Kundenmeinungen
Füllhorn..., 27. November 2007
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...an Klangspielereien und dabei noch so wunderschöne Musik.
Die Musik ist eine wunderbare Mischung aus einer zauberhaften, anschmiegsam gebrechlichen und doch ungemein kraftvollen Stimme mit akustischen Instrumenten und elektronischen Elementen. Letztere und die Mittel der Remixer ändern nichts daran, dass es sich hier durchgehend um organisch klingende Musik handelt, weitgehend ruhig, aber immer dynamisch und raumfüllend.
Die Remixarbeiten an den Stücken untermalen die Grundcharakteristik immer nur oder spielen mit ihr, kratzen sie aber niemals richtig an. Hier haben echte Klangliebhaber einen Fundus an Details ausgeschüttet und mal mehr, mal weniger versteckt. Viel Spaß beim Entdecken!
Um die bestehende Klangdiskussion etwas aufzulockern empfehle ich, die Scheibe entweder auf einer recht guten Anlage oder einer ganz schwachen zu hören. Ansonsten können die Soundspielereien schon mal verwirren.
High End muss es gar nicht unbedingt sein, aber die Kaufhaus Kompaktanlage auch nicht. Wer darüberhinaus nicht die Zimmerlautstärke ausschöpfen darf - so laut, wie auch akustische Instrumente annähernd wären - sollte vielleicht einen guten Kopfhörer zu Hilfe nehmen.
So wiedersprüchlich, gibts das ?, 24. April 2007
Habe die CD letztes Jahr in einem Virgin Records Shop in Chicago erstanden (traumhafte 3 Stunden Zeit gehabt)und war von der musikalischen Vielfalt der musikalischen Arrangements begeistert (kannte Feist vorher nicht): Trance-ige, trip hop, lounge, jazzige Einflüsse einfach prima. Das die gleichen Stücke jeweils 2-4 x in versch. remix Versionen drauf ist, ist mir erst später aufgefallen, stört aber eigentlich nicht.
Nun zum eigentlichen Grund meiner Rezession: Ich würde dem Vor-Rezessenten in Punkte Aufnahme-Qualität nicht nur nicht zustimmen können sondern würde genau das Gegenteil behaupten. Die CD gehört zu meinen absoluten audiophilen Highlights. Wer eine High-End Abhörkette hat, muss diese CD einfach haben. Hier haben die Produzenten für die Ohren gearbeitet nicht dagegen, wie bei vielen der überproduzierten Pop-Scheiben à la Christina A. usw. Die Anlage schält hier Feinheiten heraus, die fast unglaublich erscheinen. Beispiel das bewusst dumpf gehalten Piano Intro (One Evening, das bei Minute 1:48 in einem total überraschenden kurzen Oberton - Stakkato gipfelt. Song 2: Es ist einfach genial und irgendwie dreist Feists sanfte Stimme in dieser unabsichtlich erscheinenden Weise zu übersteuern.
Dass das so sein soll und keinesfalls Unfähigkeit der Produzenten ist, weiß man nicht erst seit Timbalands wirken auf Nelly Fs "Loose".
Ich könnte leicht 100 weitere Beispiele dieser Remix-Geniestreiche auf der CD aufzählen.
Wers nicht glaubt, die Scheibe einfach mal mit in ein gutes HiFi-Studio nehmen und überrascht sein.....
musikalisch 4 Sterne, technisch sind 0 schon hoch gegriffen, 21. Juni 2006
Selten hat bei mir eine CD solche widersprüchliche Gefühle ausgelöst: musikalisch würde ich diese Mischung aus coolen Sounds und toller Stimme am liebsten den ganzen Tag hören - von der Aufnahmequalität her hat sich diese CD leider selbst aus dem CD-Player geschossen. Ich habe selbst bei Amateuraufnahmen selten solche furchtbaren Übersteuerungen, Grundrauschen, Hintergrundgeräusche gehört - besonders auffällig gleich in den Tracks 1 und 2, aber auch der Rest ist nicht besser). Für die CD habe ich für mich die einzige gangbare Lösung gefunden - ich spiele sie ausschließlich noch im Auto. Wer sie sowieso nur im .MP3 Player hören möchte, kommt sicherlich damit klar, auch in miesen Stereoanlagen wird sie nicht sonderlich negativ auffallen - wer aber vorhat, diese CD auf einer guten HiFi-Anlage zu hören, sollte das sofort wieder vergessen :-(
Um das mit den Sternen noch zu erklären - musikalisch gibts also 4 Sterne, technisch 0 und damit einen Schnitt von 2! Und ich habe mir fest vorgenommen, einmal einen dieser Drinks zu verkosten, den der Tontechniker dieser CD konsumiert hat.
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