Kundenmeinungen
Peace is our profession, 16. August 2008
For those that have not seen the movie, which is highly unlikely, this is an improbable situation where a base commander is in the position to order an attack on Russia. Originally supposed to be a serious movie based on the book "Red Alert" by Peter Bryant (really Peter George). Now converted into a black comedy with many great stars including Peter Sellers as there of the characters. (It would have been four characters if he has not broken a leg). The DVD (special edition) is worth purchasing even if you have earlier versions. There are also later editions with a different mix of goodies. Many DVD's contain what they call extras (I call them Goodies). In a lot of cases they are just rehashed versions of the movie or just rattling. In this case the extra "Inside the Making of DR.STRAINGLOVE" rivals the movie itself for entertainment and useful content. You find out how the movie evolved from a serious piece to a serious black comedy. You find that the movie is an aggregate of many talented people. It would take too log to describe the details that motivated the movie so you will just have to purchase this edition. There is also a trailer for "Fail Safe" a rival movie on the special edition. Dame Vera Lynn "We'll Meet Again" (1942) We'll Meet Again We'll meet again, Don't know where, Don't know when, But I know We'll meet again Some sunny day. Keep smiling through Just like you Always do Till the blue skies Drive the dark clouds Far away. So will you please Say hello To the folks That I know Tell them, I won't be long. They'll be happy to know That as you saw me go I was singing this song. One part I found interesting was when the Air crew was examining their survival kit. Slim Pickens says a person can have a good time in Dallas with the kit. This is over dubbed by Las Vegas as a result of JFK just being shot in Dallas.
"...darum trinkt der Iwan nur Wodka!", 20. Februar 2008
Dieser Film stellt ein fantastisches Zeitdokument in Bezug auf die Ängste der Menschheit während des "Kalten Krieges" dar und weiß durch seine absurd-grotesken Situationen zu überzeugen.Ich habe den Film mit einem Komilitonen angesehen und wir haben stellenweise lauthals lachen müssen. Kubrick verstand es seinerzeit die gegenseitigen Ängste der Supermächte auf den Punkt zu bringen, Schwachstellen im atomaren Verteidigungscorpus auf zu spüren und mit spitzfindigem Humor sowohl sowjetische als auch amerikanische Klischees auf zu greifen und gnadenlos immer wieder pointiert auf die Spitze zu treiben.Da entsteht ein bunter Reigen zwischen dem US-Bomberpiloten, der sich bei der Ausrufung des Ernstfalls erst einmal den Cowboyhut aufsetzt, dem kriegsgeilen General, der von einer amerikanischen "Weltvernichtungsmaschiene" träumt oder dem durchgedrehten Base-Commander, der erklärt, dass die Sowjets die US-Trinkwasseranlagen mit Flour versetzt haben, um Amerika zu schwächen (was in den 60ern tatsächlich eine breite Gruppe von Amerikanern glaubte!).Jeder der im Meer der üblichen 08/15-Komödien etwas außergewöhnliches sucht, sich von schwarz-weiß und stellenweise knisternedem Ton nicht stören lässt und etwas für die Thematik des Kalten Krieges übrig hat, kann bei diesem Meisterwerk Kubricks mit gutem Gewissen zugreifen.
Bomb'n'Roll, 4. Januar 2008
Der Film entspricht nicht der modernen Erzähldynamik und Geschwindigkeit von Hollywoodproduktionen, deswegen ist es in der Tat manchmal sehr enervierend ihn anzuschauen, aber es lohnt sich definitiv. Kubrick's Meisterwerk wirkt aufgrund seiner grotesken Überspitzung sehr erhellend auf das Gemüt, denn Dr. Strangelove ist eine Zynik zum Quadrat, eine bitterböse Abrechnung mit den Abschreckungsszenarien der Blockstaaten, eine kongeniale Weltuntergangskomödie, eine Darstellung des menschlichen Irrenhauses par excellence und er ist im Grunde hochaktuell. Was für eine Allmachts- und Überlegenheitsphantasie muss Russen und Amerikaner gegeneinander aufgetrieben haben und wieviel aggressive Triebenergie muss sich in den jeweiligen Gesellschaften angestaut haben, damit sie zehntausende Atomraketen aufeinander richte(te)n ? Man weiß es nicht und kann sich nur an die von Kenneth Waltz formulierte Theorie einer internationalen Sicherheit durch gegenseitige (auch atomare) Abschreckung erinnert fühlen. Waltz war einer der Politologen, die das bipolare System der atomaren Abschreckung und die Existenz von Atomwaffen als Stabilisierungsfaktor in der globalen Machtverteilung bzw. im internationalen Mächtesystem gewertet haben. Es ist absurd, aber die morbiden Konsequenzen des Einsatzes solcher Waffen haben zwar nicht deren Proliferation, aber zumindest deren Einsatz unterbunden. Auch wahnwitzig symbolisch, wie man Peter Sellers als Dr. Strangelove den Arm, langsam versteifend, diagonal zum Himmel strecken sieht und sofort an Hitler, dann aber auch an Napoleon, Dschinghis-Khan, Cäsar oder Sigmund Freud (Triebenergie, Triebbeherrschung) denken muss. Ein perverses Kammerspiel des Schreckens ! Wunderbar !
Lachen bis in den Tod, 16. November 2007
Statt einer Filmgattung treu zu bleiben, hat sich der Regisseur Stanley Kubrick lieber dazu entschlossen, in vielen Filmgattungen den jeweils extremsten Film zu drehen. So ist "2001" der definitive Science Fiction seiner Zeit, wo der Mensch nicht nur mit einem intelligenten Computer kämpft sondern auch noch gottgleiche Außerirdische trifft. In dem Horrorfilm "Schining" sind es gleich indianische Geister, Telepathie und ein durchgeknallter Jack Nicholsen, was der Zuschauer ertragen muss. Und im erotischen Liebesfilm "Eyes Wide Shut" sieht man nicht nur Nicole Kidman und Tom Cruise nackt, beide werden auch gleich an den Rand ihrer menschlichen Existenz (und den ihrer Ehe) geführt. Mit Dr. Seltsam haben wir nun die wohl extremste aller Komödien der Filmgeschichte vor uns. Und von was soll diese Komödie schon anderes Handeln als gleich vom Weltuntergang?"Dimitri, stell doch mal die Musik leiser." Kurz nach dieser harmlosen Einleitung erklärt der Präsident der Vereinigten Staaten seinem russischen Kollegen, dass ein verrückter Stützpunktkommandant gerade seine Atombomber nach Russland geschickt hat. Leider ist der Generalsekretär der Sowjetunion nicht nur bei seiner Geliebten, sondern auch noch betrunken. Aber schließlich rappeln sich beide auf, um gemeinsam das nukleare Inferno noch einmal abzuwenden. Der Zuschauer erlebt im Film eigentlich nur die amerikanische Seite des Desasters. Naiv-optimistische Militärs dürfen das gesamte Pathos der amerikanischen Militärmaschinerie durch wunderbar entlarvende Sprüche durch den Kakao ziehen. Und was steckt hinter allem? Potenzprobleme! Und ja, ich fürchte, dass die Welt wirklich so einfach ist, und Kubrik findet hier einen sehr schlüssigen und komischen Weg, uns das mitzuteilen.Getragen wird der Film von einem großartig aufgelegten Peter Sellers, der hier mindestens drei Rollen spielt. Als amerikanischer Präsident muss er mit den Falken im Pentagon klarkommen. Als britischer Militärbeobachter versucht er, dem verrückten Stützpunktkommandant ein bisschen Menschenverstand beizubringen. Der Höhepunkt des Films wird von Sellers aber durch einer weiteren Rolle geschaffen. Als Dr. Seltsam verkörpert er einen ehemals deutschen Wissenschaftler, dessen rechter Arm offensichtlich noch nicht entnazifiziert ist. Und dessen Kopf im Angesicht der kommenden Katastrophe auch schnell wieder in Richtung der alten Werte des Führers umschalten kann. Irgendwie schizophren, irgendwie einfach böse. Eine großartige, wenn auch kurze Leistung.In Zeiten, in denen wir leider nicht wissen, ob ein iranischer Präsident das mit der Abschreckung wirklich verstanden hat, ist dies ein leider wieder sehr aktueller Film.
Ganz großes Kino !, 9. November 2007
Wer in diesem zeitlosen Klassiker nicht das Genie Kubricks erkennt steht wahrscheinlich eher auf den Müll der heutzutage zumeist im Kino kommt. Sich mit der nuklearen Bedrohung des kalten Kriegs vermittels einer Satire auseinanderzusetzen und so den Wahnwitz des Wettrüstens auszudrücken, das ist heute so sehenswert wie zu Beginn der 60er Jahre.
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