Kundenmeinungen
passt nicht in die typische Reggae - Schublade..., 24. November 2006
...dass macht diese CD um so interessanter.
Hier gibt es nicht den stereotypischen Abgesang auf Jah, welcher bei vielen Reggae CDs in jedem zweiten Refrain zu hören ist.
Aber auch keine stumpfen slackness Texte, sondern eher Nachdenkliche.
Die Roots Tonic Band spielt teils ohrwurmträchtige Riddims teils ruhige Melodien mit Akkustik - Gitarre.
Momentan meine absolute Lieblings - Reggae - Scheibe.... weil irgendwie anders..frisch...und wie gesagt ein einziger Dauerohrwurm.
Matisyahu - Ragga for da Shabbat... , 15. Juli 2006
Wie Stern und Rolling Stone einstimmig berichten, ist Matisyahu?s Reggae-Style momentan der newest shit in New York. Freunden des Genres ist er dank seiner Live-Scheibe At the Stubbs von 2005 schon bekannt, denn ein orthodox gekleideter Jude, der über entsprechende spirituelle Themen flowt fällt nun einmal auf. Sein Hasidic Jewish Reggae - Style basiert auf klassischem Roots-Ragga und Dub, dazu serviert der 28-jährige Texte über enthaltsame Lebensweise oder die Verantwortung der Jugendgeneration: "Young man, control in your hand, slam your fist on the table and make your demand, take a stand, fan a fire for the flame of the youth?" fordert Matisyahu (in Youth), in der aktuellen Hit-Single King Without A Crown preist er den Herrn. Das ist sicherlich alles sehr unkonventionell - aber die Musik ist genau das eigentlich nicht. Daher ist dieses Album durchaus respektabel - aber in erster Linie dank der interessanten Symbiose.
Achtung! Kein Mainstream!, 14. Juni 2006
Wie bei jeder anderen Musik ist es auch hier so: Alles Geschmacksache.
Mir jedenfalls gefällt das erste Studioalbum von Matisyahu, alias Matthew Miller, einem orthodoxem Juden, besonders gut. Gerade deshalb, weil es ungewöhnlich ist. Ich würde mich nicht als Reggae-Liebhaber bezeichnen, doch Matisyahu macht seine Sache echt gut. Ein ungewöhnliches Album eines ungewöhnlichen Künstlers, der seine religiöse Texte mit Reggae vertont. Ein Scheibe, welche immer besser wird, je öfter ich sie höre. So sollte Musik sein!
Tolle Musik - schwache Stimme, 29. Mai 2006
Instrumentell bemerkenswerte Mischung aus Reggae, Rock, Dub. Atmet frei, ohne den reggaetypischen, moosigen, überfetten Schleppsound - diskotauglich, kann man sagen. Und im wesentlichen schließe ich mich der positiven Meinung anderer Rezensenten (Live-Album) an.
Ergänzend muss ich hier dennoch loswerden: Matthew Miller alias Matisyahu hat einfach ein zu feines Stimmchen, klingt zu oft nur angestrengt um gegen die Instrumente zu bestehen. Erwarte ich zuviel? Immerhin trägt die CD seinen Namen, da darf man doch auch beeindruckende Vocals erwarten, oder ich sehe ich da was falsch? Klickt die Hörproben und entscheidet selbst.
Ein modernes und abwechslungsreiches Album, 23. Mai 2006
Der ehemalige Hippie Matthew Miller hat zum jüdischen Kabbala-Glauben gefunden, seinen Namen angepasst - nicht jedoch seine Musik. So ist auch sein drittes Album (das erste hier erhältliche - ansonsten nur über US-Import) geprägt von seiner Mischung aus HipHop und Reggae (mit Rockeinsprengseln). Einzig die Texte behandeln doch mehr spirituelle Themen, die jedoch mangels Sprachkenntnis die wenigsten Hörer bei uns interessieren werden.
Produziert von Bill Laswell (!) eröffnet er im Reggaestil das Album, wobei aber danach ein paar Überraschungen kommen. Schon beim Titeltrak "Youth" sägt plötzlich eine Gitarre durch den Reggae-Sound, bei "Dispatch The Truth" wird Police zitiert. Er bringt poppigen Afrosound zum Vorschein ("Ancient Lullaby") oder auch mal einen Vocoder zum Einsatz ("Jerusalem").
Ein modernes und abwechslungsreiches Album, das potentielle Käufer zwar erst einmal durch das Cover abschrecken wird (Matisyahu in jüdischer Kluft incl. Rauschebart), aber letztendlich durch seine Qualitäten überzeugen kann.
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