicht an originellen Ideen: Kobold Puck entdeckt anhand eines Fahrrads die Eigenheiten menschlicher Technologie, badende Nymphen spielen mit blumengeschmückten Grammophonplatten, und Elfenkönigin Titania schläft in einem Himmelbett, das über Wurzel- und Efeuwinden in die Wipfel gezogen wird.Um Liebe geht es auf allen Ebenen. Die unsterblichen Naturgeister Titania (Michelle Pfeiffer) und Oberon (Rupert Everett) scheinen in einer Art Ehekrise zu stecken. Theseus, der Herr des Landes, steht kurz davor, die Amazone Hippolyta (Sophie Marceau) zur Frau zu nehmen. Und bei vier Jungverliebten herrscht Gefühlschaos pur. Demetrius (Christian Bale) liebt Hermia (Anna Friel), die aber ihrerseits an Flucht mit Lysander (Dominic West) denkt, während Helena (Calista Flockhart) Demetrius auf Schritt und Tritt verfolgt. Ein von Puck (Stanley Tucci) in die Augen geträufeltes Liebeselixier sorgt für noch mehr Verwirrung. Selbst Titania verfällt dem Zauber und entflammt in Leidenschaft zum prahlerischen Weber Zettel (Kevin Kline), dem auch noch Eselsohren wuchsen.Der einprägsamste männliche Darsteller ist Kevin Kline. Wenn er mit seiner Laientruppe gegen Ende des Filmes die Bühne für "Pyramus und Thisbe" bereitet, wird es hoch amüsant. Mit bewusst übertriebener Gestik und Versen wie "Oh Mond, es fehlt dein Sonnenschein" sorgt Kline für Erheiterung. Und Stanley Tucci sieht man den Spaß, den er an der Rolle des Kobolds Puck hat, förmlich an. Die filigrane Calista Flockhart als Helena zu besetzen, darf als gelungen bezeichnet werden. In gewohnt sympathisch-neurotischer Ally-McBeal-Manier hadert sie mit ihrem Liebesleid. Michelle Pfeiffer als Titania ist die Krönung. Glaubhaft überirdisch, mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.Zusammenfassend sei gesagt: Diese Version von "Ein Sommernachtstraum" ist zwar nicht allzu tiefsinnig, dafür aber gefällig für Augen und Gemüt. Eine DVD für laue Sommernächte und leichtfüßige Mußestunden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  wunderbare Unterhaltung mit viel Witz, 17. April 2007

Ein Sommernachtstraum von Willhelm Shakespear, wird hier sehr witzig und unterhaltsam dargestellt. Die Großen Götter lassen sich gehen, die jungen Amors werden zu Eseln verwandelt, die Feen bewegen und umstreichen die Liebenden. Verwechslungen treten auf, Streit soll verursacht werden. Doch es will nicht wirklich gelingen, die Freude am Schönen und an der Liebe bleibt aufrecht und wird von wunderbarer Musik untermalt. Für eine schöne verliebte und heitere Zeit.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zu viel Drumherum...zu wenig Biß, 6. April 2007

Eine Gruppe von guten Einzeldarstellern macht noch lange kein herausragendes Gesamtwerk. Oberon ist mir viel zu lethargisch, die erotische Spannung zwischen ihm und Titania geht komplett verloren. Überhaupt scheint hier die Liebe mehr hysterisch als sexuell interpretiert zu werden. Vielleicht paßt das in die heutige Zeit, wer hat schon noch Sex? Alles in allem ist mir diese Inszenierung viel zu harmlos geraten, zu wenig bissig. Ganz schlimm: die Schlammschlacht zwischen Helena und Hermia, soll das die fehlende Erotik liefern? Wer auf so etwas steht greift sicher nicht zu Shakespeare Verfilmungen.




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