Kundenmeinungen
Der Film lohnt sich auf jeden Fall, 9. September 2007
Es ist kein Dokumentarfilm wie wir es z.B. von Heinz Sielmann kennen. Der deutsche Text ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber dafür wird man durch die tollen Aufnahmen entschädigt.
Man spürt geradezu die klirrende Kälte und die Kraftanstrengung, die der Marsch durchs Eis den Pinguinen abverlangt. Und wenn sie auf Ihren Bäuchen herumrutschen, die Kleinen auf Füssen tragen, den Partner wieder begrüssen, wenn dieser von der Futtersuche zurückkommt dann sind das wirklich phantastische Bilder.
Die französische und englische Version ist in der Tat wegen dem gewöhnungsbedürftigen deutschen Text besser, aber selbst wenn man den Film ohne Ton anhört, hat es sich gelohnt.
Es gibt einen Ausweg... , 16. August 2007
... für alle, denen der Film zwar gefällt, die aber die deutsche Tonspur für daneben halten: Die DVD "March of the Penguins" von Amazon.co.uk. !
Kommentator auf der englischsprachigen DVD ist Morgan Freeman.
Ich war begeistert! Nicht nur von den gelungenen Aufnahmen, nein die Erzählung Morgan Freemans trifft meiner Meinung nach immer den Punkt.
Die Pinguine sprechen hier gottseidank nicht!
Es ist ein Naturfilm und kein Spielfilm mit Tierschauspielern.
Natürlich gibt es Parallelen zum Menschen -Freude und Frust- sehr einfühlsam, aber trotzdem nicht vermenschlicht rübergebracht.
Trotzdem bitte nicht als gute-nacht-Film missverstehen! Kindern müsste man da so manch tragisches Ereignis schon erklären.
Es wäre schade, sich diesen Hochgenuss der Extraklasse nur wegen der deutschsprachigen Versagertonspur entgehen zu lassen.
Wer Sorge hat, auf englisch nicht alles zu verstehen, die Ausdrucksweise Freemans ist deutlich und unkompliziert. Untertitel sind zuschaltbar. Jedes Wort muss aber auch nicht verstanden werden, die Bilder sprechen für sich.
Schade, dass die englische Sprachversion auf der normalerhältlichen Ausgabe nicht mitenthalten ist.
Poesie, 29. Juni 2007
Ich hatte so viel schlechtes über diesen Film gehört, dass ich angenehm überrascht war, als ich ihn schließlich ansah. Das liegt wahrscheinlich daran dass ich weder eine Dokumentation noch einen Kinderfilm erwartet habe ... der Film ist beides nicht. Es ist ein Film, den ich eher in eine Reihe stellen würde mit "Hinter dem Horizont". Die Reise der Pinuine ist ein ruhiger Film und die Kommentare, die auf den ersten Blick so simpel erscheinen mögen, bergen eine große Tiefe in sich. Wer sich darauf einläßt, den regt der Film zum Nachdenken an ... über Treue, über Schicksal, über Liebe ... Gerade die menschlichen Stimmen der Pinguine bringen die Verbindung zum eigenen Leben ... Aber nur ganz leise und unaufdringlich. Meine Tochter (12) mochte den Film nicht, denn er ist ihr zu ruhig und zu leise und spricht von einer Lebenserfahrung, die ihr noch fehlt. Wer aber eine ruhige Stunde der Besinnung und des Eintauchens sucht, dem kann ich diesen Film empfehlen.
Irgendwie schade...., 17. Juni 2007
Irgendwie schade das eine gute Idee und eine wahrlich herausragende Leistung des Kamerateams ,zumal unter den klimatischen Verhältnissen , durch die Sprecher und die etwas verquaste und esoterische Vertonung so viel an Charakter und Charme verliert.
Der Ansatz eine Tierdoku zu vermenschlichen hat hier nicht funktioniert.
Die rein filmische Arbeit mit großartigen Landschafts- und Tieraufnahmen hat unbestritten hohen Wert, bleibt aber hinter den klassischen Dokus wie z.B. Planet Earth von BBC zurück, weil sie zu wenig Informationen transportiert.
Der Hype der um diesen Film gemacht wurde bleibt daher unverständlich.
5 Sterne aber nur für die französische Version, 4. Juni 2007
Auf der DVD ist nicht nur die in deutschen Kinos gezeigte Version, sondern auch noch die französische und eine ohne allen Kommentar vorhanden. Beider letzten sind einfach nur phantastisch, supergut, einzigartig. In der französischen Fassung (mit deutschen Untertiteln) erzählt der Filmer viel Wissenswertes über Pinguine, über die Antarktis, über ihn uns seine Motivation den Film zu machen - ohne diese saublöde Vermenschlichung mit den Mutter-Vater-Kind Stimmen. In dieser Fassung ist der Film einfach nur wunderschön und man ahnt von den vielen Schwierigkeiten bei der Erstellung des Films. Strenggenommen ist es immer noch keine wissenschaftliche Dokumentation, aber man erfährt sehr viel über Pinguine (und die sind alles andere als monogam wie es die amerikanischen Christen gerne hätten, sondern einfach nur pragmatisch: wenn mit dem Partner die Kückenaufzucht geklappt hat, dann probier ichs eventuell mit dem Partner nochmal, sonst halt nicht). Daher mein Rat: guckt die französische Version mit Untertiteln! Und dann einfach nur geniessen...
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