Kundenmeinungen
Zuerst entstand übrigens dieser Film - Jahre später erst die Erfolgsserie , 1. September 2008
Vorliegender Film wurde im Jahr 1974 produziert, darf somit ruhig als Vorläufer der wesentlich bekannteren Serie betrachtet werden, welche erst Jahre später folgen sollte... Über 7 Staffeln hinweg (gedreht zwischen den Jahren 1977 und 1990) hat sich die TV-Serie (einstmals im WDR ausgestrahlt) ins Gedächtnis eingebrannt - da ist es kaum verwunderlich, wenn der Vorläufer innerhalb kümmerlicher 87 Minuten Filmlänge nicht mit der Serie gleichziehen kann, zumal auch mir jeder einzelne Charakter der Serie lieber ist - ich mag Hopkins wirklich gerne sehen, aber in der Rolle des Tierarztes Siegfried Farnon ist mir der Darsteller der Serie nicht nur vertrauter, sondern auch von der Ausstrahlung her, Robert Hardy wesentlich lieber! Stimmung, Landleben, Bauernhofatmosphäre, Hintergrundmusik, alles ganz nett, aber eben nur nett - in meiner Erinnerung ist kein Platz für die Kurzversion - ich liebe die Serie, welche man übrigens inzwischen auch auf DVD beziehen kann!
sehr unterhaltsam, witzig, stimmig, 22. Oktober 2007
Ich habe zuerst den film mit anthony hopkins und simon ward gesehen und dann erst teile der staffel.Mir gefiel der film weitaus besser--in der staffel geht es zeitweise sehr albern zu.Hopkins spielt farnon angenehm straff,sehr glaubwürdig und originell.Simon ward als james herriot wirkt glaubwürdiger als sein staffel-darsteller.einzig die helen anderson darstellerinnen hinterlassen bei mir einen gleichbleibenden eindruck.Mir hat der film ausgesprochen viel vergnügen bereitet. Auch die synchron-stimmen passen haargenau.eine sternstunde des unterhaltungsfilms!
Anthony Hopkins ist der bessere Siegfried Farnon, 2. August 2007
Nachdem ich alle Bücher von Herriot gelesen habe war dies die erste Verfilmung die ich mir anschaute. Jetzt habe ich auch von der Serie schon einige Folgen gesehen, und ich finde dass Anthony Hopkins wesentlich passender die differenzierte Persönlichkeit des Siegfried Farnon darstellt. Das ist einfach eine schöne Rolle für ihn, er kommt sehr authentisch rüber. James Herriot ist etwas anders dargestellt als im Buch, von der Persönlichkeit her etwas kantiger angelegt. Ausserdem stellt sich die grundlegende Frage wie sinnvoll es ist, 1000 Buchseiten in 85 Filmminuten zu verarbeiten. Da fehlt natürlich notgedrungen vieles. Was mir persönlich abgeht sind mehr Aufnahmen der einzigartigen Landschaft, da ist meines Erachtens die Staffel besser, dort gibt es deutlich mehr Landschaftsaufnahmen.Trotzdem: Wer damit leben kann dass der Film etwas anders angelegt ist als das Buch, der wird seine Freude damit haben. Schön auch dass der Film in Yorkshire gedreht wurde, und nicht wie heute üblich irgendwo ganz anders. Man hat durchaus den Eindruck viel über die Alltagswelt in den North Yorkshire Dales in der Zwischenkriegszeit zu erfahren. Für mich war die DVD alleine deswegen schon ihr Geld wert.
Der Doktor und das liebe Vieh, 19. Juli 2007
Ich liebe die Serie und habe jetzt die erste Staffel gekauft, finde sie nach Jahrzehnten noch genau so gut. Daraufhin habe ich mir auch den Film gekauft in anderer Besetzung, finde ich wahrhaftig nicht so gut. Wenn man die Serie nicht kennt, empfindet man vielleicht anders. Ka
Enttäuschend, 16. März 2007
Ich war neugierig als ich hörte, dass es diese DVD gibt. Ich bin ein großer Fan der Serie und der Bücher. Nun habe ich den Film gesehen und muss sagen es ist grausam diesen Film zu sehen, wenn man die Bücher kennt, geschweige den die Serie kennt.Zum Film:Der Film basiert auf dem ersten Buch von James Harriot "Der Doktor und das liebe Vieh! Er beginnt mit der Ankunft von James Harriot in Darrowbee und endet mit der Hochzeit von Helen Anderson. Der Film ist mit einer Ausnahme mit unbekannten Schauspielern besetzt. Nur die Rolle des Siegfried Farnon ist mit dem damals noch jungen Anthony Hopkins besetzt. Während die Serie mit dem Charme der Charaktere glänzt, leidet der Film bedingt durch seine begrenzte Laufzeit daran, das der die Charaktere zu kurz kommen. Nein, viel schlimmer, sie werden anders wiedergegeben, als im Buch. Während James Harriot schüchtern, geduldig und zurückhaltend charmant ist, ist in diesem Film die Figur arrogant, selbstbewusst und leicht eingeschnappt. Zum Beispiel hat im Buch James die Stimmungswechsel von seinem Chef Siegfried geduldig ertragen. Im diesem Film streitet sich James mit Siegfried und brüllt ihn an. Das erste Date mit Helen ist gegenüber dem Buch so stark gekürzt worden, dass der Witz an diesem verlorenen Abend verloren geht. Während im Buch James für die Pannen nichts kann, wird in diesem Film vermittelt, das James selbst daran Schuld ist, das der Abend schief geht.Im Großen und Ganzen fehlt dem Film der Charme der Bücher. Natürlich hat die Serie den Vorteil, das Sie die nötige Länge mitbringt. Aber das die Figuren so falsch dargestellt werden ist schon unverzeihbar. Fazit: Wer die Bücher und die Serie liebt, Finger weg! Sonst finde ich, dass man für das Geld bessere Filme findet!
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