Kundenmeinungen
nomen est omen, 15. Juni 2006
Narco v. griech. ναρκάειν „erstarren, schlafen“, das triftt die Musik auf dieser CD wohl am besten. Keine Höhepunkte, keine Akzente, keine Dynamik, keine Spielfreude, kein Spielwitz. Tut tut, das bemühte Bandoneon, waber waber, die Elektronik, bum bum die Rhythmusmaschine. Na ja, kann man machen, muss man aber nicht hören. Verzichtbar.
Alternativen? Otros Aires und das Gotan Project z.B.
BESSER ALS DAS GOTAN PROJECT, 30. September 2005
Es ist zwar ungewöhnlich, daß ein Argentinier auf den Namen Jakob Libedinsky hört, aber wenn man diese CD hört, hat man keine Zweifel an seiner Herkunft. In seiner Heimat ist Libedinsky längst ein Star und sein unverwechselbarer Mix aus traditionellen Tango-Klängen und zeitgenössischer Musik läßt selbst hochkarätige Produktionen wie "La Revancha Del Tango" alt aussehen. "Narcotango" besticht durch dezente und ruhige Klänge, die aber alles andere als langweilig sind. Die für den Tango typischen Instrumente, wie Gitarre, Bandoneon, Klavier, Kontrabass, Violine und Percussion werden zelebriert und an einigen Stellen durch Loops und Samples ergänzt, so daß ein harmonisches Werk entstanden ist, das in keiner CD-Sammlung fehlen darf.
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