Kundenmeinungen
Eigentlich 4,5 Sterne..., 30. Juni 2008
Vorweg: Guter Film, Tipp: 2 x sehen, weil er beim ersten Mal etwas verwirrend sein kann.Länge: Recht lang, über 2 1/2 Stunden über Alexander. Doch positiv, wenn man auf den Inhalt sieht.Darsteller: Colin Farrell - einfach super - tolle Schauspielleistung, glaubhaft, angemessen. Angelina Jolie - passend für diese Rolle, überzeugt ebenfalls.Stärken: Angenehme Atmosphäre, sieht man gerne ein zweites Mal, Spannung wird aufgebaut, starke Schauspielleistung von Colin Farrell, interessanter Einblick, die Liebe zum gleichen Geschlecht (bzw. Bisexualität bei Alexander selber) ging beispielsweise in "Troja" völlig unter und wurde reduziert auf familiäre Liebe, in diesem Film jedoch nicht und wurde angemessen verteilt [noch mehr... selber sehen!]Schwächen: Die Schlacht zieht sich an manchen Stellen, in denen man den Überblick verliert und die Kamera auf kein bestimmtes Ziel gerichtet ist. Beim ersten Schauen leicht undurchsichtig. Neigt am Ende zu dem typisch amerikanischen Drama-Kitsch (beim Tod der Hauptfiguren).Fazit: Insgesamt ein guter Historienfilm, weitaus besser als "Troja" oder "Gladiator", denn diese Film hatten weniger Tiefgang und gehörten zur Kategorie 'Popcorn-Kino'. "Alexander" ist da anders, kein Popcornkino, kein Schwerpunkt auf die Gewalt- und Kampfszenen. "Alexander" ist glaubwürdiger und die Charakter haben Tiefgang. Dieser Film ist für jene Leute, die Historienepos vorziehen als irgendeinen Schlachtenepos. Empfehlenswert!
Kein Popcorn-Kino:-), 6. April 2008
Dieser Film wurde und wird zu Unrecht von allen selbsternannten Filmkritikern verrissen!Den Schwerpunkt bilden nicht die Kampf- und Gewaltszenen ( Gladiator ist nett anzugucken, aber nicht im geringsten authentisch!!!), sondern die komplexe Persönlichkeit des Protagonisten.Nach neues Erkenntnissen ist Alexander d. G. ein sehr differenzierter Character gewesen, und seine Idee von der Gleichheit aller Völker ist aktueller denn je!Ausserdem darf nicht vergessen werden, dass der Film HAUPTSÄCHLICH wegen der eindeutig dargestellten Bisexualität Alexanders gefloppt ist!Man erinnere sich an die Zeit, als der Film gedreht wurde und alle möglichen Menschen, besonders in Amerika und Griechenland, schon im Vorfeld dagegen waren, einen der grössten Helden des Altertums als "HOMO" darzustellen, obwohl diese Neigungen eindeutig erwiesen sind!Natürlich sind die Geschehnisse stark verkürzt dargestellt, aber der Film dauert nunmal keine 7 Stunden!Nur zu empfehlen!Wenn man allerdings eine Abneigung ggüber homoerotischen Andeutungen hat und das Hau-Drauf-Kino bevorzugt, dann sollte man Gladiator und co. gucken!
Alexander der Grosse ??????, 28. März 2008
Schaut Euch bitte nicht diesen Film an!! Das dieser Film überhaupt nicht als historienepos zu betrachten ist.Einer der schlechtesten Filme der letzten Zeit. Würde max. 1 Stern verdienenAlexander der große verdiente weitaus mehr als so einen Schlechten Film
Alexander, 21. März 2008
Im Kino bin ich rausgerannt. Der Film gestaltet sich moralisch ein wenig fragwürdig. Naja. Dennoch mit einem kritischen Blick - ein interessanter Film. Kann man kaufen.mfg Sönke
Der Traum einer vereinten Welt, 8. März 2008
Was musste sich Oliver Stones ehrgeiziges Projekt der Verfilmung des Lebens einer solch unglaublich komplexen Person wie Alexanders des Großen nicht alles von den Kritikern gefallen lassen - Mäkeleien an dem nicht passenden Alter der Schauspieler und "zu viel Geschichte" wurden bemängelt und dabei stets in Relation zu anderen angeblich ähnlichen Filmen wie "Troja" oder "Gladiator" gesehen. Doch Stones Historienfilm ist, trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten (Ausstattung usw.), nicht in eine Reihe mit oben genannten Werken einzuordnen, da es nicht in einem solchen Maß auf gesicherter Fiktion basiert. Natürlich ist die Glaubhaftigkeit altertümlicher Quellen immer eine kritische Angelegenheit, wenn man sich aber näher mit der Alexanderforschung befasst, wird man erfreut feststellen, dass viele der "gesicherten" Fakten ihren Weg in den Film gefunden haben. "Troja" hingegen basiert bekanntlich bereits selbst auf den bereits mythischen Erzählungen Homers, "Gladiator" gar "nur" der menschlichen Fantasie, was beide Filme als Vergleichsobjekte eher ungünstig erscheinen lässt. An den Darstellern gibt es nicht viel zu kritisieren, der oft genannte und als "unpassend" eingestufte Altersunterschied zwischen Angelina Jolie und Colin Farrell (als Mutter und Sohn) ist zwar natürlich auffallend, aber weniger störend als man annehmen könnte. Auch die Nebendarsteller, allen voran Val Kilmer und Anthony Hopkins, machen ihre Sache ordentlich.Genial ist die musikalische Untermalung, aber was erwartet man von einem Komponisten wie "Vangelis" auch anderes. In Verbindung mit den fantastischen Bildern (Schlacht bei Gaugamela aus der Sicht eines Adlers oder das Aufeinandertreffen des berittenen Alexander mit einem Kriegselefanten) stellen sich in angenehmen Zeitabständen die berühmt-berüchtigten "Gänsehaut"-Anfälle ein. Wer sich also ein "richtiges" Historienwerk und keine zu romantisierte oder mythische Geschichte ansehen will, sollte einen Blick auf "Alexander" riskieren. Die Pressekritiken werden Oliver Stones Werk auf jeden Fall nicht gerecht, da sie in den meisten Fällen schlicht und einfach die falschen Filme als Vergleichsreferenzen hinzuziehen.
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