Kundenmeinungen
Le Voyage de Sahar, 29. November 2007
Eigentlich wurde alles schon gesagt, nur ich bin durch Zufall auf Anouar Brahem gestoßen und so begeistert ... so ein feinfühliger Musiker! Ich bin ganz hin und weg... Eine Mischung aus orientalischer-u. jazziger Musik, auf alle Fälle sehr meditativ und entspannen, aber nie traurig. Das Richtige zum Genießen und Träumen! Im Kopf fährt dabei ein Phantasiefilm ab. Sehr empfehlenswert!
...und immer wieder die Wüste, 26. Oktober 2007
Das ist Wüstenmusik, da kann man sagen was man will. Eine fast hypnotische Stimmung, eine Art Trance, wie sie durch Wassermangel und Hitze hervorgerufen werden kann - oder durch Oud, Akkordeon und Piano. Formen, für die es keinen Plan gab, die sich ergeben durch Wind und Sand und Fels, und immer wieder wiederholt sich die Wüste und ist nie gleich. Mit allem muss man sparsam umgehen (leider, wie ich finde - denn auch das Akkordeon ist hier auf der CD sparsamer eingesetzt als beim Live-Auftritt, live ist Matinier aktiver, fetziger, noch geiler als hier mit ca. zwei leise explodierenden Soli). Ob das "orientalisierend" ist oder der maghrebinische style mal mehr oder mal weniger durchschlägt mag Musikwissenschaftler interessieren. Ich lausche der Wüste, einer Sinfonie mit drei Instrumenten, einer Welt aus einem Ton.
und ein halber, 28. September 2007
es ist schön zu sehen, dass dieser begnadete musiker immer mehr freund findet.das lässt sich schon an den immer mehr werdenden positiven kritiken
hier ablesen.
einen halben stern muss ich dieser scheibe leider abziehen, da er etwas getan hat, was fast jeder platte schlecht bekommt: er wiederholt sich!
nicht nur das vague schon auf khomsa zu hören war, nein, hier gleich noch zwei variationen. bisher war ich es gewohnt, jede platte von ihm vom anfang bis zum ende, auch in dauerrotation, immer wieder neu zu entdecken und als absolut abwechslungsreich und spannend zu empfinden. das hat sich nun leider geändert.
trotzdem passen beide stücke hervorragend in das gesamtbild der platte. mann könnte meinen, brahem hat eine besondere affinität zu "vague" und hat alle anderen stücke um es herum komponiert.
wie bei allen scheiben sollte zeit beim hören keine rolle spielen. man kann jede scheibe von ihm "blind" kaufen, was natürlich nur bildlich zu verstehen sein sollte und den kern nicht richtig trifft.
man sollte diese platten aber unbedingt "blind hören", also augen zu, kopfhörer auf und so laut einstellen, dass von der umgebung nichts mehr wahrgenommen wird.
ach ja, kaufen sie alle, fangen sie bei barzakh an, nehmen sie sich eine auszeit, also ein zwei tage frei, sie werden hören, staunen, sich verlieben,sie werden die repeat- und random-taste endlich sinnvoll einsetzen, sprich: "sie werden süchtig"! Sie können mit dieser musik zu dem zurückfinden, was wirklich wichtig ist! Versprochen....
Brahem ist einzigartig, 13. Dezember 2006
Brahem ist für mich der genialste Oud Spieler. Er ist kreativ,virtuos und mit kongenialen Musikern kompatibel. Mit Orientalismen, Wüste und dgl. hat seine Musik dennoch nicht primär zu tun. Seine Melodien, Rhythmen und Improvisationen folgen niemals einem klassizistischen arabischen, maghrebischen Schema, das irgendwie berechenbar ist. Brahem erfindet sich und Abstand wie Differenz zwischen zwei Tönen immer wieder neu. Alle seine CDs kann man blind kaufen - man kann ihn nur immer wieder bewundern und sich auf jeden Ton freuen,den er einem ins Gehirn und natürlich viel weiter zupft. Sehr schade, dass man ihn in Deutschland kaum zu sehen bekommt.
Schwelgen in ruhigem Ambiente, 11. November 2006
Das Trio baut eine wunderbar gelöste Stimmung auf, in die dann allmählich sehnsuchtsvolle orientalische Sprengsel eingestreut werden. Traumhaftes Abgleiten mit glasklaren Klavierpassagen, virtouse Saitenbearbeitung auf der arabischen Laute, stilsicher zusammengewebt. In Ruhe zu genießen!
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