Kundenmeinungen
pharrell, 21. November 2006
die platte is der obsolute hammer! zwar mainstream poppig, aber die (teils geklauten) harmonien sind der wahnsinn!
So schlecht ist es doch gar nicht, 18. Oktober 2006
Also ich bin an dieses Album ohne hohe Erwartungen rangegangen, gerade weil die Meinungen von enttäuschten Hörern mitbekommen habe. Ich habe mich aber letztendlich selber davon überzeugt... und war überrascht wie gut es mir doch gefallen hat ! Zwar nicht vom ersten Moment, aber beim zweiten Durchhören, war ich regelrecht begeistert. Das erste Lied "Can I have it like that" kann dem einen oder anderen schnell auf die Nerven gehen (was möglicherweise auch auf andere Lieder zutreffen könnte), aber an dem, was danach kommt, kann man nicht viel meckern. "How does it feel?", "Raspy Shit" und "Best Friend" sind meine Favoriten auf dem Album. Danach geht es eine Stufe tiefer weiter, aber trotzdem noch richtig gut bist in Ordnung. Es ist alles im typischen Neptunes-Stil, da das ganze Album soweit ich weiß größtenteils von Pharell Williams selber produziert. Die Melodien sind wie so oft Ohrwürmer. Das Stimmliche geht dabei etwas unter, aber ist auch nicht sehr schlimm. Ein großer Pluspunkt sind die vielen Features, die das ganze noch interessant machen.Zu jeden Lied nochmal eine kurze Bewertung:Can I have it like that - 3/5How does it feel - 5/5Raspy shit - 5/5Best Friend 4/5You can do it too - 3,5 /5 (Keep it Playa - 4/5That Girl 4/5Angel - 3,5 /5Young girl 4/5 ; I really like you - 3/5 Take it off - 3/5Stay with me (Dim the lights) - 4/5Baby - 4/5Our Father - 3/5Number One - 5/5 (bin Kanye West-Fan muss man dazu wissen)Skateboard P Presents Show You How To Hustle - 3,5/5Fazit : Alles in allem ein gutes Album, das es sich lohnt zu kaufen, wenn man allgemein nicht negativ gegen Pharell's Musik gestimmt ist.
Überraschend zurückhaltendes Album eines Produzenten-Masterminds, 26. September 2006
Wenn stilbildende Produzenten ein eigenes Album veröffentlichen, schaut die Menge immer ganz genau hin, so auch bei Pharrell, ein Teil der höchst erfolgreichen Neptunes.Das Ergebnis liegt in etwa in der Mitte der Erwartungen, es ist auf hohem Niveau solide, legt die Messlatte aber nicht höher. Im Vergleich zum futuristisch-hyperaktiven Sound, der vielen der Kunden auf den Leib geschneidert wurde, bleibt das eigene Album überraschend Oldschool. Relaxte Raps über minimalistisch pulsierenden Beats prägen die Songs. Dazu kommen eingestreuselte, häufig "analog" klingende Samples und ein fast identischer (!) Songanfang. Nach eleganten Gesangslinien muss man ein wenig suchen.Leider treten einige Songs auf der Stelle. "Raspy", "Keep It Playa" und "I Really Like You" werden nach zwanzig Sekunden monoton, hier fehlt die zwingende Songidee. Aber er kann es natürlich besser. "Best Friend" hat einen pulsierenden Achtziger-Synthi-Unterbau und erinnert ein wenig an Prince, "Angel" funkt elegant, und wenn die Kerzen gedimmt werden, schafft er mit "Take It Off" und "Stay With Me" den Soundtrack für gepflegten Ganzkörperkontakt.Die Produktion ist natürlich über alle Zweifel erhaben. Pharrell wiedersteht der Verfügung, die Songs mit Spielereien zu überladen.Im Ganzen bleibt ein gemischter Eindruck. Es fehlen Hammer-Singles genauso wie richtige Durchhänger. Der Großteil des Materials hält das erwartete Niveau, muss sich aber gegenüber Kanye West und Outkast geschlagen geben. Offenbar ist nicht jeder Über-Produzent auch ein gleichwertiger Künstler.
Kompromißalbum, 17. September 2006
Hmm, tja nun, das neue Pharrell-Album! Zusammen mit Leuten wie z.B. Kanye West gehört Pharrell Williams in diesem Genre zu einer (neuen) Generation von Musikern bzw. Produzenten, die sich neben der momentan in der Szene vorherrschenden, kommerziellen Attitüde auch wieder auf die Wurzeln und das Erbe schwarzer Musik besinnen; ein Umstand, der vor dem einsetzenden Ausverkauf des HipHops ab Mitte der neunziger Jahre Gang und Gebe war. Und so haben wir hier ein Album, daß auf der einen Seite befreit von allen Ecken und Kanten den massentauglichen Anforderungen entspricht, andererseits aufgrund seiner Reminiszenzen an z.B. Curtis Mayfield, Marvin Gaye oder (wenn auch nur ansatzweise) dem Native-Tongues-Konglomerat ein wohltuendes Maß an Niveau enthält. Damit kann man es meines Erachtens hinsichtlich der unterschiedlichen Meinungen innerhalb der HipHop-Gemeinde als kleinsten, gemeinsamen Nenner sehen. Ein Album also auf Höhe der Zeit, jedoch nicht state of the art! Wer anspruchsvolle und sozialkritische Texte gepaart mit einer musikalischen Experimentierfreudigkeit erwartet, dem möchte ich das neue Album GAME THEORY von THE ROOTS ans Herz legen.Pharrell hingegen ist ein Entertainer, der sein Publikum mit klug durchdachten und clever arrangierten Songs unterhält. Dabei hat er ein kleines, feines Album entworfen, welches in nahezu allen Lebenslagen gehört werden kann. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Mein Fazit daher: 4 Sterne.
Schwankt stark in der Qualität, 24. August 2006
Die Erwartungen an dieses Album waren immens. Mit jedem Monat, das es verschoben wurde, wuchs die Neugier. Und jetzt? Es ist ein typisches Produceralbum geworden und erfüllt die selbst aufgebauten Ansprüche nicht ganz.Neben einigen mittelmäßigen Tracks wie dem Opener "Can I Have It Like That" feat. Gwen Stefani oder dem im gleichen Beat nachfolgenden "How Does It Feel" folgen gelungene Beats wie bei "Raspy Shit", "Keep It Playa" feat. Slim Thug oder "Young Girl" feat. Jay Z. Ziemlich daneben sind die Kooperationen mit Nelly (fader Rockeinschlag), Snoop Dogg (mittelmäßig) sowie die fade Ballade "Angel".Wie schon erwähnt: ein Produceralbum, das mit vielen Gaststars aufwartet, aber in der Qualität der Songs und Produktion zu stark schwankt. Da haben wir uns aber mehr davon erhofft.
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