Kundenmeinungen
Na, ja..., 2. Januar 2008
Der Film kommt nie richtig ins Rollen, er zieht sich in die Länge und nur ab und zu gibt es ein Blitz Genialität, aber dabei bleibt es. Und das obwohl ich dieses österreichisches tiefschwarzes Humor gern mag.
Tiefschwarz, 9. September 2007
Sehr guter Film, noch besser als "Komm' süßer Tod". Auch wenn dieser Film eine Art Fortsetzung von "Komm' süßer Tod" ist, kann man ihn sich dennoch bedenkenlos ansehen, ohne ersteren gesehen zu haben. Aber Achtung: wer einer gewissen morbidität nichts abgewinnen kann, wird sich mehr aufregen, als lachen.
Liebe Leut', lasst die Brenner-Romane ruhen!, 9. Juni 2007
Ich gebs ja zu: Die Wolf Haas Romane lassen sich nicht verfilmen. Darum verstehe ich nicht, warum man immer wieder versucht. Schon bei "Komm, süßer Tod" gab es nur einen positiven Aspekt: Josef Hader. Der macht seine Sache als Brenner wirklich gut. Drehbuch und Regie haben aber schon damals (trotz Haas als Co-Autor) wenig getaugt. Und "Silentium" unterbietet das ohnehin schwache Niveau des Vorgängers noch einmal. Die konfuse Geschichte (das muß man auch als Fan des Romans eingestehen) wird noch ein Stück dröger und uninspirierter erzählt und der Humor ist in den düsteren Kulissen völlig verloren gegangen. Fazit: ein kolossaler Langeweiler, dem auch diesmal Hader nicht aus der Patsche helfen kann. Angeblich ist noch ein Brenner-Film geplant: Bitte lasst es bleiben!
Skurril... kauzig.... österreichisch...., 27. April 2007
"Wenn i immer wüsst' wos ich suach', wenn i wos suach, dann würd i selten wos finden.."Wer auf solche Aussagen steht, der kommt in diesem Film voll auf seine Kosten! "Silentium" ist pures Fun, morbid, zynisch, von tiefschwarzem Humor, wie er auf diese Art nur aus Oesterreich kommen kann und präsentiert uns einen Haufen voll durchgeknallter Charaktere, wie ich sie liebe....Wie ein Austro-Marlowe schlendert Josef Hader als Simon Brenner durch das morbid-düstere Salzburg, trinkt, raucht, kifft und wirft Kopfschmerztabletten ein wie Popcorn, ist wortkarg und scharfzüngig - ein echter Antiheld. Begleitet wird er von seinem Spezi Berti (Simon Schwarz), um einen als Selbstmord getarnten Mord aufzuklären, aber das ist nur der Anfang... Schauspielerische Unterstützung erfahren die beiden durch exzellent besetzte Nebenrollen. Joachim Krol spielt einen Fiesling von diabolischem Format, Udo Samel gibt den Festspielpräsidenten wunderbar schmierig und Jürgen Tarrach gebührt ein besonderes Lob für seine unglaubliche Darstellung eines abstossenden Widerlings - selten hab ich einen grösseren Kotzbrocken gesehen als den von ihm dargestellten Opernsänger. "Silentium" ist eine bittere Komödie, die zum Rundumschlag gegen Kirche, Staat und die jährlichen Salzburger Festspiele ausholt und dabei zusehen zu dürfen, wie diese Institutionen quasi mit filmischen Mitteln "voll eins in die Fresse" kriegen, macht ganz einfach Riesenspass. Selten wurden heilige Kühe besser und mit grösserer Insbrunst geschlachtet als in diesem Film!"Silentium" ist reich an Wortwitz, Spannung und Ironie und wurde so extrem schräg inszeniert, dass ich hierfür nur die Höchstwertung geben kann!
Schwärzer als schwarz, 22. März 2007
Für Freunde des schwarzen Humors ein Muss! Genial: Joachim Król mal in einer anderen Rolle. Er zeigt, dass er genausogut die Bösen spielen kann, wie den schüchternen Norbert! Mehr davon!!
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