Kundenmeinungen
Walk the line, 21. September 2008
Der Film ist wirklich gut gelungen, die Darsteller glänzen einfach brillant. Walk the Line erzählt von dem Leben und Leiden eines Starsder seines gleichen sucht. Der Film und die Lebensgeschichte des J.R. mit seinen Höhen und Tiefen haben mich sehr bewegt...ich kann jedem Fan diesen Film einfach nur weiter empfehlen.
Joaquin ist kein guter Johnny, 12. September 2008
Ich (überzeugter Cash-Fan) habe mir heute an Johnnys 5. Todestag wie üblich freigenommen, um einen Cash Day zu gestalten. Stundenlang nur Johnny Cash auf dem Ohr zu haben ist ein wahrer Hochgenuss, bei dem sich Friede ins Herz einschleicht. Für den heutigen Tag hatte ich mir auch die Erstsehung von "Walk the line" vorgenommen. Aber der Film war leider keine Bereicherung für meinen Cash-Tag. Ich behaupte: hätte Johnny in seinen jungen Jahren so geklungen wie Joaquin Phoenix ihn hier interpretiert... ohne das nötige Charisma, ohne eine Spur von Zauber im Gesang - Johnny Cash wäre nie zur Legende geworden. Ich bin ja bereit, einen milieufremden Darsteller in der Rolle des Man in black zu akzeptieren, und ich weiß, dass es zur Zeit des Drehs keinen wirklich geeigneten Schauspieler für diese Rolle geben konnte, weil Johnny Cash so einzigartig original war wie kein Zweiter. Aber Joaquin Phoenix musste sich für diese Biographie Schuhe anziehen, die nicht nur zwei Nummern, sondern zehn Nummern zu groß für ihn sind. Wenn ich den ganzen Film über nicht den Eindruck habe, wirklich Johnny Cash vor Augen zu haben, macht Phoenix wohl irgendwas falsch, oder ist einfach eine Fehlbesetzung. Er musste ja sogar extra das Singen für diesen Film lernen - keine gute Voraussetzung. Besser wäre gewesen, man hätte die Stimme des echten Cash für die Musikszenen verwendet, damit auch der Laie nachvollziehen kann, warum Johnny für so viele Menschen eine Inspiration war. Denn sicher fragen sich viele junge Zuschauer (vor allem weil auch die Machart typisch für eine Filmbiographie ist und sich inhaltlich nicht sonderlich hervorhebt): "Und was war jetzt so toll an dem ?"
Tolle Schauspieler, Story verfälscht , 9. September 2008
Eigentlich wollte ich dem Film 5 Sterne geben, so begeistert war und bin ich, insbesondere von den schauspielerischen Leistungen. Der Film ist auch seine fünf Sterne wert, darf sich aber nicht als Biografie anbieten! Ermuntert durch den Film habe ich mich ein wenig intensiver mit dem Leben von Johnny Cash auseinandergesetzt und vor allem mit Cash}s erster Frau Vivian (Liberto). Und jetzt kommt Hollywood ins Spiel: Im Film wird einem eine wunderbare Liebesstory vorgesetzt, die es sicherlich auch war. Johnny, der Drogenabhängige, der in June die Liebe seines Lebens gefunden hat und June Carter, die sich aufopferungsvoll um Johnny gekümmert hat und eine durch und durch gute Frau war. Und dann noch Vivian, die betrogene Ehefrau, die für Johnny nicht mehr war als die Mutter seiner vier Töchter.Obwohl ich June Carter nach wie vor sehr schätze (man lese nur die Anmerkungen von Rosanne Cash - Stieftochter von June Carter - in der letzten Veröffentlichung von June Carter Cash "Wildflower" - da kommen einem die Tränen), fällt nunmehr ein größerer Schatten auf diese barmherzige Person. Schon im Film wird nicht klar, was eigentlich aus Cash}s erster Frau geworden ist, nachdem Cash die Affäre mit June Carter hatte und sie mit den vier kleinen Kindern hat sitzen lassen. Vivian, die 2005, also zwei Jahre nach Johnny Cash, gestorben ist, hat kurz vor ihrem Tod ein sehr interessantes Buch herausgebracht, in dem sie u. a. erklärt, wie ihr June Carter hinter der Bühne auf die Ansage von Vivian, sie solle bitte ihre Familie in Ruhe lassen, geantwortet haben soll: "Vivian, he will be mine!" Warum wurde diese Szene im Film nicht gezeigt (wie so viele andere Szenen, die zum Teil als Bonusmaterial auf der DVD zu sehen sind, nicht im Film enthalten sind, die aber die Story viel glaubwürdiger gemacht hätten - Hollywood eben)? Die gezeigte Story ist keineswegs biografisch, sondern frei nach Hollywoodmanier aufgepeppt.Jeder, der sich für das Leben und die Love Story von Johnny und June interessiert, sollte sich die wahren Fakten ansehen und sich nicht von diesem Hollywoodklatsch blenden lassen. Deshalb nur drei Sterne!
viel Hype um... wenig, 25. August 2008
viel wurde berichtet über den angeblich brillanten Streifen "Walk the Line". es regnete Oscars und Lobeshymnen... also dachte ich mir, guck ich mir das Werk doch auch mal an. leider muss ich sagen, dass ich es nicht geschafft habe, den Film komplett anzusehen. herrn phoenix' leidensmine konnte ich irgendwann echt nicht mehr sehen, und auch frau witherspoon konnte mich nicht wirklich überzeugen. außerdem ist das ganze dermaßen dröge präsentiert, dass man sich echt fragt, ob das leben eines gefeierten stars wirklich so langweilig sein kann. herr phoenix guckt abwechselnd gequält, desillusioniert und deprimiert drein (ok, später kommt dann auch noch der Gesichtsausdruck "besinnungslos betrunken" dazu)... hatte der arme johnny cash denn nicht einmal spaß im leben??auch die liebesgeschichte zwischen John und June kommt für mich eher platt und lustlos rüber. irgendwie nimmt man den beiden ihre angeblich grenzenlose liebe nicht so wirklich ab... naja. ich werde in zukunft mit weniger erwartungen an hochgefeierte blockbuster rangehen. zu oft erweisen sich diese doch als eher laues lüftchen.
Ein Film, den man nicht einfach so vergisst, 25. August 2008
Ich habe mich vor dem Film nie für Johnny Cash interessiert, das hat sich aber nach dem Film geändert. Walk the Line geht total unter die Haut und Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon spielen absolut überzeugend und brillant! Es macht so viel Spaß den beiden zuzugucken. Die Story ist traurig und rührend, aber sie ist auch schön! Unbedingt ansehen!!!
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