Kundenmeinungen
Mittlerweile ein Mythos, 5. Juni 2007
"A love supreme" wird von vielen nicht nur als bestes Coltrane-Album, das er je aufgenommen hat, angesehen, sondern (von den wenigen, die nicht "Kind of Blue" diesen Platz einräumen) als das beste Jazz-Album überhaupt. Da so ein Urteil schwer zu fällen ist, lohnt es sich, nach 42 Jahren einmal mehr auf die Qualitäten dieser zweifellos großartigen Aufnahme zu schauen.Die Mischung aus Freiheit in der Improvisation, schlagkräftigen Themen und Coltranes sehr dunklem, warmem Saxophonsound, der hier (vielleicht mit Ausnahme von "Ascension" oder dem Spätwerk, z.B. "Stellar Regions") klingt, als hätte Coltrane seinen Zenit erreicht, der Abwechslungsreichtum der komponierten Anteile und die geradezu unglaublich einfühlsame Band haben vermutlich gleichsam zu dem guten Ruf des Albums beigetragen. Das Überraschendste mag sein, dass "A love supreme" auch nach all den Jahren des Free Jazz, der Fusion, des Free Funk, des No Wave etc. noch hochmodern wirkt und eben dadurch eine gewisse Zeitlosigkeit gewinnt. Diese geht einher mit einer gleichbleibenden Faszination, die jedes Hören des Albums mit sich bringt: Selbst derjenige, der es hunderte Male hört, wird noch etwas Neues entdecken können.John Coltrane, vielleicht der beste Tenorsaxophonist der Jazzgeschichte, begann mit "A love supreme" die Serie der Alben, die seinen kreativen Höhepunkt darstellten, bevor er viel zu jung verstarb. Dieses Album ist vermutlich gerade wegen seines nicht zu schweren Zugangs zu einer moderat freien Spielweise so populär geworden, hat sich jedoch aufgrund seiner exzeptionellen Kreativität und Spielfreude diese Popularität vollkommen verdient.
Coltrane auf dem Gipfel, 20. Januar 2007
"A Love Supreme" ist nicht mein Lieblingsalbum von Coltrane, aber es ist eines der Alben, die ich seit Jahren immer wieder mit der gleichen, ja sogar mit wachsender Begeisterung hören kann. Jedem, der sich für John Coltrane oder den Jazz der 60er Jahre interessiert, kann ich diese Aufnahme nur wärmstens an's Herz legen.Das Album markiert den Höhepunkt von Coltrane's "Classic Quartet" Periode, bevor er sich in den letzten Jahren seines Lebens mehr dem Einfluss des Free Jazz hingab. Auf "A Love Supreme" zeichnet sich dieser Aufbruch zu mehr tonaler und harmonischer Freiheit schon ab, allerdings ist dieses Album für meine Begriffe wesentlich hörbarer (will nicht sagen: besser) als die späteren. Neben dieser CD gibt es "A Love Supreme" auch noch in zwei anderen Ausgaben:- als Deluxe-Edition (ASIN B00006K06N) in neuer digitaler Überarbeitung und zusätzlicher CD mit Live-Aufnahmen vom Jazz-Festival in Antibes (1965)- Als Super Audio CD (SACD) ASIN B00007E8SW
OUTER SPACE, 5. Januar 2007
A Love Supreme von John Coltrane hat mit Free Jazz ganz und gar nichts zu tun.Die Dichte und Intensität dieser Musik scheint anfangs befremdlich für ungeübte Jazzhörer.Selbstverständlich basiert A love Supreme auf Harmoniestrukturen.John Coltrane hatte in seinem Leben(ausgenommen teilweise 1965-1967)nicht die geringste Neigung zum Free Jazz.Er war bekannt als derjenige der die "Sheets of Sound" das rasante Spiel über Harmonien perfektionierte.1964 hat Coltrane die benannte LP eingespielt.Unvergessen als Sidemen Jimmy Garrison-Elvin Jones-Mc Coy Tyner.Ein Meisterwerk für alle die hinhören können.Gruß an alle die seit 43 Jahren hinhörenWer dieses Werk verstanden hat dem öffnen sich auch noch heute musikalische Räume auf vielen Ebenen.Lieber John eine tiefe Verbeugung posthum von Thomas
Freejazz vom Feinsten, 26. Juli 2006
Zum erstenmal hörte ich a love supreme, da war ich 11 Jahre alt.Es dauerte dann noch 24 Jahre bis ich die CD fand. Ich kannte nur einen Satz: a love supreme, und so machte ich mich auf die Suche. Für mich ist a love supreme das Beste was John Coltrane im Freejazzbereich produziert hat. Er hat mich als Saxophonist auch beeinflusst und ich zähle ihn heute noch als meine Vorbilder.A love supreme klingt schon fast wie in Trance versetzt. Jedenfalls als Coltrane-Liebhaber sollte diese CD in keinem Regal fehlen. Colrane spielt sich in a love supreme in einen musikalischen Rausch was einmalig ist.
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