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Wenn's dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis., 3. April 2007
Drei jugendliche Freunde aus einer bayrischen Provinz wollen sich die Hörner abstoßen und planen einen Ausflug ins benachbarte Tschechien. Den Eltern wird ein Zelturlaub vorgeschwindelt und die langsamen Mofas durch schnellere Fahrzeuge ersetzt. Alles scheint gut durchorganisiert zu sein.
Hinter der Grenze lernen die drei jungen Burschen die schwangere Alicia kennen. Sie will nach Deutschland mitgenommen werden. Doch die drei haben anderes im Sinn und wimmeln Alicia ab. Doch ihr Unternehmen geht schief und die drei verlieren ihr Geld und ihre fahrbaren Untersetzer.
Alicia soll ihnen helfen, die Motorräder zurückzustehlen. Auch das geht ebenfalls schief und die drei stellen fest was man alles verlieren kann, wenn man aus einem westlichen wohlhabenden Land kommt. Mit viel Glück, gelingt den dreien die Flucht; aber ohne Alicia. Sie stehen vor einer schweren Entscheidung. Mit einem pfiffigen Ablenkungsmanöver kehren sie in die Höhle des Löwen zurück und schaffen es tatsächlich, Alicia dort herauszuholen. Doch die Grenze ist weit und dem gestohlenen Fahrzeug scheint jeden Augenblick der Sprit auszugehen.
Die Geschichte wird flott und humorvoll erzählt. Der ernste Hintergrund, das Wohlstandsgefälle zweier benachbarter Staaten wird trotzdem gut herausgearbeitet. Die Schauspieler leisten gute Arbeit und kommen beim Zuschauer glaubhaft an.
Der deutsche Film lebt, 25. März 2006
Als einer von 4 Freunden an einem Mofaunfall mit 16 stirbt, stellen die restlichen drei schockiert fest, dass er als "Jungfrau" aus dieser Welt geschieden ist. Damit ihnen nicht dasselbe zustößt, wollen sie unbedingt Sex haben. Nur leider kommen die drei Niederbayern mit ihren Mofas bei den Mädels nicht an. Also beschließen sie kurzerhand, mit ihren Mofas nach Tschechien zu fahren, um dort ein Bordell zu besuchen. Eigentlich hört sich das ganze ziemlich langweilig an, ist es aber keineswegs nicht. Erst treffen sie nämlich auf die hochschwangere Alicia, die unbedingt nach Deutschland will, und fortan bei ihnen bleibt, und dann muss sich einer der drei in dem Bordell noch übergeben, worauf sie von den Zuhältern eingesperrt werden. Nachdem sie sich freigesprengt haben suchen sie ihre Mofas, die die Zuählter allerdings mitsamt den deutschen Pässen der drei and so illegale Einwanderer verscherbelt haben, damit diese problemlos über die Grenze kommen. Und so müssen sich die drei Jungs mit allerhand Problemen rumschlagen, bis es ihnen schließlich gelingt mit dem Bus der Bordellbesitzer zu fliehen, und wieder nach Hause zu kommen. Was besonders zu betonen ist, ist die Liebe fürs Detail. Details, die den Alltag ausmachen, so zum Beispiel die besorgten Mütter ( bei ihrer Abreise - die Jungs schützten vor, das Wochenende zu zelten - ermahnen sie sie nochmal an alles, was sie nicht machen sollen, bzw. worauf sie aufpassen sollen. Und die Jungs interessiert das halt ungefähr gar nicht, eine Situation, die - denk ich - jeder aus eigener Erfahrung kennt), wie die Väter das ganze viel cooler nehmen (wie im Leben halt auch), und noch einiges mehr. Was das gnaze auch noch viel natürlicher erscheinen lässt, ist, dass sämtliche Leute im Film im Dialekt sprechen, so wie es halt tatsächlich auch ist. Hinzu kommt noch die hervorragende Leistung der Schauspieler und des Regisseurs. Man merkt einfach, dass es ihnen Spaß gemacht hat diesen Film zu drehen, und ich kann nur hoffen, dass dieses Team bald wieder einen Film auf die Beine stellt.
Zum Abschluss möchte ich nur sagen: vergesst all die Comedy-shows, ud all das andere, was sich als "Komödie" verkauft. Dieser Film bringt einen dazu, die ganze Zeit durchzulachen, und dies ohne Blödelei oder Slapstick oder sonstiges, einfach durch seine Situationskomik und vor allem durch die ganz natürliche Art. Ein muss für alle, die wirklich lachen wollen!!
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