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Depeche Mode: Playing the Angel Ltd (Sacd &

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Playing the Angel Ltd (Sacd &

Depeche Mode

Mute (EMI)

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Beschreibung

PRO Die Kritik an Depeche Modes 2001er Album Exciter war begründet: Alten Fans bot es nicht genug Dance-Nummern, und die Klangexperimente des Björk-Produzenten Mark Bell hatten mit den bewährten Industrial-Elementen nichts mehr zu tun, wirkten kraftlos und störend. Glücklicherweise sind echte Fans nicht nachtragend. Dazu haben sie auch keinen Grund, bedeutet Playing the Angel doch die Rückkehr zu den düsteren Klängen, die die Band so grandios beherrscht.

Die erste Single "Precious" ist ein emotionales, typisch melancholisches Meisterwerk, garniert mit verzerrten Sounds, und steht auf einer Stufe mit "Personal Jesus". Ebenbürtig sind auch "Suffer Well", das großartige, gradlinige und uneingeschränkt tanzbare "Lillian", "I Want It All", dessen dunkle Beats und atmosphärische Geräusche an die gute alte Industrial-Zeit erinnern, sowie "John the Revelator", ein genial simples Synthi-Pop-Stück. Wer solche Songs hört, möchte die Band dazu beglückwünschen, dass sie zu ihren Wurzeln zurückgefunden hat und über ihre zahllosen Nachahmer triumphiert. Leider ist das Album aber nicht makellos, denn zwei Tracks sind echte Schönheitsfehler: Martin Gore ist ein brillanter Texter und Songschreiber, doch sobald David Gahan das Mikro aus der Hand gibt, regiert die große Pose. "Macrovision" wird manchen begeistern, doch lässt sich darüber streiten, ob solche Theatralik auf eine Platte von Depeche Mode gehört. Dasselbe gilt für "Damaged People", eine fast musicalhafte Spielerei. Die beiden Ausfälle können den Gesamteindruck jedoch nicht zerstören. Dieses Album, mit dem die Band zu alter Stärke aufläuft, dürfte nur die wenigsten enttäuschen. -- Tammy La Gorce

Depeche Mode: Die wichtigsten Alben auf einen Blick Violator Songs of Faith and Devotion 101 The Singles 81-85 The Singles 86-98

CONTRA „Wärmer, organischer und weniger digital“ sei das neue Album im Vergleich zum Vorgänger Exciter hatte Andy Fletcher im Vorfeld angekündigt. Doch Sänger David Gahan konnte die Fans beruhigen: „It's about pain, pain and pain.“ Keine neuen Themen also im Depeche Mode-Universum. Leider auch keine besonders neuen Töne.

Nach einem „Hallo wach“-Einstieg, der ein bißchen nach Feueralarm und Zahnarztbesuch klingt (und typischerweise „A pain that I'm used to“ betitelt ist) plätschert, pluckert und plinkert das so vor sich hin. Wärmer? Organischer? Weniger digital - vielleicht. Das Ganze wirkt wie ein Medley, zusammengestellt aus dem Bewährtesten aus 25 Jahren Bandgeschichte. Ein bisschen Synthi-Pop, ein bisschen Industrial. Das ist zwar stellenweise ganz nett (wie in „Lilian“), hinterläßt insgesamt aber ein eher schales Gefühl. Weil es einfach zu routiniert - und, mit Verlaub: schlecht produziert - klingt in seiner bemühten Rauheit. Depeche Modes Weltschmerz, Ausgabe 2005, hat fast schon etwas Lustloses.

Darüber tröstet auch die Single „Precious“ nicht hinweg, ein schöner, trauriger Popsong, der aber leider nicht repräsentativ für das Album ist. Und auch der Umstand, dass David Gahan nun selber unter die Songwriter gegangen ist („Suffer Well“, „I Want It All“, „Nothing's Impossible“), hilft dem Album nicht wirklich auf die Sprünge.

Fazit: Wer Depeche Mode nicht kennt, ist mit diesem Album immer noch besser bedient als mit manch anderem Müll, der bei MTV und Viva auf Dauerrotation ist. Aber für eine Band, die Platten für die Ewigkeit gemacht hat wie Songs of Faith and Devotion oder Violator ist das einfach zu wenig. Schade. -- Axel Henrici





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Retrosynthierock, 29. Juli 2007

Was soll von einer Band, welche eine ganzen Musikrichtung geprägt, wenn nicht erfunden hat, nach 25 Jahren den noch kommen? DM ist eine der ganz wenigen Ausnahmen der Gruppen, die in den Achzigern groß geworden ist, welche es bis heute nicht nur geschafft hat. Sondern auch permanent eine gewisse Entwicklung oder Veränderung durchgemacht haben.
Andere Kultbands dieser Zeit waren zu revolutionär, als das es sie noch gibt (TalkTalk). Andere wiederum bleiben ihren eingetreten Pfaden treu und liefern seit Jahren das gleiche ab (U2).
Mit "Playing the Angels" bekommt man etwas, was einen ähnlich wie "Exciter" beim ersten hören verstört zurückläßt. Harte Gitarrenriffs zu Anfang, ein einziges rauf und runter von "a pain that..." beeindruckt. Kein angepasster Sythiesong zum seichten mitdudeln. Und mit "John the revelator" gleich das nächste hinterher, was wesentlich mehr an innovativen Rock als den an Plastikpop der Achtziger erinnert. Nicht daß dieser Bereich auch abgedeckt wird: Mit dem auf "Enjoy the silence"-Niveau bekannten "Precious" und dem absoluten Retrostück "Lilian" wird an die gute, alte Zeit von Gore und Co. angeknüpft. Aber eben halt nur kurz! Und das macht dieses Album auch aus. Dave Gahan steuerte mit "Suffer well", "I want it all" und "Nothing`s possible" drei nie gedachte Tracks bei, die sich auch in der Aufteilung des Albums pefekt machen. Sie ergänzen das wimmernde "Demaged people", gesungen von Gore, aufs beste.
Als Bonus ist die DVD zu sehen, auf der die Entstehung des auf das Album leider nicht geschafften "I`ll never be free" sowie eine wundervolle, akustische Variante von "Clean" zu sehen und zu hören ist. Und ein kleines "Aha, so nehmen die also auf"... Nebst Gahans Stummübungen.
Unterm Strich: Mit "Playing the Angels" ist Depeche Mode in ihrer Historie ein großer Wurf gelungen, wie man ihn nach dem Vorgängeralbum nicht erwartet hätte. Es besticht durch eine verblüffende Kombination aus Sythieklängen, die mal sanft, mal innovativ, mal altbekannt sind. Und ganz nebenbei ist es auch rockiger geworden, als man es vor ein paar Jahren hätte erwarten können.
So manche "Rockband" kann sich da eine Scheiben abschneiden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Back to the roots, 27. Februar 2006

Als langjähriger DM-Fan hab ich immer gerne die Konzerte besucht und die Entwicklung in der Musik der Band-Geschichte beobachtet. Als ich dann die ersten Klänge von Precious gehört habe, dachte ich zunächst: Aha, ein Exciter-Nachfolger der ruhigen Art. Ich habe mir die Platte aber nicht sofort gekauft. Das erste Mal übrogens, dass ich bei einem DM-Album gezögert habe.

Letztendlich bleibt man aber doch als Fan seiner Band treu. Und ich bin mittlerweile begeistert. Sehr abwechslungsreich und viele Elemente, die man von früheren Werken wieder erkennt. Jedoch mit einer tollen Entwicklung, wie ich finde. Der auf alt getrimmte Synthie-Sound spiegelt die Wurzeln der Band wieder.

Meiner Meinung nach, endlich wieder ein echtes DM-Album. Die Konzertkarte liegt schon bereit und ich bin gespannt auf die nächsten Ideen - seit langem mal wieder.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  erleichtertes Aufatmen!!, 14. Februar 2006

Mein "Mode-Wahn" ließ nach Exciter und Ultra ganz schön nach. Trotzdem bleibt man Depeche mode treu und hoffte wohl endlich mal wieder was zu hören, was uns wieder wissen läßt, warum wir Depeche Mode hören... Nach den ersten beiden Songs ist man wieder richtig wach geworden und bereut, das letzte Konzert nicht erlebt zu haben. Dann wird es aber auch manchmal wieder sehr experimentell,und du hörst dir lieber das Nächste an. Alles in Allem, bekommen wir aber wieder Depeche Mode zu hören und das ist es wohl auf jeden Fall wert!!!!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ich werde wohl langsam zu alt, 28. Januar 2006

Wow, es gibt endlich ein neues Album von DM, die aktuelle Single gehört und prompt das Album gekauft und ... fast bereut!

Es scheint DM habe sich dem Zeitgeist angeschlossen: einige eingängliche Melodien zum locken der Käufer, stellenweise Verzerrer, Mainstream aber auch einige Passagen, an denen ich geneigt war, meinen CD Player zu justieren - es klang schlichtweg, als hätte meine Audio Anlage einen Schaden.

Die CD schwankt von einfallslos zu famos und zurück - das ganze Spektrum wird abgedeckt, ist aber kein Vergleich zu den frühen Werken und deren genialen Arrangements, wie z.B das Anlassen des Dieselmotors bei "Stripped" und generell nicht mehr so aufwendig.

Fazit: ich werde die CD nicht bei einem bekannten Auktionshaus einstellen, sondern behalten - mir die alten Lieder aber bevorzugt anhören.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Pflichtkauf!, 5. Januar 2006

Bin nun auch schon seit 20 Jahren DM-Fan und ich kaufe immer noch alles der Band, was das Label Mute heraus bringt, auch wenn man sowieso schon alles von Depeche Mode hat. Playing The Angel ist wie immer bei den letzten DM-Alben erst einmal gewöhnungsbedürftig. Das Album ist durchweg experimentel und die elektronischen Wurzeln der Band sind klar erkennbar. Ich hätte mir allerdings mehr Stücke in der Art der Single PRECIOUS gewünscht. Sauberer, klarer Synthie-Sound mit rockigen Einsätzen und auf der Bonus-DVD auch noch alles in 5.1 dolby digital. Fazit: DM-Fans kaufen das Album sowieso und Hörer, die bisher nichts mit DM anfangen konnten, können sich diese CD ruhig zu legen. Dieses Album ist wieder ein Meilenstein in der 25jährigen Bandgeschichte und hebt sich auf jeden Fall mit Abstand von den ganzen Klingelton-Hitlisten ab :-)




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