Kundenmeinungen
Der Mann hats einfach drauf gehabt! Eine unsterbliche Legende!, 4. September 2008
Ich bin Best- Ofs eher skeptisch ausgerichtet, aber diese übertrifft nun wirklich alle Erwartungen. Das gesamte Spektrum Cashs wird hier abgedeckt, von den ersten Gehversuchen Ende der 50er bis zur Phase mit Rick Rubin. Es zeigt die unübertroffene Genialität im Songwriting, eine an Intensität unerreichte Stimme und letztendlich Songs die Spaß machen und man immer wieder gerne auflegt. Von Klassikern wie "Jackson", über Ausfälle wie "Highwaymen", aber die muss es auch geben, bis hin zu Songs wie "Hurt", die einen zufriedenen alten Mann zeigen, der auf sein Leben zurückblickt. Dieser Mann hats einfach drauf gehabt und ich kenne keinen Künstler, der so eine Fülle an Kulthits aufweisen kann. Es werden zwar einige meckern, dass manche Hits fehlen, aber es ist trotzdem eine verdammt gute Best- Of, welche die Legende Johnny Cash perfekt repräsentiert. Und vor allem, was gibt es besseres bei Liebeskummer, als eine Pulle Whiskey rauszukramen und diesen Mann einfach nur zuzuhören ?
Mehr, mehr, mehr!, 2. Mai 2008
Fast ein halbes Jahrhundert musikalisches Schaffen auf einer einzigen CD zu komprimieren, und dann auch noch bei Johnny Cash, das geht einfach nicht! Diese CD kann eigentlich nur dazu führen, den faszinierten Hörer neugierig auf weitere Alben von Johnny Cash zu machen, wenigstens noch auf den Folgesampler "Ring Of Fire, Vol. 2", obwohl mindestens auch die Live-Alben "At Folsom Prison" und "San Quentin", die frühen Sun-Aufnahmen und die (eigentlich alle!) "American Recordings" aus Cashs letzten Jahren ein absolutes Muss sind!
Johnny Cash - Country vom Feinsten, 4. August 2007
Jeder, der sich für Country wenigstens ein bisschen interessiert, weiß, dass Johnny Cash ein ganz ganz großer Vertreter dieses traditionell-amerikanischen Musikgenres war.Auf dieser CD sind seine größten Songs versammelt, mit denen er Musikgeschichte geschrieben hat. Die Palette fängt mit seinen ersten großen Hits aus den 50er Jahren an und endet schließlich mit den Liedern, die er in seinen letzten Lebensjahren aufgenommen hat.Ich persönlich war positiv überrascht, wie vielseitig Johnny doch war. Denn außer seinen unvergleichlichen Klassikern können vor allem auch die neueren Songs überzeugen, die er mit unglaublich viel Gefühl rüberbringt.Mein persönlicher Tip:Der allerletzte Song der CD: "Hurt". Ein wunderschöner Song, der melancholisch stimmt und einen mehr als nur gelungenen Abschluss der "Greatest-Hits"-CD bildet.Fazit:Ein Muss für jeden Fan von ausdrucksstarkem, alternativem Country mit Intensität und Gefühl!
Dem Phänomen Johnny Cash auf der Spur, 12. Februar 2007
Preisfrage: Wie bringt man den repräsentativen Querschnitt eines Musikerlebens auf einer einzigen CD unter, wenn dieser Musiker ein halbes Jahrhundert lang Hits en masse herausbrachte, immer wieder neue Wege ging, sich dabei hartnäckig der Verschubladung verweigerte und seine Abräumer Legion sind? "Das Phänomen Johnny Cash" drängt sich als Schlagwort auf, kaum dass man die Trackliste gelesen hat.Bei "mercury" hat sich jemand an die Herakles-Aufgabe gemacht, das Aller-Allerwichtigste von "Cry, Cry, Cry" bis "Hurt" zusammenzustellen, und dieser Jemand hat das Problem ganz ordentlich gelöst: "Ring of Fire" lässt einen Johnny Cashs Werdegang nachvollziehen; drei Schwerpunkte sind klar erkennbar: Seine ersten Hits bei Sun Records (Ring of Fire, I Walk The Line, Get Rhythm, Cry Cry Cry, Hey Porter), sodann Highlights aus den beiden unsterblichen Knast-Alben (At Folsom Prison, At San Quentin); schließlich Cashs fulminantes Comeback mit den vier zu seinen Lebzeiten veröffentlichten "American"-Alben. Dazu kommt erstklassiges Füllmaterial, das viel mehr ist als "Füllmaterial" und unübersehbar andeutet, dass Cash auch jenseits seiner Meilensteine Handverlesenes zu bieten hatte: unter anderem ein Abräumer-Duett mit June Carter (Jackson), eine kleine Prise Highwaymen (Highwayman), eine Zusammenarbeit mit U2 (The Wanderer)...Gegen dieses Konzept ist nicht viel einzuwenden, denn die drei Schwerpunkte dieser CD ragen tatsächlich aus dem Cash-Gebirgsmassiv als Achttausender heraus; allerdings wäre es sinnvoller gewesen, die Songs chronologisch anzuordnen. Auch die Auswahl ist insgesamt nachvollziehbar, wenngleich nicht unanfechtbar: Songs wie "A Thing Called Love" oder "I've Been Everywhere" (auch "The Wanderer" ist zwar ein feiner Song, aber feine Songs sind bei Cash schließlich Standard) hätte ich zugunsten anderer Songs draußen gelassen; z.B. ist das 1994er Album "American Recordings" auf dieser CD überhaupt nicht vertreten. Aber das ist kein Kriterium; ein endgültiges Best-of von Cashs Gesamtwerk ist ebensowenig auf einer CD zu erfassen wie z.B. eines von Bob Dylan, den Rolling Stones, den Beatles oder Van Morrison.Insgesamt bietet "Ring of Fire" einen gelungenen Überblick über ein halbes Jahrhundert Johnny Cash; deswegen unterscheidet sich dieses Album auch deutlich von vielen auf die Schnelle zusammengestoppelten Reibach-Best-ofs.Dennoch sei die Frage erlaubt: Welche Zielgruppe hatte man hier im Auge? Wer Johnny Cash erst mit den "American"-Alben entdeckte, hat diese nämlich mit ziemlicher Sicherheit im Regal versammelt, und wer Cash schon immer liebte, ist mit "Belegstücken" aus dessen Frühzeit bei Sun Records bestimmt ebenso gut bestückt; das gilt erst recht für die absoluten Knaller "At Folsom Prison" und "At San Quentin".Wer seine Bestände ergänzen will, ist mit anderen Samplern also besser bedient:Bei kompletten oder fast kompletten "American"-Beständen empfehlen sich zum Erkunden des "Was bisher geschah" z.B. eher die Doppel-CD "I Walk the Line" oder die Zusammenstellung "Legendary Sun Recordings" (wenn man sich nicht gleich die Knast-Alben zulegt -- eine Anschaffung fürs Leben).Umgekehrt gilt: Wer Johnny Cashs fulminantes Comeback irgendwie verpasst haben sollte, wird über keines der "American"-Alben enttäuscht sein; den stärksten Eindruck dürften "American Recordings" (1994) und "Solitary Man" (2000) hinterlassen -- Vorsicht! Das war jetzt eine sehr subjektive Feststellung!"Ring of Fire" ist als zwangsläufig grobgerasterter Überblick über Cashs Werk sicher gut gelungen, aber man sollte sich vor Augen halten, dass das Vorhaben, knapp 50 Jahre Meilenstein-Musik auf einer CD unterzubringen, scheitern muss. Als Ergänzung bereits vorhandener Cash-Bestände ist "Ring of Fire" nur bedingt geeignet, aber wer nach einer CD sucht, die so repräsentativ wie möglich Johnny Cashs gesamte Karriere abdeckt, kann hier zugreifen.
toller Einstieg ins Cashfiber, 30. November 2006
Das Greatest-Hits-Album Ring of Fire beschreibt den Weg Johnny Cashs, der ja unzählige Hits und Singles veröffentlicht hat sehr gut. Cash ist ja bereits auch bei nicht Country Fans eine Legende und für all die, die eine neue Ecke in ihrem CD-Regal aufmachen wollen ist dies sicher der Richtige Einstieg. Seit Walk that Line haben sich ja auch hierzuland neue Fans ins Cashfieber gestürzt, ihnen sei diese CD ans Countryherz gelegt.
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