Kundenmeinungen
Vieles sehr aergerlich, 14. Dezember 2007
die Produktion erinnert ein wenig an die Hollywood Geschichtsfilme der 60er in denen Roemerinnen so aussehen wie die US Amerikanerin des 20. Jahrhunderts. Stoerend ist nicht so sehr der gesangliche Teil - Rene Koller ist tatsaechlich sehr gut - sondern das set des Films. Die Szene spielt in China, der Palast sieht aber eher thailaendisch aus, die Taenzerinnen sind koreanisch, die Chinesen sind so angezogen wie Indonesier oder Malaien, Dagmar Koller versucht sich sogar in einigen balinesisch anmutenden Tanzszenen. Alles in Allem ein bunt durcheinander gewuerfeltes Sammelsurium an Asiatika welches im 21. Jahrhundert verwirrend und stoerend wirkt. Die Darstellerin der Lisa ist um ca. 20 Jahre zu alt, Dagmar Koller als (chinesische) Mi wirkt nicht sehr glaubwuerdig. In 1974 ist sowas evtl. noch als akzeptabel durchgegangen, in 2007 wuerde man dem Regisseurs des Films (denn das ist er - ein Operettenfilm, nicht die Aufnahme einer Buehnenversion) seine Besetzungs- und Ausstattungsschnitzer nicht durchgehen lassen.
Eine andere Welt, 11. Januar 2007
Die traumhafte Musik verzaubert einen und man wird in eine andere Welt versetzt.Eine supertolle Verfilmung. Kann man Musikfreunden nur ans Herz legen.
Eine gelungene Verfilmung der Operette, 30. April 2006
Birgit Sarata (heute noch eine Dame der Wiener Gesellschaft) singt eine etwas kühle, aber wunderschöne Frau der noblen Wiener Gesellschaft, Lisa, Dagmar Koller ist eine reizende Mi, auch stimmlich sehr gut, Rene Kollo hat bei diesen Einspielungen immer den Tenorpart gesungen, und er bringt den Sou Chong, nicht als zu breit angelegt mit einem angenehmenen Tenor und guter Ausstrahlung, Kms. Heinz Zednik ist ein erfrischend angenehmer Gustl und Heinz Prikopa amüsant.
Auch ist die ganze Regie richtig - und man spürt einen Hauch Puccini, mit dem ja Lehár ja befreundet war und den er sehr verehrte - was ja auf Gegenseitigkeit beruhte. Puccini komponierte ja auch eine ital. Operette "Die Schwalbe" wird nur nie gespielt. Ansonsten ist das Orchester gut geführt und der Chor nicht aufdringlich aber nach alter Operettenmanier.
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