Kundenmeinungen
Mehr geht nicht für den Preis...., 21. Februar 2007
Eigentlich hatte ich mich auf den Kauf einer D80 eingestellt, habe mich dann aber spontan doch für den Vorgänger entschieden. Der Grund ist einfach: Da ich nicht vorhabe Fototapeten auszudrucken, langen mir die "nur" 6 Mil. Pixel locker und es gibt keine Kamera die so viel für den Preis bietet, wie es die D70s zur Zeit tut. Der Funktionsumfang der D70s reicht mir als abitionierten Hobby Fotografen absolut aus. Das einzige was ich etwas vermisse, sind eine Spiegelvorauslösung, eine Doppelbelichtungsfunktion und die Möglichkeit einen Hochformatgriff zu montieren (leider nicht im Zubehör erhältlich). Damit kann ich aber gemessen am momentanen Preisleistungsverhältnis und der sehr guten Bildqualität der D70s absolut leben.Das Kameragehäuse liegt sehr gut in der Hand und vermittelt auch den Eindruck wirklich etwas wertiges in den Fingern zu haben und nicht mit einem Spielzeug zu hantieren.Der Autofokus funktioniert schnell und punkt genau. Ebenso ist die Belichtungsmessung in allen Funtionsarten tadellos. Dank der sehr gut funktionierenden Rauschunterdrückung bekommt man auch sehr gute Ergebnisse bei langen Belichtungszeiten z.B. bei Nachtaufnahmen. Allerdings sollte man hier auf die Motivprogramme verzichten, und lieber Manuel oder per Zeitautomatik fotografieren.Die Bedienung ist fast intuitiv (wenn man vorher schon mal etwas mit SLR's zu tun hatte). Auch die Menüführung ist relativ schnell durchschaut.Sehr nützliche Features sind meiner Meinung nach auch die im Sucher einblendbaren Gitterlinen, so wie die Drahtlose Blitzauslösung für Zusatzblitzgeräte.Da ich hier nicht alles aufzählen kann, was die D70s noch alles tolles zu bieten hat, kann ich nur jedem raten der viel Kamera zu einem Top Preis sucht, sollte jetzt zuschlagen solange es die D70s noch gibt.
Sehr gutes digitales SLR Gehäuse, 26. Januar 2007
Die D70s hat mir den Umstieg vom analogen auf ein digitales SLR-Gehäuse sehr leicht gemacht. Die Entscheidung für die D70s fiel bei mir vor allem wegen des m.E. guten Preis/Leistungs-Verhältnisses. Zwar habe ich mit einer D80 geliebäugelt, sie erschien mir aber im Vergleich etwas zu teuer. Von der D50 wurde in verschiedenen Rezensionen abgeraten (was ich aber nicht nachvollziehen kann, weil ich sie nicht ausprobiert habe) und ich habe mich für die D70s bauchmäßig entschieden, weil sie etwas höher im Profi-Einstiegsbereich positioniert ist. Ich habe vorher mit einer F50 analog fotografiert und habe mich schon oft geärgert, damals keine F90 gekauft zu haben, weil die Funktionen doch eingeschränkt waren. Allerdings war ich insgesamt mit der F50 sehr zufrieden.Ich habe von der F50 mein gestandenes Sigma 28-200mm UC Objektiv mitgenommen und auch einen Metz-Blitz. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass die D70s (genauso wie offenbar die meisten/alle? digitalen SLRs) die klassische TTL (Through the Lens) Technik nicht mehr unterstützen, sondern neuere TTL Verfahren (D-TTL oder iTTL). D.h. wer seinen Blitz nicht im Automatikmodus betreiben will, muss sich einen neuen Blitz kaufen, der für digitale TTL Verfahren geeignet ist. Zwar funktioniert mein Metz in Automatik ganz gut auch selbst, aber viele haben in Rezensionen auf anderen Portalen beschrieben, dass das Zusammenspiel mit den neueren iTTL Blitzen weit bessere Ergebnisse bringt (konnte ich nicht prüfen, kann es mir aber vorstellen).Was mir an vielen Testberichten noch fehlt sind Kaufempfehlungen für Body/Objektiv-Kombinationen gerade für spezifische Kameragehäuse und Objektive. Das Gehäuse selbst liegt sehr gut in der Hand, ist mit hochwertigen Materialien verarbeitet. Autofokus klappt mit meinem Objektiv gut und schnell, Bereitschaft und Auslösegeschwindigkeit sind beanstandungslos.Ich habe den Kauf keinesfalls bereut, bin aber noch auf der Suche nach dem optimalen Objektiv und nach einem passenden Blitz (die NIKON Blitze selbst sind sehr teuer) und das scheint eine Wissenschaft zu sein.
Solides Gerät, 2. Dezember 2006
Die D70s ist ein ausgereiftes Modell, das eigentlich weniger für Anfänger als mehr für ambitionierte und erfahrene Hobbyfotografen sowie für Semiprofis konzipert ist und selbst von Profis benutzt wird, wenn auch manchmal nur als Zweitgehäuse. Es bietet eine Fülle von Einstellungsmöglichkeiten, die vielfach der Technik der Profimodelle von Nikon entsprechen oder sich an sie anlehnen. Jedem, der als Anfänger schon den Kauf einer "größeren" Nikon in betracht zieht sei empfohlen, sein Geld zu sparen und zunächst einmal zu versuchen, die Möglichkeiten, die schon dies Modell bietet auch nur annähernd auszureizen. Hierfür wird er bei der heutigen Halbwertszeit solcher Produkte länger brauchen, als das Nachfolgemodell, die D80, auf dem Markt sein wird. Vom Kauf eines "kleineren" Modells, wie der D50 (oder jetzt auch D40) rate ich ab: Sie sind zwar von exzellenter Qualität und ermöglichen fast immer vergleichbare Ergebnisse, sind aber kaum billiger und arbeiten in der Einstellung der Funktionen nur mit einem statt mit zwei Einstellrädern, weshalb sie einen späteren Aufstieg auf ein größeres Modell unnötig verkomplizieren, weil eingefleischte (und schnelle) Bewegungsabläufe des Fotografens wegen des Umstiegs plötzlich obsolet sind und dann eine mühsame (und langsame) Umgewöhnung erforderlich wird. Zum Gehäuse kann gesagt werden, das es in der Hand seines Besitzers vom ersten Moment an ein Qualitätsgefühl vermittelt, das ihn denken lässt, er sei ein Profi. Die hervorragende Verarbeitung lässt meinen, das Gerät sei - ohne Rücksicht auf zu erwartende technische Neuerungen - für Jahrzehnte gebaut. Für Pixelfetischisten, die von den gebotenen 6,1 Megapixel des Chips enttäuscht sind, sei angemerkt, dass es beim Fotografieren gar nicht so sehr auf die Pixelanzahl ankommt (die sich allerdings in der Werbung am besten darstellen lässt), sondern auf die Summe der Qualitäten des Aufnahmechips und vor allen Dingen auf die Qualität und das Auflösungsvermögen des Objektivs (das dafür verantwortlich ist, das überhaupt jedes vorhandene Pixel einzeln verwertbar belichtet wird, weil sonst die Anzahl der vorhandenen Bildpunkte überhaupt nicht ausgenutzt wird). Der Aufnahmechip von Nikon beginnt z.B. schon mit einer Lichtempfindlichkeit von ISO 200 und lässt sich bis ISO 800 nutzen, ohne das Bildrauschen die Aufnahme störend beeinträchtigt; die Skala des Geräts geht bis ISO 1600 mit immer noch brauchbaren Ergebnissen. Viele (teurere und mit mehr Pixeln protzende) Kameras liefern demgegenüber schon bei ISO 400 keine brauchbaren Bilder mehr, was Aufnahmen bei wenig Licht unmöglich macht. Wer also nicht ständig auf strahlenden Sonnenschein und riesige Blitzgeräte angewiesen sein will, liegt mit diesem Modell auf jeden Fall richtig. Die Einstellungsmöglichkeiten und von der Kamera angebotenen Aufnahmeprogramme sind zu vielfältig, um sie hier zu beschreiben. Sie ermöglichen schon dem Einsteiger Fotos von verblüffender Qualität und bieten dem Fortgeschrittenen die Möglichkeit, die Kamera individuell für seine Bedürfnisse zu konfigurieren. Wegen der vielfältigen Möglichkeiten der Kamera, die den Einsteiger überfordern können, empfehle ich deshalb den gleichzeitigen Kauf eines auf die Kamera zugeschnittenen Anleitungsbuchs, wie z.B. "Fotos digital mit Nikon D70s" von Wolfgang Kuback, das auch dem DSLR-Anfänger die Vielfalt der Funktionen erklärt und zugleich einen Leitfaden für praxisgerechte Einstellungen des Geräts bietet. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist hierfür zu technisch und trocken.
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