Kundenmeinungen
Die Mexiko-Filme haben ihren eigenen Reiz, 13. Mai 2007
Es gibt im Großen und Ganzen zwei verschiedene Ansichten über die Mexiko-Abenteuer "Der Schatz der Azteken" und "Die Pyramide des Sonnengottes". Die einen finden sie grottenschlecht und die anderen, zu denen ich mich zählen würde, finden sie gut.
Doch über die Filme selber möchte ich eigentlich gar nichts mehr sagen.
Das Bonusmaterial (auf DVD 2) kann sich auch sehen lassen. Hier warten die Original-Kinotrailer auf den Käufer. Zwar nicht in so guter Qualität wie die neu restaurierten Filme, aber naja. Ein Interview mit einem Karl-May-Verleger, Galerien sowie weitere Trailer zu Veröffentlichungen sind auch vorhanden.
Die beiden Abenteuer (der eine Film ist die Fortsetzung des ersten) wurden extra neu restauriert, d.h. das Bild ist exzellent. Ein Upmix beim Ton wurde nicht durchgeführt, so ist ein DD 2.0 vorhanden.
Kaufempfehlung: JA!
Warum werden die Karl-May Verfilmungen so verhunzt?, 22. Oktober 2006
Es gibt so viele gute Schauspieler und Schauspielerinnen und auch Regisseure. Warum ist es nicht möglich, bei einem entsprechenden Budget die Filme Orinal zu verfilmen. Wer beide Versionen der Karl-May-Verfilmungen (Band 51-Band 55 der gesammelten Werke bzw. die sogenannten Münchmeyer Romane "Das Waldröschen" gelesen bzw. verschlungen hat, gibt es spätestens nach 5 Minuten auf irgendwelche Zusammenhänge mit den Origilbüchern auch wenn es dabei auch Unterschiede in den jeweiligen Büchern gibt. So fehlt völlig die Teile, die in Europa (Spanien und Deutschland, Rodriganda bzw. Umgebung von Mainz, Berlin usw.) sowie in Afrika und Pazifik spielen. Ein Lex Barker hätte, wenn er in wenigsten wie einigermaßen in den Winnetou-Verfilmungen geschehen seine Rolle als Old Shatterhand seine Rolle als Herr der Felsen bzw. Matava-se spielen sollen. So verkommt die gutgemeinte Verfilmung nur zu einer Schatzjagd, wobei nur einige der Originalnamen (naturlich Karl Sternau, Leutnant Verdoja, Die Indianerin Karja, Don Alfonso der Rodriganda & Sevilla gleichblieben. Doch vermißt man Donnerpfeil, Büffelstirn und Bärenherz. Die Mixteken werden zu Azteken usw. Lieber die Bücher so lassen wie sie sind und nicht verfilmen oder mit großem und guten Staraufgebot dann auch richtig verfilmen und zwar die komplette Geschichte und nicht einen Bruchteil
Verpasste Chance, 13. April 2006
Leider hat man mit der Mexiko-Box eine Chance verpasst. Die Extras sind (allen großspurigen Ankündigungen zum Trotz) mäßig. Schade ist vor allem, dass man die einteilige, kürzere Fassung der beiden Filme "Der Schatz der Azteken" und "Die Pyramide des Sonnengottes", die damals für den internationalen Vertrieb in anderen Ländern gezeigt wurde, nicht anbietet. Sie dürfte zumindest eine Schwäche, nämlich die unnötigen Längen in der Handlung, mindern.
Auf der Suche nach dem Schatz der Azteken, 18. Dezember 2005
Zum Autor: Karl May wurde bekannt durch seine sogenannten Reisebeschreibungen, in denen er Abenteuer auf den unterschiedlichsten Kontinenten erlebt, sei es z.B. als "Old Shatterhand" in Nordamerika oder "Kara Ben Nemsi" im Orient. Die Bücher sind Abenteuerromane, angereichert mit Landschaftsbeschreibungen und eienme Hauch von Romantik. Bei der Mehrzahl der Bücher hatte übrigends May beim Schreiben die entsprechenden Länder vorher nie besucht ... Nichtsdestotrotz wurde er zu einem der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller ...
In den 60ern wurden eine Reihe Mays Bücher für das Kino verfilmt. Dabei entstanden unter anderem die beiden Filme, die in dieser Box enthalten sind: 1) Der Schatz der Azteken 2) Die Pyramide des Sonnengottes Inhalt: In Mexiko tobt in Mitten des 19. Jahrhunderts ein Bürgerkrieg. Der deutsche Arzt Dr. Sternau (gespielt wieder von Lex Barker) ist als Geheimkurier unterwegs. Sein Gegenspieler, der junge Graf Don Alfonso hat es dabei auch auf den sagenumwobenen Schatz der Azteken abgesehen, dessen Ort nur wenigen bekannt ist. Der zweite Film setzt dabei die Handlung fort und bringt sie zu Ende. Beide Filme basieren auf der mehrteiligen Romanreihe "Das Waldröschen". Bewertung: An diesen beiden Filmen scheiden sich die Geister: Einige finden sind zufrieden, andere finden sie richtig schlecht. Ich zähle mich ehler zu letzterem. Die große Romantik und die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen haben wir hier nicht vorliegen. Die Story hält uns schon von der Länge her nur begrenzt in Spannung und vieles wirkt im Vergleich zu den anderen Filmen primitiver in der Darstellung. Völlig nervend ist der Schwabe "Andre Hasenpfeffer", eine Erfindung der Drehbuchautoren, gespielt von Ralf Wolter. Fazit: Für Fans der Karl May Filme ist es eine Überlegung Wert, diese Box sich zuzulegen - nach meiner persönlichen Ansicht aber mehr, um die Sammlung zu vervollständigen. Schön wäre es gewesen, wenn auch noch "Das Vermächtnis des Inka" auf der Box gewesen wäre, auch wenn der etwas südlicher noch spielt. So bleibt letzter einziger der Reihe aus den 60ern noch nicht auf DVD veröffentlicht!
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