Kundenmeinungen
Surrealer Ausflug in die Phantasie, 9. April 2008
Ich kann mich den anderen Rezensionsschreibern nur anschließen.Für mich war dieser Film etwas neues und dementsprechend mussteich mich erst mal "einschauen".Ich hatte Stepanie Leonidas in "Kreuzzug in Jeans" gesehen und wolltenoch einen Film mit ihr sehen.Dadurch bin ich bei Mirrormask gelandet.Ich mag Bilder von Dali und Picasso, da war ich in dem Film ja schonrichtig gelandet.Aber natürlich ist Mirrormask mit o.g. Film in keinster Weise zu vergleichen.Kreuzzug in Jeans ist doch eher Konsumware(trotzdem nicht schlecht...)wobei Mirrormask für mich doch eher Kunst darstellt.Der Ausflug in Helenas Traumwelt ist gut dargestellt, die Dialogegefallen mir persönlich gut.Die Geschichte der Helena selbst ist nachvollziehbar, wobei ich auchder Meining bin, daß das "Happy End" doch auch anders aussehen könnte(aber nicht muß).Es ist also ein schöner Fantasy-Film mit ungewöhnlichen Bildern undFiguren, auf jeden Fall sehenswert, aber nichts für Liebhaber vonTrivial-Filmen.Der fünfte Stern bleibt nur verwehrt, weil dieser Film doch sehr speziell ist und nichts für jedermann/-frau.
Klasse , 4. Februar 2008
Story: Ein Maedchen aus muss in der Welt der Magie eine Maske finden, um die Koenigin des Lichts zu retten. Dabei trifft sie auf allerhand seltsame Kreaturen und erfaehrt dabei, dass sie diese Welt geschaffen hat.Bild/Ton: Hervorragend, super Bild und Ton.Extras: Making of's, KurzfilmFazit: Ich war von diesem Film unglaublich ueberrascht, die Story ist hervorragend und die Ideen einen Film dermassen umzusetzen ist genial.
Mirrormask, 8. Januar 2007
Über das Thema des Films, die fantasievolle, ungewöhnliche Umsetzung wurde hier genug geschrieben um dem Leser ein treffendes Bild zu vermitteln. Es ist kein leichter Film den der Zuschauer im Vorbeigehen konsumieren kann. Man muss sich auf die Bilder einlassen ohne den Fokus auf die Geschichte zu verlieren.Die Geschichte wird nicht nur im Handeln und in den Dialogen der Figuren erzählt, sie findet sich auch verschlüsselt in den Requisiten und den Stilmitteln des Films. Wie die zur Hälfte schwarze und zur Hälfte weiße Wand mit Bildern in Helenas Zimmer, der Splitscreen am Anfag des Films der Einsicht in Helenas Wohnwagen und die Sicht auf die Helenas Mutter außerhalb gewährt.Nachdem ich den Film gesehen habe, frage ich mich: Was ist falsch an Helenas Wunsch außerhalb des Zirkus leben zu wollen? Abgesehen davon das es nicht ungewöhnlich ist das Gegenteil der Situation zu wollen in der wir gerade leben, finde ich ihren Wunsch vollkommen legitim.Helena ist alt genug um sich über ihr Leben und ihre Ziele eigene Gedanken zu machen. Sie ist jedoch noch nicht volljährig, muss also in der Situation noch ein wenig ausharren.Von daher stört mich der Zirkelschluß in der Geschichte. Ich denke das es wichtig ist nicht nur eigene Vorstellungen zu entwickeln, sondern diese Vorstellungen zu leben, auch wenn dabei etablierte Beziehungen aufgebrochen werden.Für mich sind die schwarze und die weiße Helena zwei Aspekte der realen Helena. Beide wollen aus der Welt in die sie geboren wurden ausbrechen. Die schwarze Gegen-Helena die aus der Bilderwelt ausgebrach, hatte eine Mutter die entschied was richtig und was falsch ist, die vorgab, was auf welche Weise zu tun ist. Die weiße Helena aus der realen Welt hatte den Vater, der seinen Traum mit dem Leben im und für den Zirkus zu leben umsetzte. Der Film suggeriert die Lösung aller Probleme in Helenas Rückkehr zu den Eltern und in die Zirkuswelt. Als Belohnung bekommt sie dafür die genesene Mutter und den Traumprinzen aus der Bilderwelt. Ein offenes Ende hätte diesem Film besser zu Gesicht gestanden als die heile Welt Variante.
Volle Punktzahl !!, 11. Oktober 2006
Dieser Film hebt sich in sehr erfrischender Weise von dem üblichem Hollywood Einheitsbrei ab. Und zwar durch die äußerst kreative Optik. Der Zuschauer wird hier in phantastische Welten entführt, die vor lauter Ideenreichtum nur so strotzen. Wer ein Faible für einfallsreiche Animationsfilme hat, kann hier zugreifen.
das ist kein fantasyfilm!, 11. Oktober 2006
wer hier einen, den gängigen märchen- und fantasyfilmklischees genügenden film erwartet wird entäuscht.ungewöhnliche optik und ein übermass an orginellen einfällen, was nicht bedeutet, dass das werk nicht auch in großem stil diverse klassiker zitiert, ziehen den zuschauer in den traum der 15-jährigen helena.der traum (bei dem es sich nicht! um einen albtraum handelt) steht mit all seiner surrealität und unlogik allerdings auch so stark im vordergrund, dass handlung, konflikte und entwicklung der protagonisten zu kurz kommen. (daher ein stern abzug)ansonsten kommt keine langeweile auf, vorausgesetzt man erwartet keine aktion und keinen horror, sondern ist bereit sich auf eine melange von wirklich "traum-"haften bildern einzulassen, denen der "neil-gaman-background" durch ausanzusehen ist.zum sound (balkanbrass meets jan garbarek? ;-) )bleibt nur zu sagen, dass der bekanntlich geschmacksache ist. ich mochte ihn sehr und fand es durchaus passend einmal auf das immergleiche klangeinerlei aus spätromantischer klassik und neofolk zu verzichten.
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