Kundenmeinungen
Vae victis, 20. November 2008
"Wehe dem Besiegten"- auch 60 Jahre nach Kriegsende. Wer will etwas über dt. Leiden wissen? Anscheinend keiner! Alliierte Kriegsverbrechen - gab es die denn überhaupt? Waren nicht immer nur die deutschen Soldaten die Verbrecher? Die "political correctness" Darstellung der letzten 60 Jahre wollte uns das glauben lassen. Immer und immer wieder wurden dt. Untaten zur Schau gestellt. Nicht zuletzt die Wehrmacht-Ausstellung in Hamburg vor ein paar Jahren wollte diese Sichtweise unterstützen.Natürlich hat es Massenerschießungen der SS oder Sondereinsatzgruppen gegeben, natürlich starben unzählige Juden in den verbrecherischen KZ der Dritten Reiches, natürlich starben russische (und andere) Kriegsgefangenen in den Lagern. Dieses Buch macht durch die Darstellung der Gegenseite die dt.Verbrechen nicht besser.Aber das "Schwarz-Weiß" Denken muß überarbeitet werden. Die alliierten Verbrechen werden unter den Teppich gekehrt, jede dt. Untat wird aufgerechnet. Das kann nicht richtig sein. Dadurch, dass ein westlicher Autor beteiligt ist, macht die ganze Darstellung auch etwas "unparteilicher".
Empfehlenswerte Ergänzung zum Geschichtsunterricht, 8. März 2008
Diese DVD ist eine empfehlenswerte Ergänzung zum derzeitigen Geschichtsunterricht, bei dem der Opfer von Krieg und Totalitarismus häufig nur selektiv Aufmerksamkeit gewidmet wird.Alfred de Zayas hat neben einer fundierten Ausbildung einen objektiveren Blick auf die Vorgänge, als dies bei manch deutschen "Historikern" vom Schlage eines Hannes Heer oder E. Zündel der Fall ist.Es wäre wünschenswert, wenn dieser Bericht wieder auf Sendung gehen könnte. Das Guido Knoppsche Geschichtsbild könnte einen objektiveren Charakter durchaus gebrauchen.
Was Hetzpropaganda so alles anrichten kann...., 30. November 2007
Warnung:Dieser Film berichtet nicht über Heldentum, sondern von Hass und Verrohung im Kriegsalltag. Habe diese DVD als Ergänzung zum Geschichtsunterricht der Schulen für meine (älteren!) Kinder gekauft. Er dokumentiert (ohne aufzurechnen), dass auch viele (auf russischer Seite sehr viele) Soldaten der "Befreier" nicht vor Kriegsverbrechen zurückschreckten. (Z. B. ist der prominenteste westalliierter Kriegsverbrecher ein bekannter Schriftsteller mit Nobelpreis...)Das einzige Manko ist die Qualität des Filmmaterials und das hohe Alter der Zeitzeugen.Eigentlich sollte jeder Mensch, der "gerne" über Verbrechen während des 2. Weltkriegs diskutiert/spricht und dabei ernstgenommen werden will, diese Doku mal gesehen haben. Ich glaube dieser Film bewirkt mehr als jede Friedensdemo.Fazit:Sehr empfehlenswert.
So sieht die Warheit aus, 10. Juli 2007
Wirklich erschütternde Dokumentation über die Gräultaten, die bis heute deutschen Soldaten vorgewurfen doch von den "Befreiern" am verhassten Deutschen begangen wurden.Wo bleiben denn zu diesem Thema die Informationszentren und Wanderausstellungen?Aber die Tatsache, dass die Alliierten die größeren Kriegsverbrecher wahren und sind, könnte ja das Weltbild des mit Betroffenheitswahn gehirngewaschenen Deutschen erschüttern.
Erschütternd..., 4. November 2005
...man kann es nicht anders sagen.Unglaublich warum man erst jetzt, 60 Jahre nach Kriegsende, anfängt Verbrechen an deutschen Soldaten, an deutschen Frauen und Kindern zu veröffentlichen - finden diese Taten erst jetzt ein Gehör, beziehungsweise Beachtung?
Die Dinge, die man durch Dokumenationen, wie diese oder auch "Über Galgen wächst kein Gras - US Folterjustiz vom Malmedyprozess bis Abu Ghraib" erfährt, lagen viel zu lange im Dunkel.Der international renommierte, amerikanische Völkerrechtler und Historiker Alfred de Zayas stellte Akten der „Wehrmacht-Untersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts” zusammen und erläutert diese in Statements.Der Film baut auf seine Arbeit auf. Das Filmmaterial ist erschütternd und beweist, dass nicht nur deutsche Soldaten Verbrecher waren, wie es doch immer wieder versucht wird, darzustellen.Das weiß man ja spätestens nach den Veröffentlichungen diverser Photos aus amerikanischen Gefangengenlagern... Dies soll hier aber kein politsches Forum geben. FAZIT:Durch den Völkerrechtler und Historiker Alfred de Zayas, bekommt dieser Film, wie auch "Über Galgen wächst kein Gras" (in dem er ebenfalls zu Wort kommt), ein anderes Aussehen.Es wird folgendes dokumentiert: · das Massaker an Lazarettinsassen in Feodosia durch die Rote Armee· die Versenkung von Rot-Kreuz-Schiffen und das Beschießen von Rot-Kreuz- Einrichtungen durch die britische und die amerikanische Luftwaffe· Massenvergewaltigungen und zahllose Ermordungen beim Einmarsch der französischen Armee in Stuttgart· Massenvergewaltigungen und Ermordung nahezu der kompletten Dorfbevölkerung im ostpreußischen Nemmersdorf beim Einmarsch der Rotem Armee· Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung der deutschen Städte durch die US-Airforce und die britische Luftwaffe Als Bonus beinhaltet die DVD viele CD-Rom Parts, ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Alfred de Zayas... Wenn es nicht ein trauriges Thema menschlicher Taten wäre, möchte man meinen - gute DVD.
|