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26 1/2

Fehlfarben

V2 Records (rough trade)

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16/Okt/2008 - 02:15


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Beschreibung

Ein Jubiläum wirft ja immer gerne die Frage auf, wie es würdig gefeiert werden soll. Die Fehlfarben aber haben den Stichtag von einem Vierteljahrhundert Existenz erst mal ohne Böllerschuss verstreichen lassen. Was aber nichts ausmacht, weil da eh große Lücken in der Historie herrschen. Außerdem klingt ein Titel wie 26 ½ mehr nach Fehlfarben als die langweilige Zahl 25. Etwas Besonderes musste es dann mit Verspätung dann doch werden, und etwas Besonderes ist das Album dann auch geworden. Alleine die Gästeliste (siehe Titelverzeichnis) mit Sängern und Sängerin, die in teilweise engem Bezug zu den Fehlfarben stehen, verspricht eine gelungene Veranstaltung.

Voraussetzung ist aber, den Gastvokalisten eine Interpretationsfreiheit und den Originalversionen das Recht zuzugestehen, sich auch mal dem radiokompatiblen Pop nähern dürfen! Dazu müssen natürlich gerade die Songs des epochalen Albums Monarchie und Alltag aus ihrem geschichtlichen Kontext gelöst werden. Das ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn sie einen persönlich durch die Jugend begleiteten. So nimmt Campino, weil er mal wieder zu viel brüllt, dem vielleicht besten Fehlfarben-Stück aller Zeiten „Paul ist tot“ sehr viel von seiner Dramaturgie. „Grauschleier“ mit Grönemeyer am Mikrophon gehört auch nicht zu den Höhepunkten auf 26 ½, aber dafür überrascht Helge Schneider mit einem brillanten Auftritt in „Einsam“. Ganz wunderbar finden sich Nils Koppruch (Fink) in „Das sind Geschichten“ und Jochen Distelmeyer (Blumfeld) beim „Alkoholen“ zurecht. Damit genug der Einzelkritik, die sowieso nur noch mehr Öl ins Diskussionsfeuer gießt. Wo bleibt eigentlich Peter Hein, der Nicht-Sänger, die galligen Stimme der Fehlfarben? Er darf ein paar mal mitsingen, aber dafür gehört ihm „Chirurgie 2010“ - der einzig neue Track - alleine, und der macht Lust auf ein neues Album der Fehlfarben. --Sven Niechziol





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wurde doch mal Zeit, 27. Juni 2006

Also, wenn man einige der "Verrisse" so liest hat man das Gefühl, daß dort die Gleichung Hein=Fehlfarben vorliegt, was schon aufgrund des Gesamtwerks der Fehlfarben eine krasse Fehleinschätzung ist. Gerade die Platten der schwebelschen nach "33 Tage in Ketten Zeit" haben mit den Urfehlfarben wenig gemeinsam. Und einige Stücke wie "Einsam" sind vor lauter Nabelschau in der originalen Version kaum verdaulich. Erst durch die Brechung von Helge Schneider merkt man, was der Text taugt.Die Idee mal andere ans Micro zu lassen und den Rest der Band spielen zu lassen hat was. Einerseits lernt man das Altmaterial zu schätzen, andererseits kommt einiges besser rüber als im Original. Einzige Ausrutscher sind für mich Campino, da durch seine Interpretation das Stück ruiniert wird. Es ist nicht kalt genug. "Paul ist tot" gibt halt auch die Kälte des Hofs und der damaligen Zeit wieder und auch! Campi wirft sich da - wie üblich - zu emotional rein. Ebenso trifft Gröni für mich den Ton nicht. Wie sollte er auch? Das Tempo ist nicht sein Stil. Aber ansonsten ist die Scheibe doch wohl gelungen und Mms Cactus nahezu grenzgenial. Ganz besonders lesenswert das Booklet.Nur etwas fehlt: "Söhne und Töchter" und "Gottseidank nicht in England"


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  FEHLFARBEN über alles !!........, 7. Juni 2006

....aber was da manche Interpreten (z.B. Claudia Kaiser) abliefern ist nicht erträglich. Wie schön, dass es diese Platte gibt - jetzt kann man Peter Heins Gesang noch mehr schätzen. Denn welche Interpretation da zum Teil abgeliefert wird ist nur schwer nachvollziehbar. Das das die Fehlfarben abgesegnet haben....? Es geht natürlich nicht um "Nachsingen", aber so manches Stimmchen ist so dünn und kraftlos (keine Namennennung aus Rücksicht), da muss man/frau sich zum erholen gleich Peter Hein wieder reinziehen. Positiv bis sehr gut stechen hervor und eigene passende Akzente setzen Jochen Distelmeyer (BLUMFELD), Campino, Peter Lohmeyer, Helge Schneider und auch Herbert Grönemeyer (JA !!! - mag den auch nicht, aber das hat er gut gemacht..).Ausfälle sind leider F. Cactus, Bernd Begemann und vor allem die schon genannte Claudia Fischer. Wie kann man ein solch gutes Lied nur so verhunzen...Gesamturteil: für die Fehlfarben Titel und die Fehlfarben 5 Punkte - 1 Punkt Abzug (gnädig) für manche Interpretation = 4 Punkte !TROTZ KRITIK, da auch einige exclusive Fehlfarben Tracks bzw. Duette drauf sind: eine Pflichtanschaffung für Fehlfarben Fans - mit der Hälfte der Interpretationen kann man sich ja anfreunden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Gott sei Dank, Paul ist immer noch tot, 5. April 2006

Ich bin ein bekennender Fan von Peter Heins Stimme, und hatte ein wenig Angst, dass die Titel unter den ausgeliehenen" Stimmen leiden könnten. Ich wurde angenehm überrascht.Die fehlfarbentypische Aufgekratztheit" blieb den Titeln erhalten, und es macht Spaß, dem mal mit anderen Stimmen zu begegnen.Geradezu fantastisch ist beispielsweise ein Helge Schneider, der einem mit Einsam" beinahe die Tränen in die Augen treibt. Eine Überraschung war auch Peter Lohmeyer mit Magnificent Obsession" - ich kannte ihn bisher nur als Schauspieler - wie der hier singt ... Wow!Vor Paul ist tot" hatte ich nach der einen oder anderen Meinung, die ich mir vorher eingeholt hatte, etwas Angst. Nach denen hätte der Titel hier furchtbar sein müssen. Meine Angst war unbegründet, die von manch anderem ist es vielleicht nicht. Wer den typischen Hosen- Sound mag, kommt auch super mit Campino's Version klar. Ich find sie sogar richtig gut. Liegt aber bestimmt auch daran, dass ich ihn halt gern singen und schreien höre (Bin halt auch nur ne Frau und hab ne Affinität zu dem Typen.). Wem die Toten Hosen samt Campino abgehen, gefällt sicher eher nicht, was aus Paul ist tot" gemacht wurde. Was Campi (für mich) rettet, stürzt Herbert Grönemeyer. Er gibt sich mit Grauschleier" sicherlich Mühe, aber da ich mit seinem Stil absolut nicht klar komme, hilft ihm das auch nicht. Da schwingt mir zu viel Selbstmitleid mit. Hörbar, aber für mich persönlich der Tiefpunkt einer insgesamt respektablen CD.Eines geht dem Album dann aber doch ab; Bei den früheren Alben musste man sich rantasten, fand sie nicht gleich nach dem ersten Hören richtig gut, lernte sie aber von Mal zu Mal mehr schätzen, und kam irgendwann nicht mehr davon los. Dieser Lernprozess für den Musikgeschmack" fehlt mir hier irgendwie. Also kein Album zum dazulernen, sondern zum Neuentdecken von Klassikern.Hoffentlich lerne ich beim nächsten Fehlfarben- Album wieder was dazu!Als Überleitung dazu und Rückblick auf das, was einmal war ist 26 " gelungen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  einfach nur gut, 21. März 2006

Einige der auf dieser CD vertretenden Gäste konnte ich auch beim Berliner Konzert der Farben live erleben. Es war super, ebenso gut finde ich die Grundidee von 26 ½ und dessen Umsetzung. Klar polarisiert das ein oder andere Stück ein wenig, dennoch gibt es echte Höhepunkte und die Musik (die Texte sowieso!!) sind voll auf der Höhe der Zeit. Besonders gelungen: Das sind Geschichten, Einsam, Sonntag Morgen und Chirurgie 2010.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wenig Top, noch mehr Flop !, 13. März 2006

Finger weg von diesem Machwerk. Der Gesang ist unmotiviert, die Songauswahl zweifelhaft, die Kompositionen eintönig.

Was die Farben da geleistet haben schockiert auf jeder Ebene. Ich habe nichts gegen Neueinspielungen, begrüße das Revival deutscher Musik und mag so ziemlich alle Interpreten. Doch hier verliert fast jeder Song seinen Charme, seine Aussagekraft und die einstige Stärke des Originals.

Um sich ein Bild zu machen verweise ich nur auf "Grauschleier", "Paul ist tot" & "Es geht voran". Der Rest soll Schweigen bleiben...




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