Kundenmeinungen
Tolle Klaviermusik...., 13. August 2008
aber ziemlich grauenhafter Gesang! Können diese französischen Chansonnies und Chansonnetten eigentlich nicht singen? Nä, bis auf das geniale "La plage" nix für mich.
Yann Tiersen - Etwas völlig Eigenes, 1. September 2007
Das Album "Les Retrouvailles" von Yann Tiersen lässt sich schwer in Worte fassen. Der Stil seiner Musik ist nicht in Sparten einzuordnen, allerdings dafür ziemlich beeindruckend.Seine Musik hat eine beruhigende, aber auch kräftige Wirkung. Manche Stücke sind zutiefst melancholisch, andere eher heiter, manche sehr sehr klassich, andere schon fast rockig, einige sehr französisch, andere einfach universell.Es wird wenige Menschen geben, die nicht wenigstens ein Stück auf der Platte anspricht.Mein Tipp: An tristen Regentagen reinlegen, sich aufs Sofa oder ins Bett legen und abschalten!
Zum Träumen, 14. Juli 2007
Auf dieser CD sind sehr verträumte, teilweise auch melancholisch anmutende Lieder zu hören. Sehr französisch unter anderem, ich fühlte mich jedoch auch einmal wie in einer Gondel in Venedig bei einem Lied.Die CD ist für Menchen geeignet, die sich gerne einmal ans Fenster setzen und hinaus schauen, um sich zu entspannen und nichts zu denken.Das Lied "Les enfants" kann auch zum Tanzen verwendet werden, weil es sehr schnell und forsch ist, fast ein wenig "verrückt" - fou, wie der Franzose zu sagen pflegt.Ich empfehle diese CD für warme Herbstabende zu zweit oder alleine auf einer Terasse oder auf einer Veranda. Sie ist definitiv für Klassikliebhaber geeignet, es finden sich natürlich - wie man es von Yann Tiersen erwarten kann - Klavierelemente wieder. In fast jedem Lied kommt ein klein wenig "Amelie Poulain"-Feeling hindurch.
Ein eigener Stil, 22. Dezember 2005
Man kann das Album schwerlich in bestehenden Kategorien unterbringen, zu eigenständig ist Tiersens Musik. Gelegentlich kann man vertrautes, Muster des Soundtracks zu Amelie, heraushören, doch insgesamt ist dieses Album einen guten Schritt von der Massentauglichkeit seiner Filmmusik entfernt.
Dafür bekommt man, wenn man sich drauf einlässt, phantastische Musik mit zauberhaften Gastauftritten. Aus leicht voereingenommener Sicht muss ich den von Stuart Staples hervorheben. Insbesondere, weil daraus eine so fruchtbare Zusammenarbeit auch bei Staples Soloalbum wurde. Viel Spass beim Hören.
Stimmungsvoll und anregend, 24. Oktober 2005
Es ist mein erstes Album von Yann Tiersen, und hat mich direkt in seinen Bann gezogen. So weitab von der heute allgegenwärtigen Popmusik hat man es hier mit einem Mann zu tuen, der die Musik wieder zur wahrhaften Kunst machen kann. Sowohl seine komplexen, wie stimmungsvollen Kompositionen, als auch sein Vermögen als Handmusiker und Multiinstrumentalist sind einfach ungewöhnlich herausragend.
Der Opener "Western" setzt erstmal schräge, leicht avangardistische Akzente, die durch handwerkliches Können faszinieren, eine anregende Wirkung haben und die nötige Aufmerksamkeit einfordern. Und schon folgt das verführerische "Kala", gesungen von Elisabeth Frazer, um einen so richig in das Gesamtwerk der CD hineinzuziehen. Spätestens beim euphorisch stimmenden "Le Veillée" mit seinem schwungvollen Streichereinsatz, kommt man garantiert nicht mehr auf den Gedanken, die Auswurf-Taste des CD-Players in Erwägung zu ziehen. Tiersens Ausflüge in die klassische Musik, erinnern tatsächlich an die alten Meister des Barock, schaffen kurze vergleichbare Momente der Glückseligkeit, widersetzen sich aber angestaubter Tradition mit recht moderner Dynamik wie z.B. in "La Boulange". Daneben setzt Yann Tiersen auf fränzösische Impressionen in Form fröhlicher Strassenmusik, die an eine gewisse Amélie Poulain erinnern, sensible Klavierstücke und Chansons die mal moderner ("Kala","Secret Place") und mal traditionell dramatisch ("Plus d'Hiver" - Jane Birkin:Wow!) klingen.Ich weiss jetzt nicht, wie dieses Werk auf Leute wirkt, die schon mehrere Alben Tiersens kennen und Vergleiche anstellen mögen. Für mich ist dieses Album jedenfalls ein unvergleichliches Erlebnis und so bekommt es auch einen der raren Sonderplätze in meiner CD-Sammlung.
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