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Paramount Home Entertainment: Elizabethtown

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Elizabethtown

mit Orlando Bloom Kirsten Dunst Susan Sarandon

Regie: Cameron Crowe

Paramount Home Entertainment

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13/Okt/2008 - 19:37


Beschreibung

Elizabethtown besitzt alle Elemente, aus denen Cameron Crowe einen großartigen Film machen könnte, aber es fehlen jene Art von Visionen, die dazu führten, dass bei ihm Almost Famous - Fast berühmt so gut funktionierte. Es ist zum größten Teil eine Aneinanderreihung von netten Momenten, von denen jeder zur rechten Zeit mit dem richtigen Song versehen wird. Eigentlich ist auch der Soundtrack der eigentliche Star des Films, und der richtige Song zur rechten Zeit ist das, was man braucht, um einen Film zusammenzusetzen, der weniger ist als die Summe seiner Bestandteile. Schon zu Beginn von Elizabethtown werden große Gegensätze eingeführt: Leben und Tod, Erfolg und Misserfolg liegen nahe beieinander, wie dem Zuschauer nahe gebracht wird. Am Anfang des Films erleidet Drew Baylor (Orlando Bloom) einen drastischen Misserfolg: jener Schuh, den er acht Jahre lang für Mercury entwarf (eine Firma, die an Nike erinnert), wird zurückgerufen - was seine Firma 972 Millionen Dollar kostet. Am Rande eines Selbstmordversuchs erfährt er, dass sein Vater gestorben ist, und daher fliegt Drew nach Kentucky, um dessen Leichnam zur Einäscherung nach Oregon zu überführen. Während des Übernachtflugs nach Louisville lernt er Claire Colburn (Kirsten Dunst) kennen, eine schlagfertige Flugbegleiterin mit einem charmanten Gespür für nette Sprüche ("Man kann mich nur schwer vergessen, sich aber schwer an mich erinnern," zwitschert sie). Nachdem Drew in Elizabethtown eingetroffen ist, versucht er, einen Gedenkgottesdienst zu organisieren, während er mit Verwandten umgehen muss, die ebenso wie seine schräge Familie in Oregon eigene Pläne haben, wobei sie sich alle damit beschäftigen, dass er eines Tages als einer der legendären Versager seiner Branche gelten wird. Dennoch kommt er Claire bei einem Übernacht-Handytelefonat näher - inklusive dem obligatorischen Betrachten eines Sonnenuntergangs - wodurch eine heimliche Romanze entsteht.

Nun stehen sich Tod und Leben gegenüber. Aber trotz all dieser dramatischen Veränderungen verflacht das, was als achterbahnartige Geschichte beginnt, zu einem durchschnittlichen, flachen Filmchen ohne Saft und Kraft. Drew Baylor hat im Laufe eines Tages zwei schwere Verluste hinnehmen müssen - was aber nicht immer deutlich wird. Auch bei Claire gibt es nicht viel Bemerkenswertes. Ihre ganze Rolle besteht aus netten zitierfähigen Sprüchen und verstohlenem, geheimnisvollem Augenzwinkern. Letztendlich ist Elizabethtown ein Film, der nicht weiß, was er will, und das Ganze bleibt leicht unbefriedigend, abgesehen von ein paar erinnerungswürdigen Zitaten und einem tollen Soundtrack. --Dan Vancini





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Positiv überrascht, 22. Juli 2008

Ich kann mich den positiven Kritiken nur anschließen; ich hatte mir den Film aus Neugier ohne große Erwartungen angesehen und war sehr angetan von der abwechselnd melancholischen, tragikomischen und optimistischen Stimmung des Films, unterstützt von guten bis sehr guten Schauspielleistungen, schönen Bildern und einem klasse Soundtrack.Besonders gefallen hat mir dabei das Spiel von Kirsten Dunst, und auch O. Bloom, der bestimmt nicht zu meinen Lieblingsdarstellern zählt, hat bei mir ein paar Sympathiepunkte gesammelt.Dieser Film ist die richtige Wahl für alle, die sich gerne auf Gefühlskino einlassen, ohne in hoffnungslosem Kitsch versinken zu wollen. Einen Stern Abzug gibt es allerdings für die bescheidenen DVD-Extras.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Toller Film!, 6. Juli 2008

Der Film macht einfach Spaß und regt zum nachdenken an. "Mir geht es gut!" - wohl der Spruch des Filmes. Locker leicht und doch intensiv.. einer meiner neuen Lieblingsfilme!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  ein überraschend schöner, entspannter Film ..., 27. Juni 2008

über das Leben, die Liebe und den Tod.Ich hatte keine allzu großen Erwartungen, da ich kein besonderer Fan von Orlando Bloom bin, dessen Gesicht mir bis jetzt immer schön, blass und ausdruckslos erschien. Zu der Rolle des Elfen im HdR passte das zugegebenermaßen gut, aber in "Königreich der Himmel" und "Fluch der Karibik" nervte die starre Mimik schon. Aber zurück zum Film: Die Schauspieler sind durchweg gut (ja, auch das Gesicht von Orlando Bloom kann Gefühle ausdrücken). Es gibt herrlich skurrile Figuren.Das hier oft bekrittelte Fehlen einer "richtigen" Story stört mich überhaupt nicht und die lose Aneinanderreihung von Szenen hat mir den Eindruck von Echtheit vermittelt. Dies ist ein unverkrampfter, optimistischer Film, der mich richtig gut unterhalten hat. Was kann man mehr erwarten?


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  The same in every language, 24. Juni 2008

Ja okay, der Film ist nicht perfekt. Orlando Blums Schauspieltalent ist begrenzt. Den potentiellen Selbstmörder, der wieder neuen Lebensmut fasst, kauft man ihm einfach nicht ab. Einige Dialoge könnten ausgefeilter sein. Und die dämliche Sache mit dem 1 Mrd.$-Schuhflop und einige andere Aspekte der Story können wahrscheinlich nur Amerikaner nachvollziehen. Aber was solls? Elizabethtown ist eine sehr charmante Geschichte, die Spaß macht und auch berührt. Kirsten Dunst spielt für meinen Geschmack großartig und irgendwie rätselhaft (Was ist nun eigentlich mit Ben?) und auch die Nebenrollen sind sehr gut besetzt. Die etwas ungewöhnliche, surreale Erzählweise hat mir gefallen. Dass der Soundtrack toll ist, muss ich hier wohl nicht zum 95sten Mal erwähnen. Ich finde, es sollte viel mehr solche Filme geben.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Mir geht es gut, 23. Juni 2008

Nachdem "American Beauty" vor einigen Jahren einen abgrundtief schwarzen Blick in die Niederungen der amerikanische Provinz geworfen hat, versucht sich "Elizabethtown" nun an einer Ehrenrettung, versucht sogar, das einfache Leben mit seinen skurrilen Charakteren ein bisschen zu feiern. Ich finde das zwar nicht immer ganz überzeugend gelungen, aber der Film hat durchaus seine Höhepunkte.Am schönsten erzählt sich natürlich die Geschichte durch die Hauptdarstellerin. Denn einmal ganz ehrlich: Kirsten Dunst ist zwar unglaublich süß, aber wie ein Modell sieht sie nicht gerade aus. Und den größten Teil dieses Films spielt sie nicht unbedingt eine Sexbombe, sondern das zum Film passende, einfache Mädchen aus der Provinz mit durchaus normalen Beziehungsproblemen. Als solches ist sie natürlich genau der Gegenpart zum schnellen, optisch schöneren, aber oberflächlichen Leben in der Großstadt und in den Fluren weltweit agierender Konzerne. Aber dafür hat sie die Bereitschaft, auf andere Menschen zuzugehen, sich zu kümmern, sich zu fragen, was hinter den Gesichtern steckt. Und als sie dann nicht nur Risiken eingeht, sondern auch noch richtig Arbeit in eine werdende Beziehung steckt, merkt man, wie toll Menschen eigentlich sein könnten, wenn sie doch nur wären wie in Filmen.Ja, das rührt auch mich zu Tränen, und deshalb ist dieser Film in seinem Ende natürlich auch gelungen. Ebenfalls gelungen ist natürlich der großartige Auftritt von Susan Sarandon als auf besondere Art trauernde Witwe, die zeigt, dass selbst der Tod eines geliebten Menschen manchmal eine Befreiung sein kann. Kurz: Für mich sind die Höhepunkte in diesem Film vor allem weiblich.Nicht so gut gefällt mir dagegen die Story um den von Orlando Bloom gespielten Protagonisten. Es erscheint mir zu künstlich, zu gewollt, was hier passiert. Kann man durch ein schlechtes Sportschuhdesign wirklich eine Milliarde Dollar versenken? Nun ja, das taugt vielleicht als Farce, aber nicht als überzeugende Grundlage eines Selbstmordes und schon gar nicht als Begründung für das endlose Zögern des Protagonisten gegenüber der so süßen Flugbegleiterin. Als unser Held es nicht schafft, die Prioritäten zwischen mehreren Telefongesprächen zu setzen, will man zwar an die Komik hinter der Szene glauben, in der Realisierung erweist sich aber Blooms komischen Talent als etwas beschränkt. In "Fluch der Karibik" klappte das besser.Und letztendlich frage ich mich auch, ob ich diese Herrlichkeit der Provinz dem Film wirklich abnehmen soll. Auch wenn sich Kalifornien im Film ja als Oregon erweist, habe ich den Verdacht, dass "American Beauty" hier leider mehr Realismus bietet. So bleibt dieser Film am Ende auch ein bisschen lau. Mit Ausnahme der Liebesgeschichte natürlich.




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