Kundenmeinungen
Preiswerter WLAN-PDA, aber Probleme mit dem RAM, 8. Januar 2007
Für einen PDA mit WLAN ist das Gerät angenehm handlich und preiswert. Die Verarbeitung ist tadellos. Im Lieferumfang enthalten ist eine Kabelpeitsche, welche am unteren Anschluß eingesteckt wird. Sie verzweigt zum USB-Anschluß des PC und zum Ladegerät. Datensynchronisation und Ladung des Akkus sind also gleichzeitig möglich. Die im oberen Bild gezeigte Synchronisations- und Ladeschale gehört NICHT zum Lieferumfang und muss teuer nachgekauft werden. Der Akku kann ausgewechselt werden und hält das Gerät einen ganzen Arbeitstag in Betrieb. WLAN sollte man allerdings nur aktivieren, wenn es gebraucht wird, um Strom zu sparen. Die beiliegende Schutzhülle aus dickem Stoff wirkt im Verhältnis zum Gerät recht grob. Ein Alu-Case von Innopocket ist sehr zu empfehlen. Ebenso sollte man eine Display-Schutzfolie nachkaufen. Das Aufbringen ist etwas schwierig, doch glücklicher Weise läßt sich die Klebeseite der Folie mittels Klebeband von Staubpartikeln reinigen, so dass man auch nach mehreren Versuchen noch zum Erfolg kommt. Letztlich wird man auch um den Kauf einer Speicherkarte nicht herum kommen. Evtl. muss man sich noch das BIOS-Update von der HP-Homepage beschaffen, damit die SD-Card korrekt arbeitet. Ich habe eine 1GB Extrememory-Card eingesetzt, die bislang einwandfrei läuft. Nach dem Einsetzen der Card wird man bei jeder Software-Installation gefragt, ob auf den internen Speicher oder auf Card installiert werden soll.
Das Problem des zu geringen Arbeitsspeichers wurde von meinen Vorrednern bereits beschrieben. Das Task-Management von Windows Mobile 5.0 ist unter diesen Bedingungen absolut kontraproduktiv: Drückt man den Knopf zur Beendigung eines Programms, so wird dieses de facto nur minimiert. In einem speziellen Menü sind alle laufenden Programme aufgeführt, und ERST DORT kann man sie tatsächlich beenden. Tut man dies nicht, so kann das zu einem Überlauf des Arbeitsspeichers führen. Die Folge sind Grafik-Fehler und Abstürze, insbesondere bei der Ausführung speicherintensiver Programme. Eine gewisse Hilfe, um diesen Bug zu entschärfen, bietet Freeware, die aus dem Pseudo-Beendigungs-Knopf einen echten macht. Solche Programme bieten normaler Weise noch eine Reihe von Zusatzfunktionen für einen vereinfachten Task-Zugriff. ICH EMPFEHLE WÄRMSTENS DIE FREEWARE "pBar"! Alle Speicherprobleme werden damit aber nicht gelöst. Z.B. ist eine Java-Anwendung incl. Java Virtual Machine wegen des zu geringen Arbeitsspeichers praktisch nicht ausführbar. Auch bei der Darstellung größerer Webseiten kann es problematisch werden.
Zusätzlich bekommt man von HP noch 4 Software-Wertmarken, die man auf der iPAQ Choice Homepage einlösen kann. Viele kleinere Anwendungen (STDict Englisch-Wörterbuch, PocketExplorer...) und Spiele (SudoPocket, Valentin Iliescu Chess, Smart Mahjongg, Kevtris...) bekommt man auch als Freeware. Übrigens ist dieser PDA auch ein brauchbarer MP3-Player. Zwar ist die Klangqualität nicht so gut, wie bei meinem iRiver, doch für unterwegs durchaus noch akzeptabel. Der Equalizer ist auf zwei Regler für Höhen und Bass reduziert. Ein paar hübsche Skins findet man auch im Netz.
Insgesamt kann ich das Gerät nur für typische PDA-Anwendungen mit relativ geringem Bedarf an Arbeitsspeicher empfehlen. Professionelle Anwender sollten sich für andere Hardware entscheiden.
Undurchdacht, Kabelsalat, Lieferumfang sehr dürftig., 9. August 2006
Zwar ist die Größe optimal und mit W-LAN eigentlich das was man heute erwartet, doch das können heute die meisten PDAs und hebt sich der iPaq 1950 damit nicht von der Breiten Masse ab. Man hat das Gefühl als wäre die Zeit bei HP in dem Zeitalter stehen geblieben wo Druckerhersteller mit Tintenpatronen das große Geld gemacht haben. Der Lieferumfang ist so ausgelegt das man fast alles noch dazukaufen muss, und da ist schon auch ein schöner Katalog mit dabei was man alles nachbestellen kann. Die Tasche ist eine Notlösung aber nicht wirklich brauchbar. Das mitgelieferte Ladegerät ist nur in Verbindung mit dem USB-Kabel einsetzbar also wenn man unterwegs nachladen muss sollte man alles mitnehmen. Andere Hersteller haben es schon längst kapiert und setzen auf Mini-USB sowohl für die Synchronisation als auch zum aufladen. Damit wäre man sehr flexibel. Statt dessen Kabelsalat mit Gerätspezifischem Anschluss. Klar man soll doch ein Reiseladegerät, Schutztasche, Ersatzstift, Cardle und Autoladegerät nachkaufen und schon kostet der ganze Spaß doppelt so viel.
Aber auch das Menü und die Bedienung ist Sparsam. Die Internetverbindung über W-LAN ist außer zum Emails abrufen kaum Brauchbar. Mit Skype hängt sich das Gerät auf und für HTML Seiten ist die Auflösung unbrauchbar und die Seitenaufbau sehr langsam.
Das Display ist sehr kratzempfindlich also nur mit Folie verwendbar. Bei mir leider zu spät.
Da spürt man als Kunde wie stark Gewinn und nicht Kundenorientiert der Hersteller seine Geräte auslegt. Sämtliche no name Hersteller machen es viel besser!
Es ist ca. mein zwölftes PDA, bin sehr enttäuscht. Die Bewertung ist Hart aber wenn man das Markengerät mit no-name Produkt vergleicht, hat es nichts Besseres verdient.
Immer noch das Gleiche, 6. April 2006
Ab heute (6.4.06) bin ich sicherliche dann auch mit dem Gerät zufrieden. Völlig unbefriedigend ist meiner Meinung nach, dass der Fehler (Geräte läßt sich nicht einschalten, Akku leert sich schnell), der in einigen Erfahrungsberichten (nicht bei Amazon) schon im Nov/Dez erstmals beschrieben wurde (da gab es noch kein Fix dafür) in den aktuellen Geräten immer noch auftreten (Der Fix ist aus dem Januar glaube ich). Die (HP) verkaufen die Geräte weiter lustig ab und die Kunden müssen dann jeder für sich heraus finden, warum das Teil nícht richtig funktioniert. Diese Art der Vorgehensweise ist zwar weit verbreitet, aber für einen Hersteller wie HP unter aller Kanone. Gruß Klaus
Sehr guter Einsteiger PDA, 21. März 2006
Der rx1950 ist ein sehr guter Einsteiger PDA. Die alltäglichen Aufgaben wie Kontakt- und Terminverwaltung erledigt er hervorragend. Der etwas kleine interne Speicher lässt sich leicht mit einer zusätzlichen SD-Karte erweitern. Anfangs kam es ab und zu dazu, das sich der PDA bei eingelegter Speicherkarte nur per Soft-Reset einschalten lies, in wenigen Fällen war der Akku durch diesen Fehler leer. Dieses Problem ist aber mitlerweile durch eine neue Firmware, die auf der HP Website kostenlos erhältlich ist, behoben. Die Installation der Firmware ist gut beschrieben und absolut problemlos. Die Vorteile des rx1950 sind auf jeden Fall seine geringen Abmessungen, das niedrige Gewicht und die lange Akku-Laufzeit. Die Geschwindigkeit kann sich sicher nicht mit der von deutlich teureren Modellen messen, sollte aber auch für Navigationssoftware ausreichen. Negativ finde ich, das lediglich ein Kabel zur Synchronisation und zum Laden des Akkus beigelegt ist. Hier wäre eine Dockingstation wünschenswert. Trotz dieses Mankos vergebe ich 5 Sterne.
Firmware-Update nötig für 5 Sterne..., 23. Januar 2006
Ich besitze den HP-iPAQ1950 nun seit ein paar Tagen und bin im grossen und ganzen mit dem Preis/Leistungsverhältnis zufrieden. Ich entschied mich gegen ein Palm- und für ein Pocket-PC-System, da ich der Meinung bin, eine Oberfläche in Anlehnung an Windows-XP problemlos bedienen zu können. Und es stimmt: schaltet man den PDA ein erscheint der von Outlook her bekannte "Heute" Screen mit den aktuellen Mails, den heutigen Terminen sowie die Aufgaben. Weiterhin am unteren Bildschrirmrand der Batteriestatus sowie Helligkeitsregler und Speicheranzeige. Übersichtlich! Im Prinzip gleicht ja die Bedienungsoberfläche denen anderer PocketPC's, die Windows Mobile unterstützen: ziemlich einleuchtend für alle die, die sich mit Outlook mehr oder weniger gut auskennen, vol allem auch die Möglichkeit das ganze im "Querformat" anzuzeigen hat mich beeindruckt. Nun möchte ich modellspezifische Probleme des iPAQ1950 näher ansprechen: eines ist der "moderate" Speicher, der 64 MB ROM aufweist. Der Fakt, dass Anwendungen beim Schliessen (d.h. nach klick auf das XP-typische "X" am rechten oberen Eck der Anwendung) nicht wirklich beendet werden, lässt den Speicher schnell volllaufen. Und das kann in einem Komplettaufhängen des Systems enden! Klickt man nämlich mal nach Betrachten des Kalenders oder der Kontakte auf das Speichersymbol lassen sich die "Ausgeführten Programme" anzeigen: und das sind dann eben die, die man als letzes ausgeführt hat und die immer noch im Hintergrund weiterlaufen! Sinnlos, da man nicht einfach so "multitaskingmässig" per alt-TAB auf diese umschalten kann! Dies hat schon mehrfach zu Abstürzen geführt. Der "Softreset" bootet den PPC neu, es gehen keine Daten verloren, bloss ca. 45 sekunden Zeit... Ein weiteres Manko des Speichers ist, dass grössere Dokumente wie z.B. eine 500kb Word-Datei nicht angezeigt werden können. Statt einer Meldung, dass dies unmöglich ist hängt er sich auch hier einfach auf. Nicht sehr fortschrittlich... weiterhin bemängele ich, wieso man Bilderpräsentationen nur vom Menüpunkt "Bilder & Videos" aus starten kan, nicht aber im "konventionellen" Dateiorder, in dem man die Bilder gespeichert hat?! Naja... Nun noch mal kurz einige positive Aspekte: das Synchronisieren mit dem Desktop PC klappt ganz prächtig, es werden stets die aktuellen Termine kopiert oder eben gelöschtes auf dem anderen Gerät aus dem Outlook-Terminplan entfernt. MP3s, Videos und Office-Dokumente (Word, Powerpoint, Excel) lassen sich wunderbar anzeigen (Außnahme bleiben die grösseren Dateien!)und bearbeiten. Webseiten sind per WLAN kein Problem. Kleinere Spielchen vertreibem in der U-Bahn die Zeit. Ausserdem wurde besonders die Akkuleistung in der aktuellen "Connect" für gut befunden (bis 12h Dauerbetrieb!). Insgesamt ein toller PDA mit Schwächen, die - abgesehen auf den begrenzten Speicher - mit einem Firmwareupdate auszumerzen sind. Bleibt zu hoffen, dass dieses nicht allzulang auf sich warten lässt, denn so entsteht der Anschein man hätte das Produkt verfrüht in das Weihnachtsgeschäft entlassen...
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