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Universal/DVD: Inside Man

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Inside Man

mit Denzel Washington Clive Owen Jodie Foster

Regie: Spike Lee

Universal/DVD

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05/Dez/2008 - 02:41

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Beschreibung

Spike Lee erzielte seinen bis heute größten Hit mit Inside Man, einem unkonventionellen Thriller mit faszinierenden Details am Rande seines verworrenen Plots. Das Drehbuch (von Debutant Russell Gerwitz) hätte allerdings einige weitere Neufassungen gebrauchen können; es treibt die Handlung nämlich in vielen kleinen Schritten voran, von denen im Nachhinein aber eine Menge keinen wirklichen Sinn ergeben. Das Resultat ist, dass es mehr Spaß macht, Inside Man zu sehen als hinterher darüber nachzudenken (weil man dann Löcher in der Story entdecken würde, durch die bequem ein LKW fahren könnte). Dennoch spricht der Film seine Zuschauer an, besonders wenn NYPD Detektiv Keith Frazier (Denzel Washington) einen gefährlichen Bankräuber (Clive Owen) bekämpft, der mit seiner gut ausgebildeten Truppe die Kontrolle über eine Bank in der Wall Street übernommen hat, und sich dabei die scheinbare Geiselnahme in einen persönlichen Kreuzzeug verwandelt, dessen Ziel es ist, einige finstere Geheimnisse zu enthüllen. Wie man vom Regisseur des Films "Do the right Thing" vielleicht auch erwarten kann, nutzt Lee einige gute Gelegenheiten, um rassische Vorurteile in der Post-9/11-Ära aufzudecken und auf inländischen Terrorismus hinzuweisen. Die Geheimnisvolle "Problemlöserin" Madeline White (Jodie Foster) ist darüber hinaus so finster und vage definiert, dass sie locker für einen eigenen Film gut wäre. Mit der beeindruckendsten Besetzung, mit der er jemals gedreht hat (unter anderen Christopher Plummer, Willem Dafoe und Chiwetel Ejiofor), scheint Spike Lee auch mehr Interesse an Charakterszenen als an gut gemachten Spannungsmomenten gefunden zu haben. Allerdings hält das Inside Man nicht im Geringsten davon ab, subtil zu unterhalten und schrullig genug zu sein, um sich auf willkommene Art und Weise von den Schema F-Thrillern abzuheben, die der Standard in Hollywood sind. --Jeff Shannon




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Kino,Kino, 7. Juli 2008

Darf man der Oper abverlangen, dass sie eine glaubwürdige Geschichte erzählt, oder etwa dem Kino ? Kino ist Kino. Es werden Geschichten erzählt, die einen fascinieren können, auch wenn sie nicht stimmen, nicht stimmen können. Kunst muss nicht wahr sein. Ne è vero, ma ben trovato. Wenn es gut erfunden ist, stört der mangelnde Wahrheitsgehalt nicht.Spike Lee will ein Spiel von Katze und Maus erzählen und dies macht er sehr spannend. Mal denkt die Maus, sie sei die Katze, ist aber dann die Maus, die Rolle der Katze war bereits besetzt.Auf diese Weise kann Lee uns an der grossen und bösen Welt teilhaben lassen.Ein Ehrwürdiger, der ein Geheimnis hat, eine Vermittlerin, die ein Geheimnis ist, eine Truppe, die mittels hoher Logistik ein grobes Verlustgeschäft macht, jede Menge Ausgaben hat, aber wo bleiben die Einnahmen, ein Detective, der sehr gegen Schluss fluchend seine Anerkennung für das Gegenüber ausspricht.Die nicht-lineare Erzählung scheint zu verwirren, aber wie bei jedem guten Regietheater muss es auch Regie-Einfälle geben dürfen, und auf diese Weise kann Lee diverse kleine Kostbarkeiten unterbringen, kleine Seitenhiebe auf eine real existierende USA, mit einem rassistischen Cop, einem gedemütigten Sikh und verschiedenen anderen, deren Erscheinen im Film dem Regisseur wichtig ist.Man liest einen guten Roman und freut sich, hört eine grossartige Oper und ist begeistert,sieht einen spannenden Film und fühlt sich gut unterhalten.That's it.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Außergewöhnlich und sehenswert mit Marketingende, 20. Juni 2008

Wer hier allerdings einen Actionreißer erwartet, der sollte vielleicht doch lieber weitersuchen. Ich habe den Film wegen Jodie Foster geschaut. Aber auch hier vorsicht: Sie spielt eher eine Nebenrolle.Der Aufbau des Films ist spannend und insofern interessant, dass die Sympathien bei den "Bösen" liegen. Und hier liegt dann auch irgendwie das Manko des Films. Die Hauptfigur (Denzel Washington) erhält weniger Sympathie als der "Gegner", weshalb der Film nach Zuschauermeinung also kein "Happy End" haben darf. Und dann kommt es, wie es kommen muss: Um niemandem weh zu tun, löst sich am Ende quasi alles in Wohlgefallen auf. Das befriedigt natürlich auch nicht, soll aber wohl vermeiden, dass es "Opfer" unter den Zuschauern gibt. Na ja, tragisch ist es jetzt nicht, immerhin ist der Film trotzdem sehenswert, aber dennoch hätte ich mir mal wieder mehr Mut gewünscht. Aber das scheint schlecht mit gängigen Marktstrategien übereinzustimmen. Hierzu passt dann auch die gegen Ende wenig stringente Rolle von Jodie Foster: Karrierebiest - unnahbar, unbesiegbar - aber gegen Ende fällt die Rolle irgendwie. Nicht mal hier konnte man sich entscheiden, in welche Richtung es gehen will, weshalb zumindest ich wieder vollkommen unbefriedigt bin.Was bleibt: Ein interessanter und genial erdachter Raubüberfall, äußerst nette Gangster, eine durchschnittliche Hauptfigur, eine schöne Jodie Foster und am Schluss ein Ende, das wirklich so niemandem weh tut, dass man sich glatt betrogen vorkommen könnte. Irgendwie fehlt da was.Wenn ich den Film 10 Minuten vor Schluss ausgemacht und mein erwartetes Ende genommen hätte, wären es 5 Sterne geworden ...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Gäähn!!, 21. Januar 2008

Ich habe es zweimal probiert und beide Male habe ich den Film abgebrochen, weil er mich zu Tode langweilte. Es entstand keine Spannung. Action ich habe keine gefunden. Jodie Foster langweilig, Denzel Washington war auch schon besser. Hatte mir mehr von dem Film erhofft, als ich ihn mir gekauft habe.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Perfekt!, 28. Dezember 2007

Zur Story sage ich jetzt mal nichts, ist oben schon sehr schön beschrieben.Bild:Das Bild ist durchwegs sehr schön scharf und detailreich, die Farben kommen genauso schön rüber, wie damals im Kino. Der ganze Film ist frei von Bildstörungen, Artefakten (keine Treppchen) und Verunreinigungen. Wirklich sehr beeindruckend!Ton:Schöner, klarer Sound und eine tolle Surround Umsetzung - so wie man sich das wünscht! (Können sich andere eine Scheibe von abschneiden)Fazit:Was die Qualität anbelangt, hat der Film absolut Referenzniveau. Und das Wichtigste: Die Geschichte ist wirklich spannend und gut.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  DER Top-Thriller des Jahres, 18. November 2007

In jüngerer Vergangenheit passiert es nur noch recht selten, dass einen die regelmäßig unter großem Werbebohey auf die globalen Leinwände gehievten Hollywoodprodukte richtig überraschen und den Intellekt anstrengen lassen können. Als letzte Beispiele aus eigener Erfahrung seien STAY und KISS KISS BANG BANG angeführt.Beginnt I.M. - um sich dem allgemein grassierenden Abkürzungswahn anzuschließen - wie ein ganz gewöhnlicher, dutzendmal gesichteter Durchschnittsbankraubfilm (im Fachjargon auch Heist-Movie), wie bspw. naheliegenderweise und sogar in I.M. zitiert HUNDSTAGE, so entwickelt sich die Story nebst (scheinbarem) Nebenplot um Jodie Foster in rasantem Tempo in eine derart unerwartete und absolut unvorhersehbare Richtung, dass die mehr als zwei Stunden geradezu verfliegen. Eben diese Story mit ihren zahllosen Wendungen auch nur in Auszügen wiedergeben zu wollen würde die Gefahr bergen, versehentlich ein winziges Detail zu verraten, was den Genuss sicher schmälern würde. Das Drehbuch ist einfach nur brillant, ohne Durchhänger, gespickt mit perfiden Einfällen - vor allem NEUEN Einfällen hinsichtlich der Durchführung eines Bankraubs - und nicht zuletzt auch voller Dialogwitz. Die erste Begegnung von Angesicht zu Angesicht des von Denzel Wahington verkörperten Polizeivermittlers mit dem Bandenführer (Clive Owen) übertrifft das vergleichbare, seinerzeit stilprägende verbale Duell zwischen DeNiro und Pacino in HEAT und endet mit einem harten Sch(l)usseffekt.Da der Handlungsablauf aus Rücksichtnahme auf alle Leser, die nach dieser Review sofort zum Kauf der DVD loseilen werden, nicht weiter behandelt wird, noch ein paar Worte zu den Darstellern. Denzel Washington: der Junge hat einfach ein goldenes Händchen für die richtige Rollenwahl! Erneut spielt er einen Detective, diesmal jedoch einen der abgehalfterten Sorte, incl. extra angefutterter Wampe. Hinzu kommt der mit Einführung seines Charakters etablierte Korruptionsverdacht, der wie bei den übrigen Hauptakteuren dafür sorgt, dass er wie auch beinahe jede andere Person von Beginn an verdächtig erscheint. Vordergründig ist sein Auftritt vergleichbar mit dem ähnlich angelegten Negotiator alias Kevin Spacey im damals sträflich unterschätzten VERHANDLUNGSSACHE.Clive Owen: dem Vielseher ist dieser wandlungsfähige Mime, der zum Bedauern vieler den James Bond Contest verloren hat, bereits angenehm in SIN CITY und KING ARTHUR aufgefallen. Wenn er nach diesem Werk niemandem längerfristig im Gedächtnis bleibt, schafft er es vermutlich nie mehr...Jodie Foster: obwohl ich mir einbilde, jeden Film mit der herben Schönheit gesehen zu haben, kann ich mich dennoch nicht erinnern, sie jemals als dermaßen toughe, ihre weiblichen Reize so gezielt einsetzende Bussinessfrau erblickt zu haben. Ihr Oneliner "Ich beiße besser als ich belle" umschreibt ihre Rolle bestens.Zuletzt seien noch die kleinen, aber feinsten Auftritte von Willem Dafoe als kompetenter Einsatzleiter des SWAT-Teams und Christopher Plummer als undurchsichtiger Bankier mit finsterer Vergangenheit genannt.Über Spike Lees - vermeintlichen - Wechsel in den vielzitierten Mainstream hat sich das Feuilleton bereits mehr ausgelassen als über die Tatsache, dass er einen hochunterhaltsamen, extrem spannenden und vor allem intelligenten Thriller abgeliefert hat, der fast völlig ohne Gewaltexzesse und Pyrotechnik auskommt. Typische, aus allen seinen Filmen bekannte Stilelemente wie extreme Zooms, entfesselte Kamera (oscarreife Kameraarbeit!) und sprunghafte Erzählweise (Vor- und Rückblenden wechseln sich ab) findet der Lee-Kenner ebenso wie punktuell auftauchende Sozialkritik, die hier insbesondere durch Seitenhiebe auf das Post-9/11-Trauma zum Ausdruck kommt - Beispiele sind überflüssig, da im Film offensichtlich.Zum Schluss der Tipp, den hundertprozentig kein Erwerber der DVD bereuen wird: INSIDE MAN blind kaufen, die grauen Zellen anstrengen und mit einer der schönsten (und zudem erotischen) Schlusseinstellungen seit langem fabelhaft unterhalten wieder in den Alltag zurückkehren...




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