Kundenmeinungen
Eine unverwechselbare Stimme voller Gefühl und Soul, 23. Mai 2006
Als ich mir die Cd kaufte dachte ich die Platte würde wie ihr Vorgänger More Than a Woman klingen (Denn die passte überhaupt nicht zu Toni Braxton ).Aber Toni hat es nicht verlernt gefühlvolle RnB-Balladen zu schreiben . Vor allem hat sie eine Stimme mit der sie die ganze Thematik und Gefühl eines Songs einfach unglaublich rüberbringen kann .Bei ihr klingt es einfach glaubhaft wenn sie über Trennungsschmerz oder ähnliches singt. Zur Platte selbst trennte sich Toni noch von BMG um endlich ihren eigenen Stil wieder zu finden ,den sie hier endlich wieder gefunden hat. Ich denke es ist ihr auch klar geworden das die Zeiten vorbei sind wo an jeder Straßenecke in Amerika Breath again oder Un-breack my heart lief.(Ihre beiden größten Hits in den 90er). Eine Ballade die fast an alte Zeiten wieder herannaht ist Trippin obwohl die Braxton hier sehr gefühlvoll rangeht könnte man sich einen Höhepunkt ihrer Gesangskunst wünschen .Natürlich muss eine echte RnB Sängerin sich des HipHops bedienen, mit den Songs Please und Take this Ring ist ihr dieses Künstsück auch geglückt(obwohl der Song Please in Amerika floppte und bei uns gar nicht veröffentlicht wurde ). Ein weiter Song zum dahin träumen ist der Song Suddenly hier wagt sie sich sogar vom RnB Repertoire teilweise ab un schlägt lateinamerikanische Töne an .Solide Balladen die Babyface nicht besser schreiben oder singen könnte wären Long way home ,Shadowless, Stupid, I wanna be your baby. Alles in allem ist Toni Braxton ein wirkliche solides Album geglückt trotzdem würde man sich manchmal wünschen das die Braxton mal ordentlich in die Seiten greift und das volle Spektrum ihrer Stimme zum Einsatz bringt . Der Vergleich als billige Whitney Houston hat sie längst mit diesem Album von sich abgewandt , wollen wir hoffen das die Platte so viel Käufer gefunden hat das Tóni uns mit einem Nachfolgeralbum beglückt .
Toni is back!, 19. Januar 2006
Nachdem Toni um einiges an Quality nachgelassen und sich den ganzen Kommerz-RNBlern angepasst hatte, dachte ich schon das sie für immer verloren sei. Doch mit "Libra" meldet sich Toni erfolgreich wieder zurück. zwei tracks mit etwas schnellerem Beat ("Please" und "Take This Ring"), ansonsten smoothe songs für ein candlelight dinner. Meine Favoriten sind "Shadowless" und "Stupid". Die Lyrics halten sich ausschließlich im Bereich große Liebe und Trauer, aber das ist ja typisch Toni.
Toni geht auf Nummer sicher., 15. November 2005
Toni Braxton hat bereits die Höhen und Tiefen des Musikbusiness hinter sich. Galt sie 1996 noch als schärfste Konkurrentin von Whitney Houston und Mariah Carey, musste sie kurz darauf trotz hoher Verkaufszahlen den finanziellen Bankrott anmelden. 2002 floppte dann auch noch „More than a woman“, Tonis viertes Studioalbum, welches sich musikalisch stärker als die Vorgänger an den laufenden Strömungen orientierte. Niemand wollte Toni die Hip Hop-Queen so richtig abkaufen. Ihre dunkle warme Altstimme passt ehrlich gesagt auch weitaus besser zu klassischen Balladen und souligen Mid-Tempo-Tracks. Auch Toni scheint sich dessen bewusst geworden zu sein. Ihr neues Album „Libra“ knüpft an ihre Sternstunden Mitte der 90er an, verzichtet jedoch nicht völlig auf Zugeständnisse zur momentanen Musiklandschaft. So holte sich auch Toni den Produzenten Rich Harisson an Bord, der ihr mit „Take this ring“ eine für ihn typische Nummer auf den Leib geschrieben hat. Das Stück erinnert stark an Ameries „1 thing“, ebenfalls von Harisson, der sich auch für Beyoncé Knowles „Crazy in love“ verantwortlich zeigt. „Take this ring“, der schnellste Song des Albums, besticht jedoch mehr durch den etwas zu lauten Beat, denn durch Tonis hervorragenden Gesang, so dass der Gesamteindruck durch die zu übertriebene Produktion leidet. Toni Braxton steckt Amerie im direkten Vergleich jedoch vor allem stimmlich immer noch gekonnt in die Tasche. Der zweite und einzige weitere disco-taugliche Track auf „Libra“ ist „Please“. Der Song verfügt über einen lässigen Groove und besticht durch Tonis kräftige Stimme. Der Sound erinnert stark an 50 Cent. Dies bezieht jedoch vornehmlich auf die Produktion. Die Highlights des Albums sind dann das von Richard Marx beigesteuerte „Suddenly“, eine vetraümte Gitarren-Ballade im mittleren Tempo sowie die rein akustisch aufgenommene Ballade „Shadowless“. Hier lässt Toni gesanglich endlich mal richtig los und klingt so richtig gefühlvoll. Ebenfalls erwähnenswert sind die Babyface-Ballade „I wanna be (your baby)“, die streckenweise an „Un-break my heart“ erinnert, aber sich dahinter nicht zu verstecken braucht, das wunderschöne „Long way home“ und die Mid-Tempo-Nummer „What’s good“, die auf das Sample „In my wildest dreams“ von den Crusaders zurückgreift, auf dem auch Tupac Shakurs „Dear Mama“ beruht. Mit „Trippin’ (That’s the way love works)“ liefert uns Toni eine Black-Ballade im Stil von Mariah Careys “We belong together”. Die Nummer wurde von Brian Michael Cox, Jermaine Dupris früherem Protégé, produziert. Toni versäumt es aber leider, mal so richtig kräftig ins Mikro zu singen. Stattdessen trällert sie eher zurückhaltend in tieferer Tonlage. „Sposed to be“ ist ein Slow Jam für schöne Stunden zu zweit. Auch „Midnite“, ein Mid-Tempo-Track in feinster Toni-Manier sowie das jazzige „Stupid“ und das zuckersüße „I hate you“ (ebenfalls u.a. von Babyface) eignen sich wunderbar für kalte Wintertage im Kerzenschein. Einzig „Finally“, welches textlich mit früheren Braxton-Songtiteln spielt, kann man getrost überspringen. Fazit: Toni geht bei ihrem fünften Studioalbum auf Nummer sicher. Sie präsentiert ihren Fans eine Mischung aus romantischen Balladen und glatt-polierten Mid-Tempo-Tracks. Thematisch dreht sich alles wie gewohnt um Liebe und Leid. Stimmlich hält sich die Sängerin mehr zurück als auf früheren Werken, was ihrem Gesang und der Stimmung der Songs jedoch keinen Abbruch tut. An den richtigen Stellen weiß Braxton immerhin, wie man einem Zuhörer den ein oder anderen Schauer über den Rücken schickt. „Libra“ ist sicherlich nicht Tonis bestes Album, aber auch nicht ihr schlechtestes. Fans von schnellerem R&B werden mit Tonis Schmusesoul wohl nicht viel anfangen können. Diejenigen, die Tonis „Secrets“ mochten, werden aber auch „Libra“ mögen. Einige Songs wie „Shadowless“ oder „Suddenly“ können es qualitativ ohne weiteres mit ihren größten Hits wie „Breathe again“ aufnehmen.
Es wurde auch Zeit!, 8. November 2005
Im Prinzip ist es mit Toni Braxton doch ganz einfach: Entweder man ist dieser Stimme verfallen, und dann ist Libra sicher ein Volltreffer. Oder man ist ihr nicht verfallen, dann mag man es langweilig und eintönig finden (Allerdings ist einem dann eh nicht mehr zu helfen...:). Sicher, es ist kein neues "Un-break my heart" drauf, allerdings glaube ich auch nicht das es das je wieder geben wird. Zumindest bei "Shadowless" und "I hate you" fühlt man sich aber in die Zeiten von Secrets zurückversetzt. Angenehm ist, das sie sich wieder mehr Richtung Soul/Funk/RnB begibt und ihre Ausflüge in die HipHop-Richtung eingeschränkt hat (z.B. What's Good). Die Zusammenarbeit mit Scott Storch (Take this Ring) war nicht unbedingt notwendig, aber offensichtlich ist er zurzeit einer der Produzenten, mit denen jeder Künstler der etwas auf sich hält mal was gemacht haben sollte. Wunderschön hingegen sind die Stücke die Toni's Stimme den Raum geben, sich zu entfalten (Stupid, Trippin', Long way home, Suddenly). Es gibt einfach niemand anderen der soooooo schön schmachten kann. Und mit "Please" hat sie den inzwischen traditionellen Tanzbodenkracher auch wieder im Programm. Eins gilt es allerdings wirklich zu kritisieren: Wenn sie die Texte schon so schön dahinhaucht sollte es wenigsten irgendwo in den weiten des Internets die Texte dazu geben. Leider versagt da die nervige, überstylische neue Homepage und auch alle anderen offiziellen Quellen. Das ändert aber nichts daran, das Libra alles in allem ein gelungenes Album ist, das in einer Soul/RnB-Sammlung nicht fehlen sollte.
Dem Album fehlen zwei Dinge, 2. November 2005
Mit ihrem neuen Studioalbum nach "More Than A Woman" (2002) geht die immer noch fabelhaft aussehende und singende Toni Braxton einen halben Schritt zurück zu dem, was sie am Besten kann.
Geschmeidige Balladen und höchstens mal ein grooviger Midtemposong ohne zuviel an Produktionspielereien (verantwortlich dafür ist Produzent Scott Storch). Diese Idee hält sie leider nicht konsequent durch und so schmeißt z.B. der mit einem Breakbeat unterlegte Song wie "Take This Ring" die ganze Atmosphäre des Albums über den Haufen. Denn die Highlights sind die ruhigen Tracks wie "Trippin`", "Suddenly" oder "Midnight". Auch das geschmeidig tanzbare "Please" kann auf der Habenseite verbucht werden. Doch insgesamt fehlen dem Album zwei Dinge. Ein Hit wie "Unbreak My Heart" sowie der Mut zu einem durchgehend soulfullen Album.
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