Kundenmeinungen
Surround-Sound in Perfektion, 8. April 2008
Einfach ein tolles Album. Doch im SACD Sourround-Sound erhält es eine ganz neue Dimension. Man hört Sounds, Geräusche, Stimmen, die einem auf der Stereo CD gar nicht auffallen. Mein absouter Favourit auf dieser SACD: Waiting for the night... Anlage auf, Augen zu und geniessen!
Unerreicht., 8. Oktober 2007
Gleich vorneweg: Ich bewerte das eigentliche Album - nicht die SACD/DVD-Geschichte!"Violator" ist wahrscheinlich die stimmigste und als Gesamtwerk die gelungenste DM-Veröffentlichung. Große Hits sind freilich auch allen anderen DM-Alben entsprungen, aber "Violator" traf den Zeitnagel genau auf den Kopf. Die Auskopplungen sind allesamt Klassiker - nicht nur in der weltweiten Fangemeinde sondern in der Musikwelt generell.Was soll man über dieses Album noch schreiben - es ist schlichtweg perfekt, von den Kompositionen bis zu den Arrangements auf höchstem Niveau überzeugend! Einziger Kritikpunkt ist, dass das Album nur 9 Tracks enthält. Aber das wiegt die Qualität aller enthaltenen Songs wieder auf. Einzelne Tracks hervorzuheben ist daher überflüssig."Violator" sollte - unabhängig ob man DM-Fan ist oder nicht - in keiner anspruchsvollen Plattensammlung fehlen und kann unumwunden als Meilenstein des Synthie-Pop angesehen werden. Das muss ich ganz nüchtern betrachtet einfach so sagen.5 Sterne!
NO MUSICAL VIOLATION, 5. Oktober 2007
Als Kind der 70er und 80er Jahre fand ich schon damals an einigen Songs der Briten Gefallen. Zum DM-Fan(atiker?) avancierte ich jedoch erst nach dem Erwerb der Re-Issues von "Violator" und "Songs Of Faith And Devotion" als Collectors Edition (Hybrid-SACD + DVD) im Jahr 2006. Inzwischen war ich um einiges gealtert und meine wattstarke und oberbassbetonte Hifi-Anlage aus den 80ern sukzessive durch ein Stereo/Surround-High-End-System ersetzt worden (u.a. zwei extrem große Subwoofer mit 38cm-Monster-Bässen, die bis hinab auf 18 Hz voll präsent sind). Was mich an den DM-Re-Issues, insbesondere auch an "Violator" fasziniert, sind ein dynamisch-bombastischer, transparenter und dabei phänomenal räumlicher Klang im SACD- und DVD-Stereomodus sowie interessante neue Klangwelten im SACD- und DVD-Surroundmodus ohne die bei anderen Produktionen oftmals störende Effektüberfrachtung. Als Stereo-Purist bevorzuge ich gleichwohl die SACD-Stereo-Wiedergabe. Toll, wie auf dem Re-Issue von "Violator" sämtliche Songs durch das Remastering und das hochauflösende SACD-Format an Soundqualität gewinnen. "World In My Eyes", "Personal Jesus", "Halo", "Policy Of Truth" und "Blue Dress" sind jetzt ein vollkommener Genuss. Und noch nie kamen mir die Stimmen von Dave und Martin so eindringlich zu Gehör. Besonders interessant ist abermals der auf der DVD enthaltene Kurzfilm über die Hintergründe der Album-Produktion. Hier wird Klartext gesprochen, nichts beschönigt und niemand beweihräuchert. Klasse! Ich bin ein vielseitig orientierter Musikhörer und besitze bzw. kenne tausende Tonträger von zahlreichen Interpreten. Die Re-Issues aus der Collectors Edition von Depeche Mode gehören meines Erachtens zum Besten, was die Welt dem ambitionierten High-End-Hörer und Musikfan zu bieten hat. Herzlichen Dank und volles Kompliment an die vier Jungs aus Basildon (Martin, Dave, Vince und Andy) und Alan Wilder (nach "A Broken Frame" und vor "Ultra" prägte er den Sound der Band durch seine Professionalität und Experimentierfreudigkeit maßgeblich).
Depeche Mode, wie es gedacht war, 17. März 2007
Die "Violator" ist mein persönliches Lieblingsalbum von Depeche Mode. Ich habe die CD sicher schon tausend mal gehört und glaubte bisher, jede noch so kleine Klangnuance zu kennen. So kann man sich irren...Die 5.1-Abmischung bietet eine enorme Brillianz und viele neue Details, die man auf der CD bestenfalls erahnen konnte. Der Gesang von Dave Gahan und Martin Gore ist kristallklar und hebt sich von der Musik ab. Die Surroundabmischung ist nicht aufdringlich, sondern holt den Zuhörer in das Klanggeschehen hinein. Es stimmt einfach alles.Die SACD/DVD ist damit nicht einfach ein Neuaufguss. Es ist Depeche Mode, wie es eigentlich immer gedacht war. Die CD von 1990 wird zu einem mittelmäßigen Klangcontainer deklassiert, einem Gefängnis, aus dem die Musik jetzt befreit wurde. Anders kann man es nicht formulieren.Tipp: Wer keinen SACD-Player besitzt, sollte auf der DVD unbedingt die dts-Fassung wählen.
Ein echtes Erlebnis!, 23. Januar 2007
Das Album enthält nur gute Songs, klar. Das sind Depeche Mode, eine der besten Bands, auf dem Zenith ihrer Schaffensphase.Die Collector's Box ist eine schöne Sache, man bekommt ein Digipak mit erweitertem Booklet, einer Audio-DVD, sodass man auch über das normale Heimkino die Violator in bestem Surround-Mix hören kann, eine SACD, einen Plastikschuber, damit die Papphülle nicht kaputt geht. Zudem enthält die DVD eine brandneue Dokumentation (ca. 30 Minuten), die sich durchaus lohnt, und es gibt noch sechs Rare-Tracks aus der damaligen Zeit. Fehlen nur noch die Remixes, was den Umfang aber wohl tatsächlich gesprengt hätte.Aber das Wichtigste an dieser Edition ist mit Sicherheit die neue Abmischung in 5.1. In der Hülle findet man eine Hybrid SACD, die sowohl eine Stereo-Spur als auch eine Surround-Spur enthält. Optimal also, um festzustellen, ob der Surround-Sound sich wirklich lohnt, oder ob es eine einfache neue Remastered-Version es auch getan hätteIch muss sagen: dies ist die erste CD, die ich besitze, bei der sich wirklich DEUTLICH ein klanglicher Bonus durch 5.1 Abmischung erkennen lässt.Also es ist nicht etwa so, dass man den Surround-Sound wahr nimmt, wenn man genau darauf achtet. Nein, der Unterschied zwischen Stereo und Surround ist gewaltig! Der Sound ist räumlich, er ist fetter, er ist klarer.Ich habe schon Stunden damit zugebracht, mich in die Mitte des Raums zu legen und Personal Jesus in 5.1 zu hören, obwohl ich den Song vorher schon in- und auswendig kannte.Fazit: Um sich eine Anlage für SACDs zu besorgen, muss man tief in die Geldbörse greifen: 200 Euro für den SACD-Player, eine Anlage für mindestens 500 Euro sollte man vorher schon sein Eigen genannt haben, neue Kabel für mindestens 50 Euro (weil SACD nur analoge Ausgänge unterstützt) und dann noch 20 Euro für JEDE SACD, die man dann hören will. Das ist eine Menge Geld. Und Violator ist die erste SACD, bei der ich das Gefühl hatte, dass der Aufwand sich gelohnt hat.
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