Kundenmeinungen
Mozart und Garanca passen nicht gut zusammen, 4. Mai 2006
Elina Garanca gehört zu den kommenden Stars am Opernhimmel, in Wien wird sie bereits gefeiert, die Kritiken sind hymnisch. Natürlich hat sie eine hervorragend ausgebildete Stimme. Natürlich hat sie eine sehr gute Technik. Natürlich ist sie eine Klasse-Sängerin. Woran also liegt es, daß ihre Mozart-CD so gar nicht überzeugt? Man hört sie, läßt das nachklingen, und stellt fest: Garancas Mozart berührt leider gar nicht. Für mein Empfinden singt sie ihn zu künstlich. Offenbar ist Garanca der Meinung, man müsse Mozart 'dramatisch' singen und das tut sie dann, man sieht förmlich die exaltierte Körpersprache vor sich... Leider vergißt sie darüber, daß Mozart für die Dramatik schon alleine gesorgt hat. Oft auf sehr subtile, immer aber hörbare Weise. Man kann ihn einfach singen und wirken lassen, da muß man nicht extra was dazumischen. So stellt sich bei diesen Aufnahmen eine gewisse Kälte ein. Mozart ist, viele große Musiker haben dies so gesehen und bestätigt, ungeheuer schwer, gerade weil er so scheinbar einfach ist. Garancas CD beweist, wie wahr diese Einschätzung ist. Es ist dieses Quentchen, das zu einem vollkommenen Mozart fehlt - nur leider ist's bei Mozart so, daß man genau dieses Quentchen bitter vermißt, weil es über Wohl und Wehe einer Aufnahme entscheidet. FAZIT: Garanca wird wohl nie eine genuine Mozart-Sängerin werden. Die CD eignet sich für jeden, der Garanca kennenlernen will, aber nicht für Mozart-Liebhaber und -kenner.
Diese Mezzostimme ist ein Naturereignis, 28. Dezember 2005
„Die satte, füllige, sonore, legatofreudige und in allen Registern ausgeglichene Mezzostimme ist ein Naturereignis – und wird zudem makellos geführt und eminent musikalisch eingesetzt, mit wachem Gespür für Detailfeinheiten ...“ Die Zeilen aus der Zeitschrift Opernwelt bilden nur eine der Lobeshymnen, zu denen sich die Kritiker immer wieder durch die Kunst der jungen Mezzosopranistin Elina Garanca hingerissen fühlen. „Seltene Klangschönheit und Leuchtkraft“, und „beträchtliches Volumen“ beschei-nigte man in der Zeitschrift Opernglas der Sängerin. Jetzt legt Elina Garanca zur Freude von Fachwelt und Fans ihr Debütalbum vor: Ein Programm mit Mozart-Arien.Es sind Momente aus berühmten Mozart-Opern wie La clemenza di Tito, Così fan tutte und La finta giardiniera, aber auch Konzertarien, denen sich die Sängerin hier widmet. Granca die aus Riga stammt, gehört zu den aufsteigenden Stars in der Opernlandschaft und gehört zum Ensemble der Wiener Staatsoper. In den nächsten Spielzeiten wird sie über Wien hinaus an internationalen Häuser zu erleben sein – so zum Beispiel an der Opéra de Paris, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München und der Metropolitan Opera in New York. Kenner des Virgin/EMI Classics-Kataloges kennen Garancas Stimme übrigens bereits aus der Gesamt-aufnahme von Vivaldis Oper Bajazet, die unter der Leitung von Fabio Biondi entstand.
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