Kundenmeinungen
Follformat in (fast) Perfektion, 12. November 2007
Diese Kamera ist wirklich ihr Geld wert.Ich habe bisher analog fotografiert, mit 2 EOS 100-Bodies für unterschiedliche Empfindlichkeiten oder Farbe und SW. Ich habe lange gezögert zu wechseln, aber ich kann nur sagen, es ist es absolut wert. Die Kamera macht einfach nur Freude. Canon-übliche Vertrautheit findet man überall, die Bedienung ist einfach. Viele Funktionen, bzw. Tastenbelegungen wurden von den analogen Modellen übernommen.Das Gehäuse ist sehr wertig, das Display scharf und auch bei Gegenlicht gut zu sehen. Durch das schnelle Umschalten auf eine höhere Empfindlichkeit kann man das Fehlen eines Blitzes leicht verschmerzen.In Zusammenarbeit mit dem Speedlight 430 EX (Der "Große" war mir zu teuer) werden auch Innenaufnahmen sehr gut, und die Leitzahl 43 reicht für die meisten Situationen vollkomen aus.Ich habe mittlerweile ca. 2000 Bilder gemacht und bin einfach begeistert.Das (fast) in der Überschrift steht nur da, weil die Kamera nicht ganz so leise auslöst wie z.B. meine EOS 100, und für einige Fotografen ist die Bildfrequenz von 3B/s vielleicht zu langsam (mir reicht das locker).Aber als Fazit kann ich nur sagen, eine Spitzenkamera ohne die leidige Brennweitenverlängerung. Man kann seine geliebten EF-Objektive wie gewohnt weiterverwenden.Akkus halten auch genügend lange durch.Selbst einen Vielfotografierer dürfte der Saft für einen Tag mindestens reichen. Ich habe min. 600 Bilder mit IS-Objektiven gemacht, und dabei oft die Vorschau benutzt, was bekanntlich nicht gerade akkuschonend ist.Nochmal Fazit:Unbedingt empfehlenswert
top, 17. August 2007
Nichts geht über Vollformat!Wie heißt es immer: Hubraum ist gefragt.Der Sensor und seine Auflösung steht über jedweder Diskussion.Das Teil ist wirklich Klasse.Habe viele Jahre mit APSC-Sensoren gearbeitet und mich oft geärgert.Das ist nun vorbei.Endlich wieder Qualität - auch im digitalen Bereich.FaziT: sehr empfehlenswert
Masse macht Klasse, 2. November 2006
Hallo zusammen,nachdem ich mich endlich 2004 dazu durchgerungen hatte, mir eine Digitalkamera zuzulegen, habe ich erst einmal mit der SONY W5 angefangen, um meinen analogen Spiegelreflex-Lieblingen (noch ohne Autofocus) nicht gleich den Todesstoß zu versetzen. Die SONY ist ein schönes Teil für die Jackentasche - aber wer einmal mehrere Kilo Kamera lieb gewonnen hat, der kann mit so ein paar Gramm einfach nicht vernüftig "arbeiten".Deshalb kam diesen Sommer die Entscheidung für eine "richtige" Kamera und nicht für ein Spielzeug. Ich weiß, Spielzeug ist eine Unverschämheit, wenn man die Leistungsfähigkeit einer EOS 400D betrachtet - aber mir ist so eine Kamera einfach zu kompakt. Ich habe also - wie wohl jeder - Testberichte gewälzt und Preise verglichen. Fast wäre es die EOS 20D geworden, aber das Display war mir zu mickrig. Ich schwankte dann lange zwischen der Nachfolgerin EOS 30D und dem Schlachtschiff EOS 5D, die noch ein wenig größer, schwerer und vor allem viel teurer als die 30D ist. Wer ein paar AF-Objektive aus analogen Zeiten hat, der freut sich über den Vollfomatsensor, bei dem ein Weitwinkel ein Weitwinkel bleibt. Wer Teleobjektive bevorzugt, der freut sich wohl dann über die Brennweitenverlängerung seiner alten Linsen ohne Telekonverter - also auch nicht schlecht. Dass sollte jeder selbst entscheiden... Fakt ist nur: Alle alten und neuen EF-Objektive passen an der EOS 30D und an der EOS 5D, die EF-S -Objektive aber nur an den Modellen mit dem kleinern Sensor ohne Vollfomat.So oder so - ich mag die EOS 5D, weil sie ein richtig schweres Gerät ist und man dabei richtig zugreifen kann, nicht das Gefühl (wie bei der EOS 400D) hat, dass man sie zerdrückt oder aus Versehen irgendwelche Knöpfe betätigt, weil alles viel zu klein und irgendwie aus Plastik ist. Ich habe mir noch den Batteriegriff BG-E4 zugelegt, der die Kamera noch größer und für mich griffiger macht - aber es geht auch gut ohne. Das Optimum ist die EOS 5D mit dem Kit-Objektiv 24-105mm L, welches den optimalen Allround-Bereich abdeckt und noch dazu ein hochwertiger "L-Typ" ist. Handhabung, Features und Logik des Menues und der Funktionen sind sinnvoll und die zusätzlich bei der EOS 30D vorhandenen Motivprogramme benötigt jemand wie ich, der noch mit Nachführmessung aufgewachsen ist, sowieso nicht. 4 Sterne in dieser Bewertung nur deshalb, weil die Kamera im Kit mit dem "24-105 L" einfach echt teuer ist. Aber da muss sich Canon wohl zur 30D richtig abgrenzen und der Vollformatsensor ist in der Herstellung auch teurer.Noch etwas zur EOS 30D: Wer nicht das nötige Geld für die EOS 5D hat und nicht unbedingt einen Vollformatsensor benötigt, dem lege ich die 30D an Herz. Sie kann fast alles genauso gut, hat fast genau die gleiche technische Ausstattung und kostet nur die Hälfte. Sie ist nur ein wenig kleiner und leichter als die EOS 5D - aber mit dem Batteriegriff liegt sie auch super in der Hand. Ich habe mir übrigens als weiterführendes Handbuch die Lektüre der EOS 30D zugelegt, da es derzeit nichts für die EOS 5D gibt. Das Buch passt absolut auch auf die EOS 5D - man kann nur die Kapitel mit den Motivprogrammen überblättern. Mein Buchtip: Das Profi-Handbuch zur Canon EOS 30D (Gross, Brückner; Kaplun). Für engagierte Amateure ein MUSS!
Canon EOS 5D, 4. Oktober 2006
Hallo, Freunde. Zu allererst mein Bedauern darüber, dass ich der erste Rezensent bin, der sich zu diese Kamera äußert. Warum ist das so? - Egal! Dieser schöne Kamera-Body steht bei mir ganz oben auf der Wuschliste. Warum dem so ist, werde ich im folgenden mittels einer kurzen Stellungnahme erläutern. Erst einmal zu meiner Vorgeschichte. Bis zum heutigen Zeitpunkt fotografiere ich ausschließlich mit dem alten Canon-FD-system (Richtig gelesen: Die soliden und in höchster Vollendung hergestellten 'Mechanoiden' aus dem 70ern bzw. 80ern, die in ihrer Qualität mit fast nix anderem gleichzusetzen sind; und das gilt sowohl für die Gehäuse als auch für die Objektive). Mein liebster Begleiter aus den 70ern ist die EF, die 'kleine Schwester' der legendären F1, die bis auf den nicht wechselbaren Sucher letzterer in kaum einem Aspekt nachsteht. Die EF ist echt die Traumkamera schlechthin für einen Sonntagnachmittag-Spaziergang, und das auch noch über drei Dekaden nach ihrer Markteinführung. Das zweite Master-Pies ist die Ende der 70er eingeführte A1, die auch noch heute als Meilenstein des Kamera-Baus gilt und ihrer Zeit um mindestens ein halbes Jahrzehnt voraus war. Zugegeben: Aufgrund ihrer etwas weniger soliden Bauform sowie der Verwendung von Digital-Elektronik macht mir das fotografieren mit der A1 ehrlich gesagt nicht ganz so viel Freude wie mit der EF, weil hier auch der Nostalgie-Faktor nicht ganz so groß ist. Zu guter letzt ist die F1n zu nennen, meine absolute Lieblingskamera (nicht nur meine). Sie kann trumpfen mit einem Panzerschrank-ähnlichem Gehäuse, in dem eine geniale Kombination aus Mechanik und Elektronik arbeitet. Das gute Stück ist ohne Ende aufrüstbar: Essenziell für Profis - eine helle Freude für Amteure! Das Objektiv-System war damals (hauptsächlich im Zoom-Bereich) noch nicht so ausgereift wie heute, trotzdem stellten die Festbrennweiten (ich rede hier von den Exemplaren mit dem roten Ring!) für mich das Nonplusultra dar, und das tun sie noch heute! Meine liebste Kombination war bisher folgende: Die F1n als Body, verbunden mit dem asphärischen 50mm 1:1,2L, wobei letzteres noch 'nen Käsemann trägt (Die Insider von euch wissen mit Sicherheit, was ein 'Käsemann' ist!). Ende der Geschichts-Stunde!Jetzt geht es um die Frage, wieso ich trotz der perfekt funtionierenden Boliden, die sich mein Eigen nennen dürfen, die hier besprochene EOS 5D favorisiere. Ganz einfach: Weil das Teil einfach nur der Bringer ist!!! Glücklicherweise geht die Anschaffung einer solchen Kamera nicht einher mit dem Zwang, die alten Schätzchen verkaufen zu müssen. Und das hat nix damit zu tun, dass es mir finanziell gut geht! Will sagen: Selbst während eines finanziellen Engpasses würde ich wie beschrieben handeln. - Aber ich schweife ab, deshalb zurück zum Thema: Der Reiz der EOS 5D liegt für mich daran, dass sie für mich die perfekte Begleiterin für die Urlaubsfotografie darstellt. Generell sind die Vorteile der Digital-Fotografie nicht unter den Tisch zu kehren: Die circa 300 Fotos, die ich pro Urlaub 'knipse', kosten als Analog-Abzüge jede Menge Geld. Außerdem sinkt das Angebot, was die nass-chemische Entwicklung von Foto-Material angeht (und damit leider auch die Qualität). Hinzu kommt die wunderbare Tatsache, das digitale Aufnahmen sofort begutachtet und etwaige Fehlversuche direkt gelöscht werden können sowie die Möglichkeit, die Fotos nacharbeiten zu können. Aber ich will nicht mit bereits Bekanntem langweilen. Deshalb zurück zum Thema: Die 5D stellt für mich als absoluten Neueinsteiger im digitalen Spiegelreflex-Bereich eine adäquate Möglichkeit dar, mit der neuen Technik warm zu werden. Preiswertere Modelle wie die EOS 400D tun dies nicht; diese Einsteiger-Modelle können mich in keinster Weise befriedigen. Was mich hier abschreckt, sind Unsäglichkeiten wie ein Kunststoff-Gehäuse (man erinnere sich an die alte T70!), sowie die durch den kleineren Sensor bedingte Brennweitenverlängerung. Pfui!!! Mit solchen Dingen kann man einen Vollmetall- sowie Vollformat-fetischisten wie mich schon ziemlich verärgern. Trotzdem haben die Einsteiger-Modelle für ihre Preisklasse eine ordentliche Verarbeitung, und was noch wichtiger ist, eine angemessene Bild-Qualität. Somit kann ich jedem, der kein Foto-Fetischist ist, meine absolute Empfehlung für die 350D und die 400D aussprechen. Natürlich gibt es auch interssante Kamera-Modelle bei der Konkurrenz. Obwohl ich niemals fremd gehe, habe ich trotzdem kurzzeitig mit der Nikon D200 geliebäugelt. Bitte verachtet mich nicht dafür, ihr Canon-Freakz da draußen!Besonders interessant in Verbindung mit der EOS 5D finde ich das neue Objektiv 24-105mm 1:4L. Ein vergleichbares Objektiv gibt es leider nicht für meine F1n. Das ist sehr schade, weil ich es als essenziell für die Urlaubsfotografie einschätze. Wer hat schon bei einer Städte-Reise Lust darauf, im Gedränge alle zwei Minuten das Objektiv zu wechseln? Festbrennweiten halte ich im Großstadt-Dschungel nicht mehr für zeitgemäß, zumal die neuen professionellen Zooms nicht mehr mit den 'Krücken' aus den 80ern vergleichbar sind. Lediglich für Foto-Sessions und 'ruhige' Urlaubsreisen empfehle ich weiterhin die professionellen Festbrennweiten.Fazit: Ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung für die EOS 5D (in Verbindung mit dem neuen EF 24-105mm 1:4 L) in dieser Rezension kundtun, und hoffe, mit meinem kleinen nostalgischen 'Ausflug' nicht gelangweilt zu haben. Eine Sache steht jedenfalls zu circa 99% schon zum jetzigen Zeitpunkt fest: Die EOS 5D wandert innerhalb der nächsten Monate in meinen Einkaufswagen! Überlegt man sich einmal, dass die EOS 30D zwar ein Metall-Gehäuse besitzt, allerdings auch den lästigen Verlängerungs-Faktor, und die EOS 1Ds Mark II für die zusätzlichen Reserven einfach zu preisintensiv ist, dann stellt die besprochene 5D für mich doch wirklich das Optimum dar. Für Anmerkungen und Kritik zu meiner Rezension bin ich jedenfalls stets offen.Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit!Das wichtigste zum Schluss: Ich habe während des Vorgangs des Verfassens dieser Rezension nicht auf meine Sprache geachtet. Das bedeutet: Wer Rechtschreibfehler findet, der darf diese selbstverständlich behalten!
Kamera OK, Software unterdurchschnittlich, 30. September 2006
Die Kamera selbst ist ein gutes Gerät, sie steht für die beworbenen Leistungen, besonders angenehm aus meiner Sicht die geringe Geräuschentwicklung.In Verbindung mit Mac OSX 10.4.7 ist es leider weder mit der mitgelieferten CD (das ist dem Kundendienst sogar schon seit längerem bekannt!) noch mit den auf der Website von Canon kompliziert zu findenden Updates möglich die Bilder auf einen DP 5 Mac zu laden, es bleibt nur die Arbeit über einen älteren Mac mit OS X 10.3.9 Das ist unbefriedigend und führt nahezu zur Unverwendbarkeit in einem zeitkritischen Umfeld. Insofern war die Kamera ihr Geld nicht wert. Canon steht es natürlich frei den Zustand irgendwann zu ändern und die zugesicherte Eigenschaft der Zusammenarbeit mit OS X 10.4 herzustellen.
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