Kundenmeinungen
Kaminzimmerpop aus Schweden, 10. Juli 2007
Minimalistisch, rein und klar... Zum Entspannen und für ruhige Minuten liefert Anna Ternheim auf "Somebody Outside" sehr ruhige Klänge ab, frei von mainstreamigen Engen.Klare Kaufempfehlung oder auch ideal zum Verschenken geeignet.
Was ihr wollt, 14. Februar 2007
Ein Schlagzeug, ein Bass, ein Klavier, und dann eine scheue Stimme. "Leave the body leave the mind" fordert uns die Stimme auf, und der tut gut, der sich daran hält. Oh, ein neues Album von Katja Maria Werker, dachte ich, als ich "Somebody outside" in den Player einlegte. Doch je mehr ich von Anna Ternheim hörte, um so mehr erinnerte sie mich dann doch an die Norwegerin Maria Solheim, welche just in diesen Tagen ihr viertes Album veröffentlicht hat und einen ähnlich sympathischen und schüchternen Eindruck hinterlässt wie Ternheim. (Wer also Ternheim mag und Solheim noch nicht kennt: anhören, besonders das Debüt!) Was aber bleibt zu "Somebody outside" zu sagen? Zunächst eine Warnung an alle Heitergeister: ihr könntet euch nach diesem Album vom nächstgelegenen Türmchen stürzen. Vielleicht nicht ohne Hintersinn endet das Album mit den Worten "You die when you're young" (und erinnert im Instrumentarium an Nico, die tasächlich viel zu jung starb ...) Also: wunderschön melancholisch ist das Album, stilsicher die Texte, kammermusikalisch hingetupft die Lieder, folk-lastig, mit ein wenig Jazz und einem Spritzer Country (das macht die eine Gitarre ...). Die Dramaturgie des Albums geht voll und ganz auf. Auch bei den sehr ruhigen und spartanischen Songs wie "A voice to calm you down" trägt die Spannung. Und Dank an die Produktion: die wunderschöne Stimme, das Zerbrechliche, Fragile wurde herrlich betont und herausgearbeitet und nicht etwa weggebügelt. Im übrigen fühlte ich mich absolut nicht an Katie Melua oder Norah Jones erinnert (außer vielleicht beim Intro von "Better be"). Alles tolle Sängerinnen, aber Musik vom Schlage Ternheims hatte schon vor dem Jones-Hype ein Publikum in Skandinavien, ist also völlig unabhängig davon zu betrachten (und zu hören). Aber hört darin nur, was ihr wollt. Hauptsache, wir sind uns einig: Anna Ternheim ist eine Bereicherung für jeden Musikliebhaber.
Frau Ternheim singt, 25. Januar 2007
Frau Ternheim singt. Das ist es schon, mehr kann man eigentlich nicht sagen. Denn es ist gerade diese Einfacheit, die, ja benutzen wir ruhig die böse Vokabel, verzaubert. Genauso wie einen das Licht verzaubern kann, dass durch die Landschaft fächert. Niemand wird sagen, das sei wer weiß wie besonders. Die Frau könnte auch neben dir auf der Couch sitzen und singen. Da ist nichts sonst in der Stimme, als nur die nackte Stimme selbst. Sie ist halt so, wie sie ist, fertig. Und da hier also keine Geschmacksverstärker und son Zeug drin ist, ist das wahrscheinlich ewig haltbar. Leidgehört habe ich es mir wenigstens noch nicht. Schlichtweg großartig.
Musik zum Entdecken und Träumen!, 19. Januar 2007
Auch ich habe mir diese CD nur anhand einiger ausgeschnittenen Kritiken in div. Musikmags gekauft u. ich wurde kein bißchen enttäuscht. Sparsame Arrangements, viel Piano, Streicher & Bläser, Akkordeon u. diese Stimme...Es wurden hier Vergleiche mit anderen Sängerinnen gemacht, die ich teilen kann u. dazu fällt mir noch ein, daß es auch manchmal nach den CARDIGANS klingt (Album: Long gone before daylight), sowie auch an SOPHIE ZELMANI und LISA MISKOVSKY erinnert. Alles insgesamt spärlich instrumentiert, melancholisch, traurig u. doch wunderschön. Ein tolles Debütalbum!
Anna Ternheim- Somebody outside, 24. Dezember 2006
Ich bin vor ca. einem Jahr auf Anna Ternheim gestoßen und war absolut begeistert. Ich muss dazu sagen, dass ich fast alle ihre weiblichen Kolleginnen kenne, da ich auschließlich diese Art von Musik höre.Anna Ternheims Musik ist was ganz besonderes und kann sehr wohl mit Katie Melua oder Norah Jones mithalten. Norah Jones ist eine null gegen Anna. Die Texte, die Arragements - einfach alles! Sehr anspruchsvolle, tiefergehende Texte... Natürlich hört man ihren Akzent bei den Songs raus, aber das finde ich überhaupt nicht schlimm! Auch sehr zu empfehlen ist das neue Album Separation Road, was allerdings in Deutschland noch nicht erschienen ist. Hinreissende Künstlerin! Nur zu empfehlen!
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