Kundenmeinungen
kultklassiker aus der arnold schmiede, 20. September 2008
mit "tarantula" aus dem jahre 1955 wurde hier wohl einer der besten filme des b - movie königs jack arnold auf einen silberling gepresst.der streifen in dem eine auf grund wissenschaftlicher experimente mutierte spinne die gegend unsicher macht strotzt nur so von charme - flair - grusel und schwarz - weiß atmosphäre. arnold spielt geschickt mit den urängsten des menschen vor den achtbeinigen" monstren" und lässt uns auch heute noch die nackenhaare zu berge stehen wenn das überdimensionierte spinnentier zum angfiff übergeht.nebst einer echten vogelspinne die in einer miniaturlandschaft umherwandern musste und deren bewegungen mithilfe von druckluftdüsen gesteuert wurden kam auch der damals noch recht unbekannte clint eastwood in einer seiner ersten filmrollen zum einsatz. Er mimt den zur insektenvernichtung bestimmten geschwaderkommandanten - trägt jedoch eine pilotenmaske und ist somit recht schwer zu erkennen.neben seinen weiteren klassikern - "die unglaubliche geschichte des mr. C" - "gefahr aus dem weltall" und "der schrecken vom amazonas" - hat "tarantula" mittlerweile zu recht ebenfalls kultstatus erlangt und wird in meiner sammlung ganz sicher einen ehrenplatz einnehmen.Sehr empfehlenswertes b - movie der extraklasse.
Alle 10 Jahre ein bisschen schlechter, 24. August 2008
Diesen B-Film-Horrorklassiker sollten Sie Ihrem Kind zum Geburtstag schenken. Als 10jähriger ist es ein irres Gruselerlebnis, die langen Beine einer Riesenspinne über den Horizont krabbeln zu sehen.Als 20jähriger kann man sich immer noch an der herrlich altmodischen Atmosphäre erfreuen, die Jack Arnold in seine Arbeit einfließen ließ.Wieder zehn Jahre später (mit 30) ist es weniger das unecht wirkende, mordende Monsterinsekt, das den Genuss ausmacht, sondern mehr die Nostalgie und die Erinnerung ans erste Sehen als Kind. Dann sieht man gnädig über die eine oder andere Schwachstelle hinweg (z.B. ein viel zu abruptes Ende). Schockieren kann die Story dann mit 40 Jahren Filmerfahrung längst nicht mehr, aber ein Gernseh-Film bleibt es so oder so.
It's got legs and it knows how to use them, 4. Juli 2007
Leo G. Carroll, "The Parent Trap" (1961), is the Professor. He was working with a formula that made things grow, really grow. He is the good guy and trying to find an answer to world hunger. There is a difference of opinion and the scuffle starts a fire. The professor gets injected and the tarantula escapes. John Agar, "The Brain from Planet Arouse" (1957), gets to be Doctor Matt Hastings the good guy. Clint Eastwood "Dirty Harry" (1971), is a fighter pilot and gets to bomb the tarantula. I saw this at the movies when I was a kid. The creature had habit of leaving white stuff everywhere it did it's thing. The film broke for a commercial at that time and was advertising tooth powder. "Powder your teeth. Don't past them." Needles to say I cringe at the site of white tooth powder to this day. So an alternate title for this movie could be "daddy-longlegs"
Acht seeeeeehr lange Beine..., 29. Juni 2007
Nachdem 1954 in "Formicula" Riesenameisen die Leinwand heimgesucht hatten, legte Jack Arnold 1955 mit seinem Klassiker "Tarantula" noch einen nach. Eigentlich wollte der von Leo G. Carroll (der auch des öfteren mit Hitchcock gedreht hatte) dargestellte Wissenschaftler in bester Absicht das Welthungerproblem lösen, indem er ein Wachstumspräparat entwickelte. Leider flüchtet eine bereits hundgroße Tarantel jedoch in die Wüste und fängt an, sich von Rindern und dergleichen zu ernähren. Auch Menschen werden natürlich nicht verschmäht. Schnell ist die Spinnenkreatur ein wahres Monster vom Formate eines mehrstöckigen Hauses. Riesenmonster haben`s nicht leicht, und nachdem schon weiland King Kong sich mit Flugzeugen rumplagen musste, wird auch Tarantula davon nicht verschont... Einer der Piloten, nicht erkennbar unter der Atemmaske und dem Helm, ist übrigens der junge Clint Eastwood, der sich hier seine Statisten-Sporen verdient.Jack Arnold, ein sehr fähiger B-Film-Regisseur, ist verantwortlich für eine ganze Reihe von SciFi-Klassikern der Fünfziger, wobei neben "Tarantula" "Die unglaubliche Geschichte des Mr.C" und "Der Schrecken vom Amazonas" die bekanntesten (und wichtigsten) sein dürften. Arnold verwendet als Darstellerin der Riesen-Tarantel eine echte Spinne, die vergrößert sauber und einwandfrei in die Landschaft einkopiert wurde. Nur an ein oder zwei Stellen kann man sehen, dass eines der Beine nicht ganz genau mit einem Hügelkamm abschließt, ansonsten hat man hier hervorragende und tricktechnisch einwandfreie Arbeit geleistet. Arnold weiß zudem als Regisseur die Wüste gut als bedrohlichen Hintergrund zu nutzen und in Szene zu setzen. Das Ergebnis ist ein klasse Film, der noch heute Anerkennung verdient.Wie so viele Klassiker wird auch "Tarantula" im Titelsong der "Rocky Horror Picture Show" erwähnt. Dort heißt es: "I know Leo G. Carroll was over a barrel when Tarantula took to the hills."Genug der Worte. Film kaufen!
Bonusmaterial? Gab es das 1955???, 14. Dezember 2006
Einfach der Kultfilm der Monsterfilme. Hab den Streifen schon als Kind gerne gesehen, und da war er auch schon 30 Jahre alt - nun, endlich auf DVD überzeugt er noch immer, und gerade weil er so alt ist und in schwarz weiß, merkt man, dass auch Spannung ohne special Effects entstehen kann. Unfair ist es, dem Film einen Punkt abzuziehen, weil es kein Bonusmaterial gibt. Gab es damals schon making of oder behind the Scenes?Man kann froh sein, dass es Tarantula nun auf DVD gibt, denn meine Video 2000 VHS ist längst auf dem Müll.
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