Kundenmeinungen
Elektroquerschläger der besonderen Art, 18. Mai 2008
Nein, das ist kein, landläufig als Blakan-Beat bezeichneter Sampler, und nein, das ist auch nur bedingt mit Shantel zu vergleichen. O.M.F.O. stellt einen ziemlich schrägen Mix aus Elektronik und Klängen quer durch ganz Osteuropa her. Ich würde das Album eher Fans von skuriler Musik empfehlen (zwei Lieder kommen auch im OST von Borat vor), als "Balkan-Liebhabern". Am ehesten ist das Ganze mit Kraftwerk oder Jean Michel Jarre zu vergleichen, allerdings zu deren Anfangszeit, heute ist Elektronik ja alles andere als neuartig, sondern überall drin. Wem die CD gefäfft, der sollte auch mal bei Café Sputnik, "Electronic Exotica From Russia" vobeischauen, die Ex-Band von Herrn O.M.F.O., oder auch bei "Kala" von M.I.A., zwar anders, aber genau so schräg.
WAS IST DAS?, 25. Januar 2007
Leider ist die Seele der Balkan Musik hier verlorengegangen.Für Elektro Pop Fans geeignet.Klingt wie ein besserer Alleinunterhalter.Back to Bucovina Club for me.
Electro-Ethno? Sowjet-Trip-Hop? , 29. Juni 2006
..oder ganz einfach nur German Popov, der Mann der sich hinter O.M.F.O. verbirgt, der so gerne als Kind Astronaut geworden wäre, aber dann doch (glücklicherweise) sein Interesse für die Musik der Teil- und Satelitenstaaten des damaligen Sowjetkosmos entdeckte.Diese traditionellen Klänge mischt unser Mann aus Odessa auf "Trans Balkan Express" (eine Anspielung auf Kraftwerks "Trans Europa Express") spielerisch mit futuristischen Elektronikklängen, nimmt den Hörer auf eine Odyssee durch östliche Musikhemisphäre mit und überschreitet dabei sämtliche Genreschubladen. Manchmal (für das westlich geprägte Ohr) noch etwas exotisch und schräg klingend, was auch an den Instrumenten, wie der Gadja (ähnlich dem Dudelsack), der Drimba (karpatische Maultrommel) oder der Domra (eine Art Laute) liegen mag. Aber genau das ist der Reiz von O.M.F.O.Langeweile kommt bei der elektronisch-akustischen Entdeckungsreise durch Osteuropa jedenfalls nie auf, so reicht der Bogen von Liedern zum Chillen bis zu absoluten Tanzdrogen. Anspieltipps neben dem Titeltrack auf jeden Fall "Gutsul Electro" und "Money Boney".
mitreißender Balkan Sound, 10. September 2005
Liebhaber von Balkan Sound al la Bucovina Club, Shantel, Boban Markovic, usw. sind hier genau an der richtigen Adresse, sie werden das Album ebenso wie Sympathisanten von schrägem, abwechslungsreichem Elektronik Sound einfach lieben! Die Musik taugt genauso zum ungebändigtem abtanzen als auch zum gemütlichen chillen in den eigenen vier Wänden.
Odessa ist die größte Hafenstadt am Schwarzen Meer, ein Melting Pot aller möglichen Kulturen. Von hier stammt "our man from odessa", kurz O.M.F.O., mit bürgerlichem Namen German Popov. Schon früh interessierte sich Popov für westliche elektronische Musik, die in Form von Kraftwerk, Jean-Michel Jarre und Giorgio Moroder auch Odessa erreichte, und Folklore aus den Sowjetrepubliken, die dort sowieso allgegenwärtig war. Entsprechend klingt "Trans Balkan Express", das von German Popov bis auf wenige Stücke im Alleingang unter Mithilfe traditioneller Instrumente eingespielt wurde: Da entgleist das Titelstück, das zunächst in der Spur des bekannten Kraftwerk-Tracks läuft, auf einmal in einen wilden kaukasischen Kreistanz. Andere Stücke wiederum bauen auf Volksstücken und Schlagern auf, die jeder in der Region kennt. So sind die meisten Melodien auf "Trans Balkan Express" fest in den Traditionen der Region verwurzelt. Elektronisch verfremdet, entfalten sie jedoch ein Eigenleben: Futurismus meets Folklore Imaginaire.
Geniestreich, 16. August 2004
Gesegnet sei der Radiosender, der dieses Album zum Album der Woche erkoren hatte. So bekam ich die Gelegenheit reinzuhören. Und fünf Minuten später war das Album denn auch schon gekauft.Eigentlich ist der Sound relativ simpel zusammengemischt. Und trotzdem hat die CD etwas besonderes. Anspieltipp: "Trans Balkan Express" - das genialste Lied der CD.Unbedingt ein Ohr riskieren!! Es lohnt sich!
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