Kundenmeinungen
Grandios!, 18. Oktober 2007
Mich hat lange keine Musik mehr so erfüllt wie diese. Cecilia Bartolis seidigweiche Stimme (bei der ich es übrigens völlig nebensächlich und unwichtig finde, ob sie angeblich "klein" sei, wie oft zu lesen ist) und die Musik, die zwischen lustbetonter Oper und getragener geistlicher Musik liegt, Oratorien von Opernkomponisten aus einer Zeit, als die katholische Kirche Opern verbot. Was mich darüber hinaus an Bartoli überzeugt, ist die Tatsache, dass sie kein Gesangsautomat ist, der eine Arien-CD nach der nächsten aufnimmt, sondern kluge Konzeptalben macht, für die sie recherchiert. Hören Sie ihre Stimme und erfreuen Sie sich ebenso an ihrem Intellekt!
Gold in der Kehle, 2. August 2007
Cecilia Bartoli ist für mich eine angenehme Ausnahmeerscheinung in der heutigen Musikszenerie. Eine hervorragende Künstlerin, aber nicht künstlich aufgeblasen ... Sie verstehen was ich meine?
Einmal mehr stellt Bartoli auf dieser CD mit Arien von Händel, Scarlatti und Caldera ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Wenn sich die Rezensenten hier überschlagen, tun sie es zu Recht. Auch ich bin begeistert von ihrer förmlich physischen Präsenz, ihren brillanten Kolleraturen, die bravourös aus ihrer Kehle strömen, und der vollendeten Phrasierung. Hier tönt und trällert es gewaltig. Für mich ist die »Opera Proibita« so etwas wie Wärme, ein Feuer, das einem umhüllt und von dem man sich gerne verschlingen lässt.
Für diese phänomenale Aufnahme vergebe ich gerne 5 Sterne und mehr, denn Bartolis Können und ihr spürbares Temperament ist für mich die schönste Verbindung zwischen zwei Noten.
Sinnesfreuden, 17. Juli 2007
Neben den Textlisten in deutsch, englisch, französisch und italienisch finden interessierte Musik- und Geschichtsenthusiasten auch noch historisches und biographisches Hintergrundsmaterial zur Zeit und zu den Stücken, so dass es ihnen möglich gemacht wird, sich mit dem hartgebundenen Booklet der CD auch intellektuell zu erfreuen.
Daneben gönnt die Künstlerin den Käuferinnen und Käufern der CD auch noch einige ansprechende Ansichten ihrer Selbst, so dass auch reine Augenmenschen etwas an diesem kleinen Gesamtkunstwerk finden können, das sie erfreuen wird. Alles in Allem eine überaus erfreuliche Möglichkeit, Geld auszugeben. (Dazu empfehle ich einen guten Rotwein, Schweinemedaillons in einer Pfefferweißweinsauce, würzige Bratkartoffeln mit italienischen Gewürzen, Gurkensalat mit Essig, Öl und Zwiebel, Kerzenlicht und die Gesellschaft einer geschätzten Person an einem regnerischen Abend.)
Übergreifend, 12. Dezember 2006
Ich kann jeden verstehen, der Probleme mit dem Anhören von Opernarien hat.
Wer mit dem geistlosen Gedudel unsere Radiosender aufgewachsen ist. muss zwangsläufig Schwierigkeiten beim Hören dieser Art von Gesang haben.
All denen, die sich dennoch für die Oper interessieren, sei dieses Album wärmstens empfohlen.
Ich kenne derzeit keine andere Sängerin aus dieser Sparte, die es wie Cecilia Bartoli versteht, Hörer aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten mit ihrer Musik zu fesseln.
Statt blasiertem Gejauchze, wie leider sehr oft in der Opernmusik, bietet Cecilia Bartoli schwebend leichten und dennoch vor Kraft nahzu überquellenden Gesang, dem sich auch solche Hörer, die sonst eher andere Musikrichtungen bevorzugen kaum werden entziehen können.
Berauschendes Musikerlebnis, 7. November 2006
Man spürt, dass Cecilia Bartoli immer wieder zu geben vermag, was ihre wunderbare Stimme kann, einfach alles....-feinste Nuancen interpretiert sie mit schlafwandlerischer Sicherheit, Energisches mit Kraft und Flehendes mit ahnungsvoller Hingabe. Sie ist für mich einer der glänzendsten Sterne am Klassikhimmel, was sie mit dieser CD wiederum bewiesen hat.
Ich empfehle diese CD von ganzem Herzen, sie schafft ein viel zu kurzes, aber berauschendes Musikerlebnis.
|