Kundenmeinungen
Nicht vergleichbar mit den alten Dracula-Streifen, aber ganz hübsch!, 18. April 2007
Die Kritiken für Dracula jagt Mini-Mädchen (der deutsche Titel ist ja mal voll doof) sind heutzutage eher negativ als positiv.
Zugegeben man erwartet von Dracula, alte Schlösser/Burgen, wabender Nebel, hübsche Frauen die sich reihenweise in den Hals beissen lassen, eine sehr teuflischen Chris "Mr Dracula" Lee und natürlich den Obervampirjäger Van Helsing Mr Peter Cushing.
Doch blickt man zurück (und zwar nun schon 35 Jahre) dann ist der sechste Dracula-Film mit Christopher Lee doch nicht ganz so schlecht wie sein Ruf.
Auch die Hammer-Produzenten wollten mit der Zeit gehen und so überluden sie das Genre mit recht viel KrimsKrams. Viele Hippies, schrille Musik, Jugendsprache (der 70'er) ein nachdenklicher Detektiv und ein Dracula der sich wohl in jeder Zeit sauwohl fühlt.
Trotz einer Längen und einer sehr unfreiwillig komischen (und teilweise amüsanten) Teufelsmesse hat der Film einen drolligen Charme.
"Es muss ja nicht immer Kaviar sein"... einige Schwachpunkte sind trotzdem zu nennen, die Tötung von Draculas Gehilfen Johnny Alucard in der Badewanne ist schlichtweg ein Witz, ausserdem legen die Streifen zunehmend Wert auf unverblümte Gewalt, naja für die heutige Standards eher als lächerlich abzutun, aber trotzdem ist der Film nichts für Kinder. Ok, FSK 16, dann ist's ja gut.
Nicht schlecht!
jw
Dracula adapted a new fashion of Rock N Roll & hippies youth culture in the 70's, 26. September 2006
Christopher Lee could replace his predecessor Bela Lugosi as Count, This film is a great example for Lee as Count. Though his style was a bit floppy, cause he becames slowly tired to play Dracula at that time.
As a result the Hammer Film bosses have tried to mixture the old gothic horror elements with a new fashion like a youth Rock And Roll culture during the 70's. It sounds a bit silly, but that was 1972 when they had produced for something new.
Christopher Lee could balance and continue his charismatic predecessor Bela Lugosi(1882 - 1956) in the 60's Hammer british Dracula series.
The differences are:
- Lugosi was more a theatrical Dracula from Broadway. Lugosi acted very elegant, exclusive & gentleman as a Dracula star. His charming style becomes a legend.
- Lee is more a mainstream Dracula star. He is not a theatre star like Lugosi did in 1931. He'd prefer a type of cold elegant beast. His style is less charming because he has to accustom himself into various directions in eight Dracula series.
Lugosi played as Dracula three times:
1. Dracula 1931
2. Return of the Vampire 1944
3. Mark of the Vampire 1935
Lee played as Dracula 8 times (see Filmography Imdb)
Frankly Bela Lugosi was a bit more charismatic than Christopher Lee, but Christopher Lee could balance the great charisma of his great predecessor.
Dracula A.D 1972 hätte der Titel heißen sollen, 25. August 2006
Peter Cushing und Christopher Lee trafen sich zum dritten mal als befreundete feindsellige Gegner (Prof. Lorimar Van Helsing & Count Dracula). Das Jahr 1972 war für Hammer Filmstudio schon ein Krisenjahr gewesen. Die Zuschauer wollten eine neue Art des Horrors anschauen und nicht mehr die alte Gothik Horror Stories aus dem 19 Jahrhundert. Das ist der Grund, warum die neue Elemente wie die Mischung der 70er Hippiemode und Rock N Roll Band von dieser Zeit im Film als frischer Wind auftauchten.
Die Kernstory ist fast die gleiche, wie die Vorgängerfilmen...Dracula rächt sich an die Familie von Van Helsing. Nun der deutsche Titel klingt unpassend "Dracula Jagt Mini Mädchen", was man eigentlich nur die junge Mädels im Film sieht, aber keine Minimädchen. Need I say more?
Hammer Film Spezialist
Ja die 70er..., 29. Mai 2006
Lassen wir erst einmal den wahren Experten zu Wort kommen: Laut Christopher Lee, berühmter Darsteller des Grafen Dracula in gleich einem halben Dutzend Filmen aus dem Hause Hammer ist dieser Film "ein Fehler", besonders die Idee, den Blutsauger aus seiner Heimat, den finsteren Wäldern Transsylvaniens und dem nicht weniger finsteren, viktorianischen London des späten 19. Jahrhunderts in die aktuelle Zeit zu versetzen.
Ein bißchen kann ich das schon nachvollziehen. Insbesondere deshalb, weil die Hippies im Film keinesfalls echt wirken. Es ist alles etwas überdreht, wirkt zu gewollt, und für die damaligen Zeitgenossen sicher etwas lächerlich. So waren auch andere Kritiker nicht sehr freundlich zu diesem Werk.
Aber mamchmal gewinnen Filme ja mit dem Alter, und dies ist hier der Fall. Das Jahr 1972, in dem dieser Film spielt, ist mittlerweile fast dreieinhalb Jahrzehnte her, und in vielerlei Hinsicht ist uns das London der Swinging Sixties, auf das der Film Bezug nimmt, genauso fremd wie das viktorianische Zeitalter. Das hilft dem Film, denn mit der Figur des Dracula verbinden wir vor allem Vergangenheit, und da darf es auch schon mal die Vergangenheit des letzten Jahrhunderts sein statt des vorletzten.
Kommen wir also zu den Stärken des Films: Die Musik ist sehr nett. Die Ausschnitte der weiblichen Darsteller sind unglaublich (wahrscheinlich ist der Film in den USA deshalb inzwischen auf dem Index), in einer Einstellung sieht man einfach nur Brust und den Grafen. Ausstattung und Settings wirken real, was bei den Hammer-Studio-Produktionen nicht immer der Fall ist. Der Film beginnt mit einer Party, eine Szene, die zumindest Videoclip-Qualitäten hat. Die Schwarze Messe, die zur Erweckung von Dracula dient, ist tatsächlich mitreissend, und man spürt einen Hauch von Horror. Cushing gibt einen symphatisch verrückten Vampirjäger. Lee hat einige starke Auftritte, wirkt aber leider nicht ganz so gefährlich wie in anderen Filmen, möglicherweise ist das aber gewollt, da er ja gerade erst aus einem Haufen Asche wiedererstanden ist.
Etwas enttäuschend dann das Ende. Von Helsing schafft es recht schnell, den mittlerweile drei Vampiren Herr zu werden, der Spass liegt eher darin, dass er seinen Job diesmal etwas gründlicher macht und gleich zu Weihwasser, einem Silberdolch, einer Fallgrube mit Holzpflöcken und einem Spaten (!) greift. Zwar nicht gruselig, aber schon komisch.
Wenn man akzeptiert, dass Gruselfilme nun einmal so oder so Trash sind, wird man wirklich gut unterhalten. Ein so großer Fehler kann der Film also nicht sein.
Super Unterhaltung dank Christopher Lee und Peter Cushing, 10. Januar 2006
Also,Kritiker können sagen was Sie wollen. Ich liebe diesen Film!!! Jahwohl,ich liebe ihn!!! Natürlich,er reicht nicht annähernd an Hammers "Blut für Dracula" heran und bewegt sich schon gar nich in der Qualitäshöhe ihres "Dracula und seine Bräute" oder gar "Dracula" selbst! Aber,er kann mit Qualitäten aufwarten wie sie in den 70-gern,den Anfängen des Drecks welcher als "Splatter" berüchtigt werden sollte,immer seltener wurden. Zunächst einmahl ist der Film stellenweise ungeheuer spannend. Er ist temporeich inszeniert und glänzt mit einem hochdramatischen,grandios aufgebautem Finale. Der Film bietet das wofür "Hammer" immer stand : Aller- beste,pure Unterhaltung. Und für mich gilt : Pure Unter- haltung ist kein Verbrechen. Die Haupttrumpfkarte von "Dracula jagt Minimädchen" sind natürlich Peter Cushing und Christopher Lee. Sie gehen einmahl mehr völlig in ihren Stammrollen auf. Beide spielen mit einer derartigen unerschütterlichen Sicherheit,daß es tatsächlich keinen-ich wiederhole-keinen anderen Schau- schpielern möglich wäre ihnen hier gleich zu kommen!!! Auch ist Draculas Entwicklung interessant : Nach seiner Niederlage durch Van Helsing hat er jetzt endgültig von Zärtlichkeit die Schnauze voll. So haut erd der süßen Caroline Munro denn auch mit Vehemenz seine Reißzähne in den Hals. Natürlich muß der alte Lutscher ein weiteres Mal daran glauben. Geschieht ihm ja auch ganz recht! Und der gute Peter zeigt uns,daß sich die Tapferkeit in der Familie Van Helsing anscheinend vererbt hat. Alles in allem gehört der Film zu den kurzweiligsten Dracula- Filmen und selbst hartgesotene Kritiker müssen Zähne- knirschend zugeben : hier wird dem Puplikum Spaß und Spannung geboten wie sie andere Horrorstreifen nicht ein- mahl annähernd zustande bringen!!!
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