Kundenmeinungen
Hier kann man nichts falsch machen !!!, 22. März 2008
Hab das Konzert im Hamburger Stadtpark beim NDR im Fernseher gesehen (leider nur die letzten paar Minuten) und war sofort begeistert.Als ich mir dann (zum Glück) gleich die DVD bestellt habe wurde ich auch nicht enttäuscht. Musik vom feinsten. Spitzenmusiker denen man die Freude am Musikmachen ansieht. Besonders natürlich Stefan Gwildis. Mit viel Energie und immer einem Lächeln auf den Lippen treibt er die Band unermüdlich durch das Programm. Mein erster richtiger Kontakt mit Stefan Gwildis war gleich eine Bereicherung meiner DVD Sammlung auf die ich nicht mehr verzichten möchte.Trotz des guten 2.0 Soundes, hätte aber (in der heutigen Zeit!?) ein 5.1 Sound die DVD perfekt gemacht. Hier sollten die Macher bei der nächsten DVD nachbessern. Deshalb auch nur 4 Sterne.
Der deutsche Joe Cocker ..., 26. Januar 2006
Stefan Gwildis hat sich zwar leider beim Grand-Prix-Vorentscheid am 12.3.2005 mit seiner Eigenkomposition "Wunderbares Grau" nicht durchsetzen können - auf die Dauer seine Konkurrenten à la Gracia jedoch auch nicht. Aber weil er ein wirklicher Künstler ist, hält sich seine Beliebtheit jenseits allen DSDS- und Stefan-Raab-Klamauks auf konstant gutem Level. Konzerte in Hamburg, TV-Auftritte (sehr sympathisch auch in "ZIMMER FREI" mit Götz Alzmann) und Radio-Ausstrahlungen reihen sich kontinuierlich aneinander. Wie ein Joe Cocker, der deutsch kann, gräbt er sich in die Herzen seiner Zuhörer. "Just The Two Of Us" wird einprägsamst eingedeutscht in "Tu doch was", "Papa will da nicht mehr wohn'", soulig und mit sympathisch offenem Gesicht von Stefan Gwildis vorgetragen, rührt fast zu Tränen. Auch der treue Augenaufschlag bei "Du bist so wundervoll" / "You‘re So Beautiful" lässt die Abwehrmauer mancher Dame bestimmt weich werden - und die zuhörenden Männer überlegen, wie sie das wirksam nachbauen könnten. "Das kann doch nicht dein Ernst sein" ist die rhythmisch korrekte Umsetzung des berühmten "I heard It Through The Grapevine". Mit der Eigenkomposition "BABY" zeigt Gwildis, dass man in Hamburg wohl derart von brasilianischem Feeling erfasst werden kann, dass sich der deutsche Text, lautmalerisch auf das Portugiesische zugehend, schon fast wie von einem Brasilianer vorgetragen anhört. Achtet man genauer auf den Erzählstrang der Ballade, darf man sich darüber amüsieren, dass sich Stefan darüber beklagt, bei der angebeteten südamerikanischen Hafenschönheit nur auf den hinteren Rängen gelandet zu sein. Beim Singen aber landet er bestimmt auf immer höheren Rängen, wenn man ihn nur lässt ...
immer und immer wieder....., 22. Dezember 2005
....könnte ich diese DVD laufen lassen! Eine echte Empfehlung für alle Liebhaber dieser ausergewöhnlichen Soul-Stimme, die mitlerweile ja gar kein Geheimtip mehr ist. Neidvoll blicke ich auf die groovenden Fans im Hamburger Stadtpark 2005 und denke mir: Na, wärste mal dabei gewesen! War ich aber leider nicht, und so schaue und höre ich mir das Konzert eben auf DVD an und stelle fest: Ganz so schlimm ist das auch nicht, denn so habe ich zumindest die Möglichkeit immer wieder aufs Neue auf "play" zu drücken. Hervorragender Sound, sehr gute Kamera-Arbeit, eine phantastische Band - was will man mehr?Wer Stefan Gwildis nicht kennen sollte, wird spätestens nach dem Genuss dieser DVD ein Fan sein.
Da brennt die Hecke: 110 Minuten druckvoller, deutscher Soul, 19. November 2005
Fallen wir gleich mit der Tür ins Haus: Wer druckvollen, deutschen Soul mag, mit Bläsern, zwei Keyboardern und Background-Chor live in hoher Qualität eingespielt, der sollte sich auf jeden Fall diese Konzert-DVD kaufen. Wer allerdings zu den glücklichen 5000 Zuschauern des im August 2005 Open Air aufgezeichneten, legendären Konzerts gehört, sollte sich neben der DVD als Pflichtkauf auch noch ein Beißholz besorgen.
Zunächst zur DVD: Wie schon bei der im Jahre 2003 aufgezeichneten Gwildis-Konzert-DVD „Neues Spiel Live!“ sind nicht nur Musik und Band exzellent, sondern auch das Bild und der Ton auf der DVD hervorragend. Wobei diejenigen, die sich DVDs eher nach Anzahl der unterstützen Features und weniger nach Qualität des Konzertes kaufen, „not amused“ sein dürften: Es gibt nur wenig Zusatzmaterial (Fan-Interviews, Bericht von den Stunden vor dem Konzert, drei Unplugged-Titel aus einer AOL-Session). Untertitel gibt es nicht, auch keine wählbaren Kamerapositionen. Es gibt nur eine Tonspur (2.0), keinen 5.1-Dolby-Surround. Im Vergleich zu anderen DVDs mit 5.1-Ton muss aber gesagt werden, dass der simple Stereoton an Transparenz, Abmischung und „Knackigkeit“ so einiges übertrifft, was mit einem nach formalen Kriterien hochwertigeren Sound aufwarten sollte. Und damit für diejenigen, die sich DVDs nicht wegen der Features, sondern wegen toller Live-Musik kaufen: Nicht nur der Ton ist hervorragend, das Bild übertrifft die Erwartungen der NDR-Sendung noch, die das Konzert in einer 75-Minuten-Kurzversion im Oktober 2005 schon gezeigt hatte. Die NDR-Kameraleute verpassen keinen Solo-Einsatz, die Schwenks (etwa mit der Steady-Cam) sind dynamisch und die Publikumsschwenks verdeutlichen die tolle Stimmung unter den Gwildis-Fans, die teilweise ganz leidenschaftlich mitsingen. Wie spielfreudig die Stefan-Gwildis-Band an diesem Abend war, zeigt schon ein Blick auf die Trackliste auf der Rückseite der DVD: Drei Titel sind 10 Minuten oder länger, weitere vier Titel länger als sieben Minuten. Gitarre, Bass, Cello, Saxofon, Trompete und die Percussion-Abteilung bekommen ausführliche Soli. Ein Duell zwischen Trompete und Gitarre, das Bass-Solo und der Percussion-Titel „Sulo“ (ein Duell zwischen Schlagzeug, Percussion und Stefan Gwildis an einer Mülltonne!) sind für mich besonders beeindruckend. Höhepunkte gibt es ansonsten sehr viele, zum Beispiel die Gwildis-Eigenkomposition „Baby“, die lateinamerikanischer ist und mehr lebt als das gesamte aktuelle Carlos-Santana-Album, und die lange Version von „Bleib so wie Du bist“ mit einer integrierten Bandvorstellung inklusive von beeindruckenden Kurzauftritten der drei Background-Sängerinnen. Die Stefan-Gwildis-Band spielte an diesem Abend in ihrer „Mark-II-Besetzung“ Stefan Gwildis - Gesang, Gitarre, MülltonneMirko Michalzik - GitarreRalph Schwarz - KeyboardsMatze Kloppe - KeyboardsAchim Rafain - BassgitarreMartin Langer - SchlagzeugPablo Esquayola - PercussionHagen Kuhr – CelloSebastian Johnny John - PosaunePhilipp Kacza - TrompeteMathias Clasen - Saxophon / FlöteRegy Clasen - GesangJulia Schilinski – GesangSan Glaser – Gesang Eine perfekte Konzert-DVD, sicher besser als alles, was davor in 2005 auf diesem Sektor erschienen ist. Nun an die 5000, die das legendäre Konzert selbst erlebt hatten und sich somit neben der DVD noch ein Beißholz besorgen sollten: Das Konzert auf DVD ist 110 Minuten lang, das Original allerdings 165 Minuten. Einige Titel (auch live noch nicht gespielte Perlen der ersten Gwildis-Alben) wurden weggeschnitten, so fehlen „Wo bist Du grad“ und „Mama mag ihn“. Auch in Titeln selbst wurde herumgeschnitten, so zum Beispiel im Bass-Solo. Schade, denn dieses legendäre Konzert hätte sicher eine Doppel-DVD über die 165 Minuten verdient. Später vielleicht einmal, in 2008 oder 2020, sollte eine Remaster-Version dieses tollen Konzerts erscheinen – da müssten DVDs schon weitaus mehr Kapazität haben. Trotz der Kürzungen: Im August 2005 brannte im Stadtpark in Hamburg die Hecke (wie Stefan Gwildis im ausführlichen DVD-Booklet selbst sagt), und das merkt man auch auf dieser DVD.
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