Kundenmeinungen
Alles was man braucht, 26. Januar 2008
Ich bin keine Klang-Expertin und kann gut mit "Remastering" leben.Das ist mir jedenfalls lieber als das Geknistere von alten Original-LPs, die ich von Supertramp leider nicht besitze.Darum habe ich mich auch für dieses "BestOf" entschieden, weil es einen Querschnitt durch alle Alben bietet.Ich bin nicht wirklich ein Fan und habe daher nicht die Ambitionen jedes Album von Supertramp besitzen zu müssen.Dennoch schätze ich die Musik von Supertramp und habe durch das Album, als auch durch die hier eingestellten Rezessionen, noch etliches über diese "Band" erfahren."Band" wird Supertramp nämlich nicht gerecht.Einfach eine einfallsreiche Musik, die in ihrer Art unverwechselbar ist und bleibt und mich wieder in meine Teenagerzeit zurück versetzt.Diese Kompositionen sind unsterblich und werden auch im nächsten Jahrtausend noch ihre Fans haben.Als erstes Album, wenn man noch nichts von Supertramp im Regal hat, nur zu empfehlen.Nur für den eingefleischten Fan mit allen Original-LPs im Schrank wird es ein nutzloser Kauf sein.
Sehr gute Zusammenstellung, 3. Mai 2006
Diese Doppel-CD ist eine sehr gute Zusammenstellung aus fast drei Jahrzehnten Bandgeschichte. Bemerkenswert: Hier sind die großen Hits aus der Zeit mit dem Sänger Roger Hodgson ebenso vertreten wie die Songs, die ab 1985 ohne ihn entstanden. Da gibt es so manche Perle zu entdecken. Sehr gut ist, dass jedes Supertramp-Album berücksichtigt wurde. Ein Hinweis übrigens für Supertramp-Raritäten-Sammler: Die Doppel-CD "Ulli Wengers One Hit Wonder Vol. 7", eine Zusammenstellung von Hits von Künstlern, die jeweils nur einen einzigen Hit hatten, enthält u.a. die Titelmusik zur Fernsehserie "Münchner Geschichten" - und die stammt von Richard Palmer-James, der zur Gründungs-Formation von Supertramp gehörte...
Feine Compilation, 24. März 2006
Mag der Sound auch für den wirklichen Hi-Fi Freak etwas zu wünschen übrig lassen, für den Durschnittshörer ist er durchaus passabel. Die Zusammenstellung ist sowieso gelungen. Aus jeder Phase sind entsprechende Songs vorhanden, die den Werdegang dieser musikalischen Supergroup zeichnen. Wie bei jedem Sampler kann man über die Songauswahl diskutieren. Aber im Großen und Ganzen sind es die guten Stücke, die den Weg auf die CDs gefunden haben. Als Überblick und fürs Auto bestens geeignet.Für die wahren Fans sind "Crime of the Century" und "Breakfast in America" als Ganzes natürlich die Highlights.Schade nur dass Roger Hodgson in den späten Jahren nicht mehr dabei war, denn er war die "Hauptstimme" dieser klasse Band.
Vertane Chance !, 9. Februar 2006
Mit dieser durchaus respektablen Werkschau hätte endlich einmal die Möglichkeit bestanden, auch in klangtechnischer Hinsicht dieser, in ihrer kreativsten Phase Mitte der 70iger wirklich großartigen Band gerecht zu werden. Leider hat man wieder die in der Branche mittlerweile üblich gewordenen Standards bezüglich des Remasterings zur Maxime gemacht, was heißt:Hauptsache laut, grell tönend, jede Menge Rauschunterdrückung und Kompressoren und damit die Musik jeglicher Dynamik beraubt.Mag schon sein, daß so etwas auf einer 08/15-Anlage oder im Auto nicht auffällt oder gar stört. Es gibt aber auch noch Musikliebhaber, die auf natürlichen, unaufdringlichen Klang Wert legen. Diese Menschen haben sich in der Regel eine entsprechende (nicht unbedingt teure, daß ist nicht das Kriterium !)Anlage zusammengestellt und würden ihre Lieblingsmusik auch gerne in einer guten Qualität hören. Technisch ist das möglich, erfordert aber Sorgfalt. Leider ist das den Plattenfirmen herzlich egal, obwohl ich mal davon ausgehe, daß diese Leute in der Regel die Tonträger auch wirklich kaufen und sich die Musik nicht einfach brennen oder herunterladen. Kommt jetzt möglicherweise arrogant rüber, ist aber nicht so gemeint und mir auch egal.Mein Fazit:Titelzusammenstellung: sehr gutKlang: enttäuschend unterirdisch
Roger Hodgson, 7. Dezember 2005
Im Rahmen der komprimierten Rückschau wird es besonders krass deutlich, ohne Rodger Hodgson sind "Supertramp" nicht mehr als eine durchschnittliche Pop-Combo.Rick Davies mag ja vielleicht ganz hübsche Songs schreiben können, aber im Vergelich zu seinem Bandkollegen wirkt sein Gesang einfach erbärmlich.Die Stücke aus der Nach-Hodgson-Area fallen insgesamt qualitätsmäßig derartig ab, dass sie auf einer solchen Zusammenstellung eigentlich nichts verloren haben. Aber da offensichtlich Rick Davies für die Songauswahl veranwortlich zeichnet, muss man hier wohl einen anderen Maßstab anlegen.
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