Kundenmeinungen
Intelligente Action ohne Wenn und Aber, 27. August 2007
Die Ueberschrift sollte alles sagen, und der Rest wurde hier schon in den Rezensionen erwaehnt, dort schliesse ich mich an.
Die Sprueche sitzen wie bei Snatch, die Action ist gelungen, man muss sich nicht den Kopf zermatern sondern wird ueberraschend und abwechslungsreich Unterhalten. Die Schauspieler sind super besetzt, alles in allem ein rund um gelungener Film. Und doch bleibt er nicht so haften wie Crank oder Fightclub. Er ist halt nicht so ganz abgedreht, bleibt am Boden, jedoch nicht bieder sondern offen und zeitgemaess.
absolut sehenswert, 10. Juni 2007
kiss kiss bang bang ist ein genialer gangsterfilm mit leichten film noir tendenzen.
diese mischung sorgt dafür das der film durchweg cool und mitreissend daher kommt.
die darsteller sind allesamt genial besetzt, die dialoge sind einfach nur kult und die actionsequenzen überzeugen in jeglicher hinsicht. die story wartet mit vielen wendungen auf und der soundtrack fügt sich nahtlos in das gesamtwerk ein.
alles in allem also ein genialer film der unbedingt in jede sammlung gehört.
Krimi-Action-Comedy at its best!, 4. Mai 2007
Dieser schräge Streifen, mit Robert Downey Jr. und Val Kilmer glänzend besetzt, ist sehr schwer zu beschreiben. Am ehesten kann man ihn von Machart und aufgrund der staubtrockenen Dialoge mit "Last Boy Scout" vergleichen. Achtung, jetzt wird wieder mit unnützem Filmwissen angegeben: zufälligerweise ist "Kiss Kiss Bang Bang" auch das Regiedebüt von Shane Black, dem Autor der Lethal Weapon Serie und natürlich von besagtem (damals Anfang der 90er das bis dato teuerste Drehbuch aller Zeiten) "Last Boy Scout".
Die Erzählweise der eigentlich recht konventionellen Kriminalstory ist außerdem erfrischend innovativ und - allerdings erst beim zweiten Ansehen - clever, da diverse Hinweise auf die Auflösung gegeben werden. Abgesehen vom typischen Off-Kommentar Downey Jr.'s wird schon mal der Film angehalten, zurückgespult oder Hinweise neben Personen geschrieben. Klingt merkwürdig? Passt aber hervorragend, da sich der Film keine Sekunde lang bierernst nimmt, auch wenn es ein paar heftige Actionsequenzen (incl. Elektroschocks an Downey Jr.'s empfindlichster Stelle...) gibt. Dass der größte Lacher im hiesigen Kino die Szene war, wo einem Ganoven in den Kopf geschossen wird, zeugt von der perfekt gemeisterten Gratwanderung des Drehbuchautoren zwischen purem Slapstick und knallharter Action. Wer allerdings Bedenken beim hier gezeigten Umgang mit toten Körpern hat, sollte sich doch lieber für einen Disney-Film entscheiden... (die FSK-Freigabe ab 12 Jahren finde ich etwas bedenklich).
Auf jeden Fall überträgt sich der Heidenspaß, den der hoffentlich dauerhaft von seiner Drogensucht kurierte Robert sowie das Comeback des Jahres liefernde Val Kilmer als schwuler Privatdetektiv beim Dreh offensichtlich hatten, - insbesondere wegen der lakonischen Wortgefechte - auf den Zuschauer. Kostprobe gefällig: "Siehst Du die Blonde da drüben? Die hatte schon mehr Männer im Bett als Du warme Mahlzeiten..."
Eine Erwähnung wert ist auch Newcomerin Michelle Monaghan (stammt wohl aus einer Teenie-TV-Serie), die wie eine jüngere Ausgabe von Liv Tyler wirkt und für die Erotik zuständig ist - sofern man Gefallen an derartigen Hungerhaken findet.
Fazit: Wer mit ähnlich abseitigen und makaberen Werken wie "Pulp Fiction" oder etwa "Grosse Pointe Blank" etwas anzufangen wusste, sollte sich diesen kleinen, aber feinen Action-Happen nicht entgehen lassen.
Das reine Vergnügen, 20. April 2007
Das reine Vergnügen dieser Film. Und der Vertrieb über DVD ist ein Segen, denn wann hätte ich sonst diesen Film hier in Nordzypern sehen können? Wahrscheinlich nie, denn die Fernsehanstalten kaufen lieber Serienschrott auf.
Robert Downey jr. spielt den Kleinganoven Harry Lockhart überzeugend, ebenso wie Val Kilmer einen angeschwulten, knallharten Privatdetektiv und die mir bis dahin nicht aufgefallene Michelle Monaghan ein Filmsternchen in Lauerstellung. Dieses Trio garantiert Kurzweil pur über die gesamte Dauer des Films, nicht zuletzt aufgrund der einwandfreien Regie samt Drehbuch.
Wie die drei Protagonisten sich im Haifischbecken der oberflächlichen Filmwelt behaupten ist spannend, kurzweilig und spaßig, ohne je in platte Albernheiten auszuarten.
Die Handlung wird indirekt auch beeinflusst durch den fiktiven Groschenromanhelden Jonny Gossamer, der letztlich entscheidend dem Superhelden beisteht.
Und das wird notwendig, denn Leichen pflastern plötzlich den Weg des Trios; Chaos breitet sich aus.
Ich verspreche durchgehend gute Unterhaltung, gespickt mit einer satten Priese schwarzen Humors und das alles in ausgezeichneter Filmqualität. HMcM
Hommage an den Film Noir!, 16. März 2007
Efrischende, kurzweillige Gangsterkomödie, die nicht nur seine
Film Noir-Vorbilder, sondern auch das Hollywood-Filmbusiness
der Gegenwart persifliert.
Die Besetzung ist überaus sympathisch: Val Kilmer und Robert
Downey Jr. sind als ungleiches Paar auf Gangsterjagd einfach
unwiderstehlich und Michelle Monaghan ist als sexy Starlet
Harmony eine Augenweide.
"Kiss Kiss Bang Bang" ist kein Action-Spektakel, sondern eine
schräge Komödie mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor
und vielen spaßigen Dialogen.
Die DVD ist technisch gut gelungen. Extras sucht man vergeblich.
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