Kundenmeinungen
Nur ein Griff mit Batterie?, 28. November 2007
Zunächst wollte ich die Anschaffung eines Batteriegriffs vermeiden. Kamera und Objektiv sind schon schwer genug und der mit zwei Akkus vollbestückte Batteriegriff addiert noch einmal knapp ein halbes KG. Es besteht auch die Möglichkeit nur einen Akku einzusetzen oder einen vollgeladenen und einen teilgeladenen Akku zu kombinieren. Als Notbehelf dient der beiliegende Adapter, der 6 AA-Mignon-Batterien aufnimmt.Haupthinderungsgrund ist jedoch der hohe Preis gewesen: weit über 200 EUR für einen Griff für Akkus empfinde ich fast schon als obszön.Keine Frage der Griff ist vorbildlich verarbeitet und besteht zum Teil aus einer Magnesiumlegierung. Die Haptik ist nicht mit Kunststoffgriffen zu vergleichen. Die nach hinten zu öffnende Akkuladeklappe sitzt fest und stramm. Der Griff ist stellenweise gummiert und liegt sicher in der Hand. Neben dem hohen Gewicht fügt der Griff einen zusätzlichen Auslöser für Hochformataufnahmen, ein Einstellrad, FEL- und AF-Taste sowie Vergrößerung- und Verkleinerungstaste hinzu. Da die Batterien quer in den Griff eingelegt werden, wird der Griff so klobig, dass man den Multicontroller der Kamera mit dem Daumen nicht mehr erreichen kann. Hier ist evt. eine Umbelegung der AF-Wahl auf das Schnelleinstellrad über die C-Fn.13 der Kamera sinnvoll. Ein Vergleich mit dem Nikon-Handgriff für die D300 zeigt eine um etliches intelligentere Konstruktion.Für die Montage des Griffs muss die Batterieklappe der Kamera entfernt werden. Das geht zum Glück ganz leicht. Im Handgriff selber gibt es eine kleine Aussparung, in der die Batterieklappe aufbewahrt werden kann. Das ist wirklich toll durchdacht. Weniger toll ist, dass die Kontakte des Batteriegriffs nicht automatisch geschützt werden, wie dies noch bei dem BP-300 der Fall war. Stattdessen muss man eine separate Kappe aufstecken, die man bestimmt genau dann nicht im Gepäck hat, wenn man sie benötigt.Gleiches gilt für den vielzitierten Notadapter, der 6 AA Mignon Batterien aufnehmen kann: Da separat, ist er bestimmt nicht dort, wo man ihn dringend benötigen würde.Da ich zum Hochzeitsfotografen auserkoren wurde, konnte ich die Anschaffung nicht mehr vermeiden - und jetzt wo ich ihn besitze, bin ich auch ganz zufrieden, wenngleich nicht euphorisch.Im Einsatz bietet der Griff folgende Vorteile-- Entspanntere Haltung und Steuerung bei Aufnahmen im Hochformat.-- Besserer Handgriff bei Querformataufnahmen.-- Mehr Stromreserve durch 2 Akkus.-- Das zusätzlich Gewicht reduziert Verwacklungsunschärfen.Auf das höhere Gewicht sollte man sich rechtzeitig einstellen.
teuer aber praktisch, 10. September 2007
Ja ich habe schon geschluckt bei dem Preis.Es sollte aber der original Canon-Griff sein.Der Griff ist gut verarbeitet und alle Klappen, Schalter und Riegel arbeiten vernünftig.Klar das Finish ist nicht so toll, wie bei der Kamera.Die Kunststoffoberfläche fühlt sich nicht so schön an.Wichtig aber war für mich:- die Kamera liegt besser in der Hand, vor allem mit größeren Objektiven- die Kamera wird an der Unterseite optimal geschützt (Stativanschluss, Ablegen der Kamera)- die Stromversorgung ist bedeutend besser und viel flexibler (2 oder 1 Akku oder Mignon)- Einsatz von Mignonakkus oder Batterien zur Not möglich (extra Aufnahmefach ist dabei)- Hochformatauslöser (Kamera liegt bedeutend besser beim Hochformat in der Hand)Das die Kamera etwas schwerer wird, stört mich nicht.FaziT: kann den Batteriegriff uneingeschränkt empfehlen
|