Kundenmeinungen
Fantastische Animation für das jüngere Publikum, 2. Januar 2008
"Robots" ist eigentlich genau dass was man auch von dem
Film erwartet.
Eine kunterbunte Unterhaltung vorwiegend für das junge
Publikum, aber auch, vergleichbar mit "Ice Age",
tauglich für Erwachsenen.
Somit stellt "Robots" den otimalen Familienfilm dar, der
zudem noch sensationell gut animiert ist.
Leider mangelt es "Robots" etwas an Inhalt und versucht
mit bunten und spektakulären Animationen von diesem
Manko abzulenken.
Kindern wird die fehlende Story wohl kaum auffallen, da
es an allen Ecken lustige Roboter zu bestaunen gibt.
Doch wird sich das ein oder andere Elternteil in dem
90 Minuten langen "Spaß" schnell langweilen.
Leider kommt auch der Humor etwas zu kurz, und die
Parodien auf andere Filme kommen nur unwesentlich witzig
daher.
Trotzdem ist "Robots" gerade für das junge Publikum
eine Bereicherung und stellt den Mangel an Story durch
witzige Figuren und Animationen in den Hintergrund.
Einmal anschauen lohnt sich, doch danach hat man das
Ganze ziemlich schnell wieder vergessen...
Ein netter Animationsfilm, 30. Dezember 2007
Robots ist ein netter Animationsfilm.Er kommt aber meiner Meinung nach, an die ganz Großen dieser Szene nicht ran (Findet Nemo,Shrek oder Ice Age)Daher ein Stern abzug.
Aber trotz alledem ist er für einen schönen Kinderfilmeabend gut geeignet.
Fazit: Gut gemachter Roboter-Animatiosfilm!
Brausepulverfilm, 29. September 2007
Wer die Produkte von Pixar liebt, kommt auch an Robots nicht vorbei.
Wer Tiefgang und Vielschichtigkeit der Story erwartet, hat sich die falsche Sorte Film ausgesucht.
Robots hat ein Wahnsinnstempo, unzählige witzige Details und liebenswerte Charaktere. Allein Rodneys Ankunft in Robot-City ist ein grandioses Feuerwerk, das man mehrere Male anschauen muss, um auch nur annähernd alle Gags und Anspielungen mitzubekommen.
Robots ist wie Brausepulver. Süß und sauer, zischend und erfrischend!
Subversives und dabei familientauglich verspieltes Meisterwerk, ..., 24. August 2007
...das ganz ohne erhobenen Zeigefinger ein erhebliches Maß an Gesellschaftskritik liefert und insbesondere den am Shareholder Value orientierten Versuchen, alle Menschen durch unsinnige Modediktate über einen Kamm zu scheren und so möglichst viele Konsumenten in möglichst kurzer Zeit möglichst teuer abzukochen und ihnen den geringst möglichen Gegenwert zu liefern, frech den Spiegel vorhält.
Und nicht nur das: "Robots" zeigt sogar sehr praktikable Alternativen für den Alltag auf: Steh zu Dir selbst und Du kannst alle Deine Angelegenheiten gemeinsam mit Deinen Freunden aus eigener Kraft lösen. Du brauchst keine "Upgrades", wie sie der von Oliver Kalkofe in der deutschen Version gesprochene Muttersöhnchen-Bösewicht Ratchet den Robotern (eine schöne Analogie auf die Programmierungen und Automatismen des MenschSeins, die - wenn sie angenommen werden - letztlich doch eine ganz eigene Freiheit hervortreten lassen) zwangsweise gegen viel zu teures Geld angedeihen lassen möchte ... wer keine "Upgrades" kaufen kann, gehört in die Schrottpresse und wird von den "Fegern" eingesammelt ...
Die Idee von Rodney (gesprochen von Ewan MacGregors und Orlando Blooms Synchronstimme Philipp Moog) - der Hauptfigur des Films - die Roboter einfach zu reparieren, ihnen also zu einer einfachen Regeneration statt zu einer teuren Tarnung zu verhelfen, ist ebenso einfach wie erfolgreich. Kaum in der Stadt angekommen, wird er zur Kultikone einer neuen Lebensart, die den rein monetären Interessen von Konzernboss Ratchet und dessen fieser Mutter Madame Gasket (wunderbar fies: Hans-Werner Olm) so sehr im Wege steht, dass er schon bald ganz oben auf deren Abschussliste landet.
Vor einem schnellen Ableben in der Schrottpresse bewahrt ihn nur die von Sarah Connor unfallfrei und lebendig gesprochene Cappy und im weiteren Verlauf die zahlreiche Unterstützung seiner neu gewonnenen Freunde ... sogar sein altes Idol aus dem Fernsehen - der von Wolfgang Völz gesprochene alte Firmenchef Bigweld - schließt sich, inspiriert von Rodney der Bewegung an, die durchaus in einigen Ideen an Anti-Globalisierungsgruppen wie Attac erinnert, dabei aber immer positiv und dem Leben zugewandt bleibt.
Ein weiterer sehr schöner Aspekt dieses Films ist die durchweg sehr positive Unterstützung, die Rodney durch seinen Vater im Verlauf der Handlung mehrfach erfährt. Positive lebensbejahende von guten Gefühlen getragene Vater-Sohn-Beziehungen sind meiner Meinung nach für viele Männer sehr hilfreiche Medizin, um einen neuen Blick auf ihre Rolle als Mann in der Gesellschaft zu gewinnen, eine Rolle, in der es um sehr viel mehr geht, als immer die gerade angesagten "Upgrades" zu kennen und zu kaufen ...
Im Abspann ist der aus meiner Sicht sehr passende Song "From Zero to Hero" der Delmenhorster Sängerin Sarah Connor zu hören, in dem es treffender Weise heißt: "And it's crazy, that the people wait for someone who's strong, even though they could do it on their own, 'cause everyone of us has a hero in his heart." Das Video zu diesem Song und das "Making of" dazu sind als Bonus auf der Scheibe enthalten.
Weitere Extras sind ein Kurzfilm, in dem Tante Fanny, ein weiterer Charakter aus dem Film eine gagreiche Führung durch den Bahnhof von Robot City anleitet, ein paar eher belanglose Statements der deutschen Synchronsprecher, ein kleiner interaktiver Kinderspielplatz, ein paar gestrichene Szenen, sowie einiges an Werbung für das Nachfolgeprojekt "Ice Age 2" und natürlich ein Audiokommentar.
Fazit: Wer mit den eher dünnen Extras leben kann, wird hier mit einer zeitlosen und zu mehr Eigeninitiative einladenden Geschichte belohnt, die in tollen Bildern und einem mir sehr angenehmen Retrostyle erzählt wird. "Robots" ist einer der wenigen Filme, die eine echte, positive lebensbejahende Botschaft in wunderbare Bilder verpackt liefern, so dass es einem sehr leicht fällt, die Hauptperson und ihre Freunde nicht nur zu mögen, sondern sich auch selbst ein paar Gedanken darüber zu machen, ob man das nächste gesellschaftlich vorgesehene "Upgrade" (z.B. neues Auto für den Mann, Botox für die Damen?) nun unbedingt mitmachen möchte ...
Super lustig und total süß, 24. Juni 2007
Der Film ist von Anfang an bis zum Ende richtig zum Schmunzeln. Er wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet.
Einfach Klasse und super Geschichte!!!
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