Kundenmeinungen
Immer spannender wird RAMMSTEIN, 4. Dezember 2007
Einzige Ausnahme für mich leider Benzin.
Aber sonst spanische Klänge (normalerweise mag ich sowas eigentlich gar
gar nicht - aber das ist ja geil aber erst nach dem 3 mal anhören) und
böse Texte - herrlich.
Rammstein gelingt der Spagat alte harte böse Elemente in
spielerisch neuen Kontext zu setzen.
Bravo - der Spagat ist gelungen.
Weiter so RAMMSTEIN - lass ihn reifen wie einen guten WEIN
(schlechter Reim - ich weis - grinz)
Vielschichtige Romantik, 3. Dezember 2007
Wenn ich mir die bisherigen Rezensionen durchlese, fällt mir auf, wie unterschiedlich die Meinungen zu diesem Rammstein-Album sind. Wenn ich die bisherigen Interviews mit Rammstein nicht komplett falsch verstanden habe, ist diese Art der Auseinandersetzung von der Band durchaus gewünscht und beabsichtigt: jeder kann die Texte auf seine individuelle Art interpretieren.
Auch die Musik von "Rosenrot" lässt sich glücklicherweise in keine Schublade stecken.
"Spring" klingt z.B. langsam und brachial, bei "Zerstören" geben dagegen ein hohes Tempo und zum Text passende "zerstörerische" Gitarrenriffs den Ton an.
"Te quiero puta" ist einfach nur ein Gag (aber ein guter!), und "Hilf mir" klingt - allein schon textlich - wie eine theoretische Vorlage für die Pyrotechnik bei der nächsten Tour.
Meine Lieblingsstücke auf diesem Album sind ganz klar "Stirb nicht vor mir" und "Feuer und Wasser". Ersteres Lied liefert den Beweis: es gibt Romantik OHNE Schmalz.
"Feuer und Wasser" wirft für mich die Frage auf, warum so wenige Rezensenten erwähnen, was für eine schöne Stimme der Rammstein-Sänger Till Lindemann hat. Diese Stimme war und bleibt einer der Hauptgründe, weswegen ich Rammstein höre.
Der kalte Bruder von "Reise, Reise", 20. September 2007
Schauen Sie sich doch einmal genau das CD-Cover an. Was erkennen Sie? Ich erkenne Kälte, Tiefe, Größe und Hilflosigkeit. Und genau so klingt auch der Output "Rosenrot" von 2005, welcher überraschend bald nach dem Vorgänger "Reise, Reise" (2004) folgt. Das Titelbild mit dem Schiff sollte ja ursprünglich das Cover für "Reise, Reise" in den östlichen Regionen veröffentlicht werden, da in Russland, China bzw. Japan das Titelbild mit dem zerstörten Flugzeug aufgrund vom tragischen Absturz-Dilemma nicht zugelassen wurde.
Lässt man die Platte zum ersten mal durchlaufen, kann man eine gewisse Veränderung bei Rammstein schon hören. Die Keyboards sind um einiges mehr im Vordergrund als die sonst brachialen Bass-Gitarren und auch um einiges melodischer. Die Stimme von Till Lindemann kommt auch eher melodisch als aggressiv zum Einsatz. "Rosenrot" klingt erst mal viel schwächer als die ersten drei Alben, kraftlos und depressiv. Die Texte handeln vor allem um die traurige Seite der Liebe. Wogegen in der ersteren Phase von Rammstein sie Mitleid, Liebe und sonstige Emotionen ohne Trauer singen und scheinbar gefühllos und durchwegs provokant klangen, zeigt die Band plötzlich Charakter von Mitgefühl. Sie lachen nicht mehr über das Antlitz der Welt, sondern sie steigern sich in Zwecklosigkeit und Verzweiflung rein, was bei diesem Album bei "Wo bist du?" deutlich wird. Ab "Reise, Reise" teilten sich die Meinungen unter den Rammstein Fans und Mithörer. Auf der einen Seite kann man natürlich behaupten, die Band durchgeht musikalische Veränderungen, Entwicklungen und neue Ideen. Desweiteren singt Herr Lindemann wirklich gut, es sind sehr schöne Melodien zum Mitsingen und das Cover gefällt. Auf der anderen Seite aber kann man es auch als zu massentauglich abstempeln und behaupten, die Band verliert ihre alte Stärke - die Provokation.
Dem Freund der aggressiveren Seite könnte sich mit dem ersten Singleauszug "Benzin" und "Zerstören" begeistern. "Mann gegen Mann" finde ich eher schwach, da hier die Band einfach zu ungewohnt schlecht provoziert. Wem schon der lange poetische Song "Dalai Lama" gefallen hat, der skippe zu dem ähnlichen "Spring". Wer diese Poesie mit Romantik gerne verbindet, der höre "Rosenrot", "Wo bist du?" und "Feuer und Wasser". Etwas völlig neues bietet "Stirb nicht vor mir...", bei dem Rammstein mit der Sängerin Sharleen Spiteri im Duett spielt, das spanische (!) "Te quiero puta!" und dann gibts noch die schlagzeuglose Danksagung an alle Fans bei "Ein Lied". Für "Hilf mir" habe ich länger gebraucht, was ich von ihm halten sollte, aber ich finde er ist einer der gelungensten Songs auf dem Album.
Ich persönlich lege die Scheibe eher selten auf, da man zu dieser Kälte, die das Album durchgängig verstrahlt auch in dementsprechender Laune sein muss. Es ist kein Album dass man auflegen sollte, wenn man gerade gut drauf ist, denn dann wird man danach eher trist. Ich persönlich bevorzuge Rammstein als Energiespender, als dass sie mir die Energie entnehmen. Aber das ist wahrscheinlich doch Geschmacksfrage. Für Fans ist dieses Stück sicherlich in ihrer Plattensammlung wert, für andere, die mal ein Album von Rammstein besitzen möchten lege ich ihnen "Mutter" ans Herz.
Anspieltipps: "Rosenrot", "Spring", "Hilf mir", "Feuer und Wasser"
nicht mehr so genial, aber..., 4. September 2007
...wenn ich herzeleid 5 punkte gebe, kann ich diesem album nicht weniger geben. herzeleid ist eben einfach das schlechteste album der bandgeschichte (wenngleich immer noch ein verdammt gutes album - siehe entsprechendes review ;)). "rosenrot" ist einfach ein durchwachsenes album geworden: 7 hits ("mann gegen mann", "rosenrot", "spring", "zerstören", "feuer und wasser", "hilf mir" und mit "wo bist du" der ganz klar und unumstritten beste song der bandgeschichte), aber dagegen auch 4 totalausfälle ("benzin", "te quiero puta", "ein lied" und ganz besonders das grauenerregende "stirb nicht vor mir"). wenn man allerdings die geschichte glaubt, dass rosenrot nur das restwerk von reise reise ist, dann muss man achtgeben: dies ist die verdammt beste b-seiten-sammlung der welt.
Ein absolutes Meisterwerk, 2. September 2007
Dieses Album von Rammstein ist der absolute Hammer
Meine persönlichen Lieblingslieder sind:
Mann gegen Mann
Benzin
Spring
Hilf Mir
Rosenrot
Wo bist du
Zerstören
Feuer und Wasser
Ein Lied
Also Kaufen es Lohnt sich
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