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Paradise Lost: Draconian Times

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Draconian Times

Paradise Lost

Zomba (Sony BMG)

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22/Nov/2008 - 20:55

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Beschreibung

"I don´t realy know what sorry means - I am sorry all my life". Der Text zum vierten Stück "Forever Failure" läßt Zweifel am Seelenfrieden von Nick Holmes aufkeimen und zeigt die düstere Stimmung der Paradise Lost Kompositionen wunderbar auf. Der Nachfolger von Icon ist eine konsequente Weiterführung des damaligen Paradise Lost Sounds, der sich vor dem gelungenen Vorgänger nicht zu verstecken braucht. Neben depressiven Texten und dunkler Musik finden sich auf Draconion Times nämlich ausschließlich erstklassige Tracks im Stile von "Yearn For Change" und dem erfolgreichen als Single ausgekoppelten "The Last Time". Erwähnenswert ist auch der - für Paradise Lost Verhältnisse - ungewohnt schnelle Song "Once Solemn", der die Vielseitigkeit der Formation untermauert. Besagte Vielseitigkeit haben die "traurigen Engländer" leider mit den nächsten Veröffentlichungen noch deutlicher bewiesen und ihr stilistisches Terrain gewechselt. Somit stellt Draconian Times neben Icon den Nachlaß einer schönen, doch leider auch zu kurzen Phase in der Bandgeschichte dar.--Michael Hilscher




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Die Krone der ersten Schaffensphase von Paradise Lost, 21. Juli 2007

Paradise Lost gehen mit "Draconian Times" (DT) den eingeschlagenen und logischen Weg konsequent weiter. DT verfeinert den Stil des Vorgängeralbums "Icon" konsequent. Und dies ist genau der Punkt, den PL in früherer Zeit ausgemacht hat. Der Schritt von Album zu Album war immer stimmig, konsequent nach vorne, aber nachvollziehbar. Mit dieser Band konnte man einfach wachsen.Die Produktion ist fett, die Songs bleiben im Ohr hängen, Nick Holmes' Gesang ist gut und variabel wie nie zuvor. Mit der Single-Auskopplug "The Last Time" sucht man ganz bewusst den Weg, auch eingängigeres Material zu schreiben...und das gelingt. Aber auch längere, düstere Tracks wie der Opener "Enchantment" und das übergöttliche "Forever Failure" prägen dieses Album.DT ist musikalisch sicherlich näher am Vorgängeralbum "Icon" als am Nachfolger "One Second". Zusammen mit den 4 ersten Alben findet sich hier der Abschluss der ersten Schaffensperiode von PL, die das Genre Gothic Metal mitgeprägt hat, wie nur wenige andere Bands. Mit dem Folge-Album "One Second" werden PL die Evolution der Band um weitere neue Aspekte forcieren.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Meilenstein, 19. Juli 2007

Dies ist Paradise Losts "Schwarzes Album". Dasjenige Album, an dem alle nachfolgenden gemssen wurde und werden. Ohne "Draconian Times" wären viele Gothic-/ und Doommetal Kapellen heute nicht das, was sie sind. Doch von Anfang an. Die CD fängt mit einem wunderbar zartem Gitarrenspiel an, man wird sofort in eine irgendwie bedrohliche Stimmung versetzt und dann geht es los. Die Gitarren brettern, der Gesang ist verzweifelt, wie im Fieber. Das beste am Opener "Enchantment", sind der sehr variabel eingesetze Gesang und die herrliche Melodie. Nun weiß man wo es lang geht. Der nächste Song ist ein wenig schneller, aber ebenso verzweifelt. Man achte vor allem auch auf die Lyrics.Mein Lieblingssong auf dem Album ist aber "Forever Failure", denn hier ziehen die Gitarren langsam durch den Mahlstrom der Melancholie.Nicks Gesang ist herrlich. Mal zart und zerbrechlich, mal etwas kräftiger, aber immer der Stimmung der Songs entsprechend."Draconian Times" ist ein Album für die Ewigkeit, das allen Fans düsterer Metalmusik Freudentränen in die Augen treiben wird. Übertroffen werden könnte es nur von Tiamats "Wildhoney". Also: Wer diesen Meilenstein nicht sein eigen nennt---unbedingt nachholen. Denn hier wird sehr viel geboten!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  TOP!!, 15. Juni 2007

also, dieses album ist eines der highlights des metals...alles was metal sein soll ist hier vereinigt... halte gitarren, gute lyrics, neue ideen,... das ganze ist melodisch und gleichzeitig richtig kaputt und dunkel ....und man könnte das ganze fast noch im radio spielen .... aber ist halt metal, das wird das ganze im radio ja boykottiert


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ihre beste Scheibe !, 26. Mai 2007

Ich mach's kurz: Die beste Paradise Lost-Scheibe aller Zeiten. Geiles Songwriting und eine genial-melancholische Stimmung ziehen sich duch die ganze Platte. Aber auch die nötige Power für Metal bleibt erhalten. Nick Holmes trifft mit seinem Gesang immer den Nerv der Songs. Die Songs bieten Abwechselung pur ohne dabei in unerwünschte Stilrichtungen abzudriften. Genial, aber leider später von PL nie wieder erreicht.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Vom Doom Metal zum Hard Rock, 21. August 2005

Angefangen haben Paradise Lost Anfang der Neunziger als extrem düstere Doom Metal Band mit düsteren Death Metal Growls und sehr tieeefen Riffs, untermalt von einem Zeilupenrhythmus, der so langsam war, dass der Drummer zwischen zwei Beats Bier holen und aufs Klo gehen konnte. Doom Metal halt.

Doch damals schon haben sie sich von allen Todesbleikapellen als innovativste erwiesen, integrierten sie doch als erste Weiblichen Gesang und Keybords in ihren tiefschwarzen Sound. Aber von jedem Album an entwickelten sie sich weiter, weg vom Doom über melancholischen Hard Rock (eben dieses Album hier) zu immer belangloseren elektronischen Pop Klängen, wie auf Host, die nur noch marginal mit Rock Musik zu tun hatten.

Eine Zwischenstufe in dieser Entwicklung stellt dieses brilliante Album dar, es ist rockiger als das Debutalbum Lost Paradise oder dessen kongenialen Nachfolger Gothic (Name sei hier nicht Programm!), die Songs sind schneller, der Gesang cleaner, aber der Sound immer noch düster und sehr melancholisch. Versucht man das bekannte Black Album von Metallica mit Sabbath,Bloody Sabbath von Black Sabbath zu kreuzen, käme dieser vorzügliche Hybrid hier heraus. Der Gesang erinnert stark an James Hetfields Genöle von Metallica, die Gitarren stark an die superbe Virtuosität Tony Iommies. Wenn Metallica mit Load nicht in BlusRock Gefilde abgedriftet wären hätten sie vielleicht den Weg eingeschlagen, den Paradise Lost mit diesem brillanten Album beschritten. Herausragende Songs sind Enchanted (herrliche Chöre und atmosphärische Keybords), Forever Failure (wundervolle Akustikgitarren, melancholischer gehts nimmer!) und das depressiv traurige Jaded, aber auch Hymmnen wie The Last Time oder Hallowed Land, die etwas schneller sind, bestechen durch ihre wunderbare Melodieführung; lediglich der schnelle Song Once Solemn fällt ab, belangloser Rock.

Schade, dass Draconian Times neben dem ebenso brillinaten Vorgängeralbum Icon alleine da steht und die Band aus Yorkshire diesen Stil nicht beibehalten wollte, allerdings nicht aus den Gründen künstlerischer Weiterentwicklung, sondern aus Angst um das Image, da Metal Ende der Neunziger mehr als Out war und man halt nicht uncool sein wollte.

Das aktuelle selbstbetitelnde Album Paradise Lost versucht hier anzuknüpfen. Draconian Times zählt neben dem etwas düsteren, aber ähnlichen Icon und der zähflüssigen, wie mächtigen Dampfwalze des Debutalbums Lost Paradise zu den besten Outputs der Band.

Kaufpflicht!!

Cheers!




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