Kundenmeinungen
"Humorvolle Sci - Fi - Western Mischung!", 13. Dezember 2007
Überraschend gut ist diese Mischung aus Sci - Fi
und Western geworden. Und Schade eigentlich das
die Serie aus der dieser Film entsprang nach nur
14 Folgen abgesetzt wurde.
Die Story ist simpel aber die Umsetzung ist sehr
gelungen, auch wenn die großen Effekte fehlen,
ist sie Actionreich, humorvoll und macht einfach
Spaß, was vorallem an der recht unbekannten
Besetzung, rund um den Kapitän Mal (Nathan Filion)
liegt, (endlich mal ein paar frische Gesichter).
Insgesamt ein lockerer Sci-Fi-Western Mix, der
frischen Wind ins Genre bringt. Sehenswert!
Bild und Ton sind gut, wobei vorallem der
leichte Braunstich gefällt.
(DVD/TV)
Leider nur ein B-Movie, 13. November 2007
Leider kann ich die Begeisterung der meisten Fans hier nicht teilen. Ich sehe mir gern gute SF an, aber so ein dünner Handlungstrang ruft bei mir nur ein lautes Gähnen hervor. Die Tricks sind laut, fast alle Schauspieler nur Mittelmaß. Ich kann den Film nur den Hardcorefans empfehlen, ansonsten kann man seinen Abend leicht mit sinnvolleren Unterhaltungen verbringen.
Serenity =/= Firefly, 29. Oktober 2007
Ich habe Serenity erst gestern zum 1. mal gesehen nachdem ich im letzten monat Firefly häppchenweise verschlungen habe - eine großartige Serie.
Was den Film anbelangt - nett.
Das liegt wohl daran, dass er, meiner meinung nach, den Geist der Serie nicht unbedingt eingefangen hat und manche Storybögen und Charakterentwicklungen kamen mir irgendwie fremd bzw. seltsam vor.
z. Bsp. Warum ist Simon auf einmal so draufgängerisch und notgeil?
Was hat Shepherd Book außerhalb Serenitys zu suchen?
Und wer zum Teufel ist Mr. Universe??? Obwohl er in der Serie nie zu sehen war, wird er so wie die anderen bekannten Charaktere in die Szene gesetzt.
Auch die Enthüllung des Rätsels um River hat mich auch nicht aus den Socken gehauen. Dabei habe ich beim "verschligen" der Serie was viel größeres und schrecklicheres erwartet.
Sowas gehört einfach nicht in die Headstoryline. Ich meine, die Reaver spielten eher eine untergeordnete Rolle in Firefly - sie in die Hauptgeschichte zu integrieren erscheint mir irgendwie banal (okok, die liefern eine schöne Weltraumschlacht und viel Actionszenen).
Auch verblieb irgendwo der Western-Flair der Serie. Demzufolge habe ich auch viel zu wenig diesen köstlichen Humor von Firefly vernommen.
Auch der Tod einiger Hauptfiguren hat mir unweigerlich die Laune verdorben.
OK, der Tod von Shepherd und seine letzten Worte haben bei mir Eindruck hinterlassen - das lasse ich gelten. Aber WASH??? "Ich bin ein Blatt..." *bums* aus war er weg. Solche unfreiwilige uns sinnlose Tode erhalten aber nur die Star Trek-Darsteller die nicht in den Maincast gehören und rote Uniformen tragen.
Inara zieht auch Parallelen zu den StuntTreks, die hirnlos die ganze Zeit durch die Gänge von Enterprise und Co. ihre Bahnen ziehen um das Raumschiff unfreiwilig und - o'ha - ziemlich sinnlos Leben einzuhauchen. Was ist aus der stolzen Grazie geworden, die "Firefly" ihren ganz besonderen Charme verliehen hat? Naja, wenigstens sieht sie im Film hübsch aus.
Noch eine Frage zu letzt: Seit wann ist Mel plötzlich so brutal und rücksichtslos?
Um diese Frage zu beantworten, guckt euch nochmal den Film von Anfang bis Ende an. Einfach widerlich der Kerl im Film!
Kurzrum:
Firefly ist genial.
Serenity war für mich eine nette 2-Stündige Unterhaltung. Nicht mehr und nicht weniger.
Ob ich einen 2. Teil von Serenity sehen will?
Nun, ja. Aber um diesen zu genießen, muss ich dann wohl diese wunderbare Serie "Firefly" komplett aus meinen Gehirn löschen und mich auf eine kalte, dunkle Welt umstellen, die einen sehr starken Kontrast zum Firefly-Universum darstellt.
Super Sci-Fi-Action-Kracher ..., 11. Oktober 2007
...mit einer nahezu unbekannten Riege junger Schauspieler besetzt und tatsächlich sehr gut umgesetzt. Es gab nur wenig an der Leistung der Hauptdarsteller auszusetzen, besonders hervorzuheben sind die Action-Szenen von Summer Glau, wenn man bedenkt, dass sie "nur" Ballett als Vorkenntnis hat. Ansonsten war es absolut erfrischend mal unbekannte Gesichter in einem Film zu sehen, der dann so spannend und witzig realisiert wurde!
Absolut empfehlenswert!
Jeden Cent wert, 6. September 2007
Obwohl von Fans und Kritik mehr als nur positiv aufgenommen, erfuhr Joss Whedons Science-Fiction-Serie "Firefly" nur ein sehr kurzes TV-Leben. Bereits nach einer Staffel drehte der verantwortliche Sender dem bunt zusammengewürfelten Haufen den Hahn ab und beendete damit vorzeitig eine der originellsten SF-Serien, die das Fernsehen in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Doch die "Browncoats" (so nennen sich die Fans der Serie) blieben stur, bis Joss Whedon tatsächlich das Unmögliche gelang: ein Kinofilm!
Und der ist nicht nur für Fans der Serie ein absoluter Leckerbissen. Wer etwa von "Episode I-III" enttäuscht war, der kann sich hier entspannt zurücklehnen und staunen, mit welcher Leichtigkeit es Whedon gelungen ist, den "Geist" der ersten Star Wars-Trilogie einzufangen, ohne dabei geistigen Raubbau zu betreiben. Wie schon bei der nicht minder schlechten Serie besticht "Serenity" durch eine gesunde Portion Härte und Dreckigkeit, ein hervorragend interagierendes Schauspielerensemble, großartige, mitunter auch überraschend unkonventionelle Dialoge und Handlungen und eine stimmigen Story. Whedons Hauptaugenmerk gilt - wie auch schon in der TV-Serie - weniger der futuristischen Technik, sondern vielmehr den Menschen dieser Zeit, die aller Special-Effects zum Trotz nicht zu seelenloser Staffage verkommen.
Als Krönung gibt es auf der DVD außerdem wirklich interessantes, teilweise sehr amüsantes Zusatzmaterial. So entpuppt sich Nathan Fillion in den Outtakes als Komiker vor dem Herrn und spiegeln verschiedene Kurz-Dokus die Geschichte der "Firefly" und die Begeisterung der Fans wieder. Ebenfalls sehr unterhaltsam ist der Audiokommentar von Joss Whedon, der - ganz wie erwartet - mit einem schelmischen Grinsen und augenzwinkernd vorgetragen wurde.
Fazit: Der krönende Abschluss einer leider viel zu kurzlebigen Perle der modernen Science-Fiction, verpackt in einem DVD-Paket, das jeden Cent wert ist.
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