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Jean-Christophe Grangé: Das Imperium der Wölfe (Einzel-DVD)

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Das Imperium der Wölfe (Einzel-DVD)

von Jean-Christophe Grangé

mit Jean Reno Arly Jover Jocelyn Quivrin

Regie: Chris Nahon

Ufa/DVD

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08/Okt/2008 - 09:16


Beschreibung

Anna (Arly Jover, Blade) verliert ihr Gedächtnis. Alles begann an jenem Tag, als sie ihren Ehemann Laurent (Philippe Bas) nicht mehr erkannte. "Ich werde verrückt," flüstert sie bei sich. Später, bei einer Dinnerparty, verwandeln sich Gesichter plötzlich in Totenmasken. An einem anderen Ort in Paris versucht Captain Nerteaux (Jocelyn Quivirin, Syriana) gerade, einen Serienmörder zu fassen. Die drei weiblichen Opfer - allesamt illegale Einwanderer aus der Türkei - wurden gefoltert und verstümmelt. Aus Verzweiflung wendet sich Nerteaux Hilfe suchend an "Shifty" Schiffer (den blonden Jean Reno). Schiffer, ein brutaler Polizist mit Beziehungen zur türkischen Unterwelt, lässt sich schnell darauf ein (vielleicht zu schnell). In der Zwischenzeit begibt sich Anna bei Dr. Mathilde (Laura Morante, The Son's Room) in Behandlung. Obwohl sich Anna vor dem schrägen Gemälde Francis Bacons im Wartezimmer fürchtet, stellt sich heraus, dass Mathilde eine mitfühlende Psychiaterin ist, die den Grund für Annas Zustand herausfinden hilft. Zur selben Zeit hilft Schiffer Nerteaux dabei, die Lösung zu dessen Geheimnis zu finden. Die Verbindung zwischen den beiden Ereignissen stellt eine rechtsorientierte Verbindung namens "Graue Wölfe" dar, die alle Beteiligten in die Türkei zu einem explosiven Finale führt. Imperium der Wölfe strahlt die selbe grimmige Faszination aus wie Die purpurnen Flüsse, eine frühere Adaption eines Romans von Jean-Christophe Grangé, in der Reno die Hauptrolle spielte. Der spannende Thriller bietet eine bemerkenswerte schauspielerische Leistung in der Karriere dieses vielseitigen Schauspielers darstellt. --Kathleen C. Fennessy




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Eine fast perfekte Umsetzung, 2. September 2008

Bei vielen Filmen wird mir meistens schlecht, wenn man die guten Bücher als Vorlagen gelesen hat.Aber, da ich das spannende Buch schon vor geraumer Zeit gelesen und auch das Hörbuch erst vor kurzem gehört habe, interessierte mich der Film und die Umsetzung des spannenden Kriminal-Thrillers dann doch. Wie im Buch beginnt die Geschichte mit Anna Heymes (Arly Jover), die in verschiedenen Untersuchungen in einer spaceigen, militärischen Einrichtung untersucht wird.Sie hat anscheinend Probleme sich an ihre Vergangenheit zu erinnern. Immer wieder spielt ihr das Gehirn Streiche.Auch das Gesicht ihres Mannes erkennt sie nicht zwischen den Porträts von Wolfgang Goethe und Abraham Lincoln.Viele Jugendliche wären sicher überfordert Wolfgang Goethe von Abraham Lincoln zu unterscheiden, aber das ist ein anderes Thema.Verängstigt wird sie von ihrem Mann, einem einfußreichen Politiker, nachhause begleitet und hat immer wieder Anzeichen von Schreckenseinbildungen. Ihr Mann, aber auch Gäste bei einem Abendessen verwandeln sich in Monster und Zombies.Was ist los mit Ihr?Ihr Mann rät ihr bei dem behandelnder Spezialist Dr. Ackermann, eine Biopsie vornehmen zu lassen, um Genaueres zu erfahren.Sie will aber nicht, dass jemand ihren Kopf aufschneidet, sondern sucht ohne das Wissen ihres Mannes eine Psychologin auf.Hier wird dann die Geschichte aus dem Buch abgekürzt. Anders als in der Printform, klärt die Psychologin sie über die Möglichkeiten und die Narbenbildung bei einer Gesichts-OP auf.Anna bildet sich ein, dass sich Alle gegen sie verschworen haben und ihr Mann sich vielleicht sogar operativ verändert haben ließ.Wird sie heimlich unter Drogen gesetzt?Aber sie findet keine Narben bei ihrem schlafenden Mann, sondern erschrickt am nächsten Morgen im Bad, als sie die Narben bei sich selber findet.Das kann man doch nicht vergessen oder?Zur gleichen Zeit wird nun schon die dritte verstümmelte Leiche innerhalb von drei Monaten in der Seine gefunden.Es handelt sich um eine illegale türkischen Arbeiterin die unter unmenschlichen Bedingungen ihr Glück in Klein-Türkei, dem Viertel Sentier in Paris suchen.Aber komisch ist, alle drei sehen sich sehr ähnlich. Rothaarig, aus derselben Gegend in Anatolien.Der junge und etwas unerfahrene Polizist Paul Nerteaux (Jocelyn Quivrin), der die Mordfälle verbindet und aufklären will, sucht sich Hilfe bei dem Ex-Poliztisten Jean-Louis Schiffer (Jean Reno).Der hat jahrelang in dem Viertel ermittelt, kennt die Gepflogenheiten und spricht türkisch.Aber er hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Der brutale und skrupellose Schiffer hat Methoden die nicht mit der Polizeiarbeit zu vereinbaren sind.- Aber sie bringen Ergebnisse.So macht er trotzdem mit ihm weiter und erfährt, dass die grauen Wölfe, einer radikalen türkischen Vereinigung von Söldnern, in Paris sind und Angst sähen.Auch für die Morde der drei Frauen sollen sie verantwortlich sein.Warum haben sie bisher nicht die Richtige gefunden?Warum suchen sie diese Frau überhaupt?Anna flieht vor Ihrem Mann aus der Wohnung und wird von der Geheimpolizei verfolgt (?)Bei einer Computer-Tomographie erfährt sie das ganze Ausmaß ihrer Veränderung und bei weiteren Untersuchungen kommen türkische, ja anatolische Wurzeln zum Vorschein. Allmählich nähern sich die beiden Geschichten an und werden zu einer komplexen Verstrickung von vielen Einzelheiten die bisher noch keinen Sinn gemacht haben.Nur der Schluss, der im Buch schlüssig und spannend war, wurde im Film theatralisch verändert.Man wählt den Weg des Gemetzels am Schluss, was dem ganzen Film, vor allem auch in der Landschaft Anatoliens, einen heldenhaften Ausgang gibt.Im Buch ist meiner Ansicht nach aber besser.Mein Fazit:Ein extrem spannender Film.Da sehr viele Sequenzen nachts in dunklen Vierteln, auf dem Friedhof und der U-Bahn, gedreht wurden, hält der Regisseur die Spannung immer auf dem Höhepunkt.Viele kleine Erlebnisse sind gewissermaßen schockierend und sehr gut aus dem Buch umgesetzt.Zwischendrin wird man mit kurzen Schockern (Kämpfen der grauen Wölfe) auf dem richtigen Level gehalten.Die musikalische Untermalung ist gut gewählt und macht zusätzlich Puls.Am Schluss wird es dann schnell unübersichtlich und zum Shoot and Run Film.Nicht ganz der Schluss den man sich wünscht, vor allem wenn man das Buch mit dem spannenden und doch eher ruhigen Ende kennt.Ich kann mir nicht vorstellen, warum Jean-Christophe Grangé sein geniales Werk verunstaltet hat. Aber na ja, der Rest ist sehr gut, unterhaltsam und sehr spannend.Die Schauplätze sind sehr gut aus dem Buch umgesetzt.So konnte ich es mir kaum vorstellen.Ein guter Thriller umgesetzt mit hervorragenden französischen Schauspielern.Ich bin kein Fan von französischen Filmen, aber der besonders.Jean Reno als Jean-Louis Schiffer, gibt mit seiner doch sehr besonderen Art dem ganzen Film den gewissen Touch.Einfach toll und sehenswert.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  zuviel auf einmal, 18. August 2008

Imperium der Wölfe ist ambitioniert, keine Frage. Nur manchmal zerbricht ein Film an seinen eigenen Ansprüchen - dann, wenn der Filmemacher zu viel in einen einzigen Film packen will.Zur Handlung:Handlungsstrang 1: Anna hat Gedächtnislücken, vergißt viel, erinnert sich nicht mal an ihren Mann. Eher zufällig deckt sie eine Art Komplott auf, deren zentrale Figur sie zu sein scheint.Handlungsstrang 2: drei junge Frauen werden schrecklich verstümmelt aufgefunden: mit entstellten Gesichtern und Körpern, alle drei haben eine grosse Ähnlichkeit miteinander. Der junge Kommissar Paul versucht mithilfe des abgehalfteteren Ex-Polizisten Schiffer (J. Reno) Licht ins Dunkel zu bringen.Im Laufe der Zeit wird klar, das hier kein Triebtäter oder psychopathischer Irrer sein Unwesen treibt, sondern das der/die Täter gezielt eine Person suchen. Das diese letztendlich Anna ist, liegt auf der Hand und fügt so die beiden anfänglich getrennten Handlungsstränge zusammen.Meines Erachtens packt man hier aber zuviel in den Film. Neben den medizinischen Experimenten, deren Gegenstand Anna ist, muss man auch noch unnötigerweise die Handlung mit einer Art Türkenmafia-Story überfrachten, deren Hauptperson ebenfalls besagte Anna ist. Die Wandlung von einer verunsicherten Frau mit Gedächtnisproblemen hin zu einer rein rational gesteuerten Attentäterin ist nicht gerade besonders glaubhaft (vor allem wegen der Kürze der Zeit und nach nur einer 'Sitzung' im Institut!) und der Schluß ist meines Erachtens nach auch zu kurz und abrupt.Gut hingegen sind die schauspielerischen Leistungen von Jean Reno als desillusioniertem Ex-Polizisten und Jocelyn Quivrin als Kommissar Paul Nerteaux.Fazit: Hier wäre weniger mehr gewesen! 3,5 *


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Schwachsinnig und öde, 14. August 2008

Die eklatanten Schwächen von Jean Christoph Grange's Roman geben der Verfilmung den Todesstoß. Eigentlich werden zwei Stories erzählt, als Zuschauer bleibt man irritiert - wer ist denn nun die Hauptfigur: Anna, die wirre Frau mit den Erinnerungslücken oder die beiden Bullen? Wenn sich die beiden Handlungsstränge dann nach über eine Stunde endlich verbinden, interessiert es einen eh nicht mehr - und die Hintergründe von Annas Problemen sind leider komplett schwachsinnig. Chris Nahons Inszenierung ist dem gelackten Videoclip-Stil verhaftet, düster-kalte Bilder mit Dauerregen, die nicht atmosphärisch sind, sondern einfach nur gekünstelt. Im Gegensatz zum Roman, in dem Grange den Zuschauer komplett anscheißt - SPOILER - weil er gleich alle drei Hauptfiguren sterben und die Story/Rache von einer Nebenfigur beenden lässt, bleiben im Film zwar alle am Leben, aber das ist einem so wurscht wie der ganze lächerliche Film.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Pariser Unterwelt, 12. März 2008

Was hat die junge Anna Heyme (Arly Jover), die sich an alles, nur nicht ihre Vergangenheit erinnern kann und unter Stress gar ihren Ehemann Laurent (Philippe Bas) nicht mehr erkennt, mit dem gleichzeitig agierenden jungen Polizisten Paul Nerteaux (Jocelyn Quivrin) zu tun, der einen Serienmörder jagt, der illegal eingewanderte, rothaarige Frauen türkischer Herkunft grausam hinrichtet?Während Anna sich ihren Betreuern letztlich durch Flucht entzieht und auf eigene Faust eine Psychologin hinzuzieht, nachdem sie vermutet nicht die zu sein, die sie scheinbar ist, zieht Paul den wegen Brutalität vorzeitig in den Ruhestand beförderten Kripobeamten Schiffer (Jean Reno) hinzu, der als Experte für die türkische Mafia gilt und unvergleichliche Kontakte pflegt.Anna versucht die Identität der Hintermänner ihrer Verfolger herauszubekommen und Pauls erster Versuch, mit Hilfe von Schiffer an den Täter heranzukommen endet in einem Blutbad.Fast eine Stunde entwickeln sich die parallelen Erzählstränge vollkommen separat, wodurch geschickt der Höhepunkt hinausgezögert wird, der alles zusammenführt.Klasse französisches Gangsterkino, in dem nicht gerade zimperlich mit Gewalt und Folter umgegangen wird. Jean Reno brilliert und gibt den desillusionierten, zwielichtigen und korrupten Bullen Schiffer absolut überzeugend.Ein harter Film der über die gesamte Länge keine ruhige Minute aufkommen lässt. Harter Film. HMcM


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein souveräner Jean Reno in einem suboptimalen Noir-Thriller , 3. Oktober 2007

Dumm gelaufen ist die Sache für Anna Heymes (Arly Jover), als sie eines Morgens ihren Ehemann nicht mehr erkennt. Der Arzt, der ihren seltsamen Gedächtnisverlust behandelt, erweckt nicht gerade Annas Vertrauen und so sucht sie auf eigene Faust eine Psychoanalytikerin auf, nur um letztendlich herauszufinden, dass sie ganz und gar nicht die Dame aus der gehobenen Gesellschaft ist, für die sie sich bislang gehalten hat. Eine Entdeckung, die für Anna lebensgefährlich wird.Ebenfalls dumm gelaufen ist die Sache für Kommissar Nerteaux (Jocelyn Quivrin), der wegen mehrerer brutaler Ritualmorde im Türkenviertel von Paris ermittelt und mit Hilfe seines suspendierten Brutalo-Kollegen Schiffer (Jean Reno) herausfindet, dass weit mehr als ein Serienkiller hinter diesen grauenvollen Morden steckt. Auch dies ist eine Entdeckung, die der Gesundheit nicht gerade zuträglich ist.Dumm gelaufen ist die Sache auch für den Zuschauer, wenn nach der ersten, sehr spannenden Hälfte des Filmes klar wird, wie diese beiden Handlungsstränge zusammenhängen und wer Anna in Wirklichkeit ist, denn danach bricht die bis dahin schier unerträgliche Spannung schlagartig ein und die Story plätschert im Dauerregen von Paris den Kanal hinunter. Bis sich im sonnigen und trockenen Anatolien alle Protagonisten zum blutigen Showdown und zu Auflösung des letzten Rätsels wiedertreffen, erhält man zur Unterhaltung eigentlich nur noch logikfreie Messerschlitzereien und unmotivierte Explosionen geboten.Trotzdem:Die düstere Atmosphäre, ein wie immer grandioser Reno mit einem Gefolge an wirklich sehenswerten jungen Schauspielerkollegen (besonders das Klappergestell Arly Jover ist ein extrem erotischer Augenschmauß), eine absolut haarsträubende und aufregende erste Hälfte und eine schräge Mischung aus Agenten-Krimi und Film Noir hinterließen bei mir letztlich das Gefühl äußerst actionreich und spannungsgeladen unterhalten worden zu sein.Summa summarum ein Film, der seinem Genre alle Ehre macht. Ansehen lohnt sich!DVD:Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Französisch (Dolby Digital 5.1)- Untertitel: Französisch und Deutsch für Hörgeschädigte- Bildformat: 2.35:1 (16:9 anamorph codiert)- Dolby, DTS Surround Sound, Surround Sound, PAL- Laufzeit: 123 Minuten- Special Features Audiokommentar




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