Kundenmeinungen
Netrebko ist Violetta! Wunderbare Stimme, 19. Januar 2008
Was soll man noch zu dieser weltweit gefeierten Aufnahme schreiben.Zu recht ist diese Aufnahme schon jetzt Legende.Die 3 großen Netrebko, Villazon und Hampson hamonieren meisterhaft. Ein Traum diese 3 Ausnahmekünstler auf einer Aufnahme wieder zu finden.Allen voran die große Anna die im Januar 2007 auf der Met große Erfolge mit Il puritani gefeiert hat. Sie ist Violetta. Alle anderen Sängerinnen müssen sich jetzt an Ihre Leistung messen.Von 12 La Traviata Aufnahmen die ich besitze, ist Anna die beste Violetta.So einen schöne Sopran Stimme, einmalig warm, rund und honigfarbend.
Klare Kaufempfehlung aus Wien.
Nicht enttäuscht, 24. Mai 2007
Ich habe, wegen der unterschiedlichen Bewertungen lange gezögert um mir die CD zu kaufen und ich habe es nicht bereut. Ich finde es nicht richtig immer wieder Netrebko mit Callas und Villazon mit Domingo zu vergleichen, weil ich meine jede Stimme ist einmalig. Wenn ich die oft überaus negativen Rezensionen lese, muss man glauben die Verfasser hätten das absolute Gehör. Die Vorstellungen von Netrebko und Villazon sind jedesmal schon Monate vor Beginn restlos ausverkauft. Soviele Fans können doch wohl nicht irren, sind begeistert und verzeihen auch mal die eine oder andere Schwäche.
Enttäuschend, 30. März 2007
Es ist die erste Aufnahme mit der Netrebko, in die ich hineingehört habe. Ich bin maßlos enttäuscht. Sie hat in den zurückhaltenderen Stellen eine recht hübsche Stimme. Leider hält sie sich aber selten zurück. Die Stimme wird mit einem großen Umfang herausgequetscht. Auch was Differenzierungsvermögen angeht, wird die Netrebko ihrer Partie in keiner Weise gerecht.
Ich habe in dem Duett Sempre libre abgebrochen und auf den Schrecken zum Vergleich in die alte Aufnahme mit Ileana Cotrubas unter Carlos Kleiber hineingehört. Die Cotrubas hat eine viel schlankere und interessantere Stimme und verleiht der Rolle unvergleichbar mehr Leben. Allerdings hat sie mit Kleiber und Placido Domingo auch unvergleichbar bessere Partner. Dem beschwingten Dirigat Kleibers hat Rizzi nichts wirklich Entsprechendes zu bieten - und Domingo ist hier in einer seiner besten Aufnahmen zu hören.
Fazit: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Na ja.. , 10. Juni 2006
Frau Netrebko und Herr Villazón fühlen sich in der Welt der Opernstars wie Fische in Wasser. Es gibt natürlich kein Problem damit, aber das reicht nicht. Beide Stimmen, junge Stimmen auf jeden Fall, wollen uns darbieten, was nur mit der Zeit geschafft werden kann.
Netrebko singt mit einer schönen Stimme eine Rolle, die zu groß für sie ist. Der Stimme fehlt es an der Kraft, die Violeta Valery verlangt. Die Vorstellung der Rolle ist trotzdem sehr interessant. Sie ist die Violeta unseren Tagen. Schönheit und Eigenart bringen uns etwas bei, worauf die Aufmerksamkeit gelenkt werden muss. Es ist nur ein Anfang, von dem wir viel erwarten können, und zwar, dass Netrebko sicher in zehn Jahren eine Referenz sein wird.
Villazón bietet etwas Anderes an. Die fehlende Persönlichkeit des Sängers, die einem nur sofort an Plácido Domingo denken lässt, schadet ihm, weil die Stimme nie der des Spaniers ähnlich sein wird. Und Opernwelt erlaubt keine Kopie. Villazón hat eine schöne Stimme, die er leider nicht unabhängig enfalten kann (will er eigentlich?) und deswegen fehlen ihm die Kraft in den hohen Tönen, die Melodie in den zentralen Sätzen und die Musikalität, die Domingo karakterisierte.
Trotzdem muss die Aufnahme einmal gehört werden. Es ist eine zeitgenössische Traviata, die eine schöne Zukunft öffnet und die uns wiederholt, dass wir nie die Oper verlieren werden. Gott sei dank.
Es leben Villazón und Netrebko auch. Mit ihnen atmet die Oper eine neue Luft, die uns alle auffrischt. Wichtig auch, aber nicht genug! nur zu.
Einmalig!, 21. Januar 2006
Eine wunderschöne CD mit einer hinreisender Musik und einer Top-Sängerin. Man diese Frau immer wieder anhören und ihre Musik ist immer wieder begeisternswert.
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