Kundenmeinungen
Cooler Ballerfilm im Noire-Stil mit Bruce Willis , 18. Januar 2008
Ich bevorzuge eigentlich sozialkritische Psychofilme, die zum Nachdenken anregen und Erkenntnisgewinn versprechen, aaaber manchmal "muß" es einfach sein:
Action-baller-bumm-bumm...
Und wo Willis draufsteht, ist (meistens...) Action-baller-baller drin... - So auch hier. Genau, wie es ein Vorrezensent schon schrieb "Stirb langsam auf dem Land" und in den 30er Jahren. Mit Endlos-Magazinen...
Willis in Höchstform: Dauer-coole Visage, coole Sprüche, mit reichlich Bleivorrat, treffsicher und ziemlich unverwundbar. Und so ballert er sich durch 2 Gangsterbanden, bis, naja... - "Last man standing"...
Was mir gut gefiel und andere nervte: Willis Kommentare aus dem Off.
O.k., Sinn und Verstand sollte man in diesem bleihaltigen Streifen nicht suchen ;-), aber 1. gibt es dafür andere Scheiben (mit z.B. "The sixt sense" auch durchaus mit Bruce Willis...) und 2. macht es halt manchmal einfach (niedere) Laune, den Helden ("stellvertretend") auf Knopfdruck ordentlich "draufhauen" zu lassen, so daß sich beim Sargmacher die Kundschaft stapelt... ;-O
Und was das in einer Vorrezension ansgesprochene machohafte Auftreten "unseres" Helden anbelangt: Mh, ich kann mich da des Eindrucks nicht erwehren, daß der ganze Film hart an der Selbstironie entlangschraddelt. Was ihn für mich sogar sympathischer macht.
= Sollte, zumal für kleines Geld zu haben, im "Action"-Regal nicht fehlen !
Bleihaltiger Gangsterfilm, 4. Januar 2008
Als ich den Film zum ersten Mal sah, war ich verblüfft über die Eingangssequenz (die ich mir dann gleich nochmals ansah): ein Unbekannter fährt mit seinem Flitzer in ein kleines Nest namens "Jericho", und noch bevor er zwei Sätze sagen kann, ist sein halbes Auto kaputt: die Windschutzscheibe eingeschlagen, eine Lampe ausgetreten und ein Reifen zerstochen. - Und das nur, weil er einer Frau nachgesehen hat - eine überraschende Begrüßungszeremonie in einem kleinen Nest, das wahrscheinlich keine Landkarte ziert.
- Bruce Willis als (fast) knallharter Killer mit einer Schwäche für unterdrückte und mißbrauchte Frauen, ist als "John Smith" in Jericho genau der Richtige, um den Alltagstrott der zwei sich rivalisierenden Banden: italienische Mafia aus Chicago und eine Gruppe obercooler, amerikanischer Brutalos, zu durchbrechen.
- Die weitere Geschichte ist schon bekannt von "Für eine Handvoll Dollar", und spielt sich auch genauso ab (nur daß der Sohn und der Ehemann nicht selbst vorkommen).
Nicht gerade besonders geistreich, aber sicher gut zur Unterstützung von Gefühlslagen wie "Ich zeigs Euch allen." und schlicht als guter Actionfilm. - Wobei der Streifen kaum "Action" zu zeigen hat, außer "Schießaction". - Und von letzterer bald soviel wie in einem Kriegsfilm.
Fazit: ein beeindruckender Film über Gewalt und Gegengewalt, ein wenig Herz und vielleicht der Lehre, dass auch der am tiefsten gesunkene Schurke noch etwas Gutes in sich entdecken kann, wenn er nur richtig stimuliert wird (allerdings ist die Person Bruce Willis allgemein wohl zu positiv besetzt, als dass er einen richtigen Schurken abgäbe).
das geld anders investieren, 26. Dezember 2007
ich hatte den film vor jahren schon gesehen und fand ihn blöd aber ich dachte, vielleicht ist er mittlerweile besser geworden und hab das geld investiert.was mich erwartet hat war ein unlogischer, nichtssagender machodreck.wie christopher walken zu diesem film überredet wurde, ist mir ein rätsel.
was den zuschauer erwartet ist ein blöder ballerfilm( willis schießt mit einem 7 schüsser 20mal und schießt auf eine einzige person 10 mal davon, willis geht in ein haus mit 20 bewaffnetten männern und überlebt die schiesserei usw), der von dämlichen machosprüchen begleitet wird...gut, wer sowas mag..
mein tip: geld in einen besseren film investieren!!
Remake, welches nicht an "Eine Handvoll Dollar" heranreicht, 2. Dezember 2007
Ich habe gerade eine "Eine Handvoll Dollar" zum ersten mal angesehen. Vor einer Woche sah ich "Last Man Standing".
Ergebniss des Vergleichs:
"Eine Handvoll Dollar" ist klar besser !
1.Die Änderungen der Handlungen sind nicht gelungen.
2.Es nervt, wenn die Hauptfigur als "Ich-Erzähler" seine Gedanken äussert. Bei "Eine Handvoll Dollar" gibt es das nicht, was die Handlungen der Hauptfigur wesentlich undurchsichtiger macht.
Bleihaltiges Action-Epos der Spitzenklasse !!!, 13. November 2007
Einer der brutalsten Filme mit Bruce Willis aber sehr originell.
Die Handlung ist fast ident mit "Eine Hand voll Dollar" mit Clint Eastwood nur das er nicht in der Westernzeit sondern in den 1930er Jahren mitten in einem kleinen Kaff in der Nähe der mexikanischen Grenze spielt.
Bruce Willis (alias John Smith)spielt seine Rolle sehr realistisch aber auch Christopher Walken (alias Hicky) macht einen sehr guten Eindruck.
Die Ballerszenen sind eigendlich der Hauptgrund sich diesen Film anzuschauen.
Fazit: für Bruce Willis-Fans einfach ein Muss, aber nichts für schwache Nerven.
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