Beschreibung
Rezensionen Produktbeschreibung Zug um Zug: Europa - Mit dem Dampfroß durch die Alte Welt Sollten die rasanten Eisenbahnfahrer des Originalspieles Zug um Zug, dem Spiel des Jahres 2004, der Schienenstränge und Städte des Nordamerikanischen Kontinents einmal müde geworden sein und sich nach Luftveränderung sehnen, bietet Zug um Zug: Europa genau das richtige. Hier durchmisst man nicht die Weiten der neuen Welt, sondern die geschichtsträchtigen Länder von der Atlantikküste bis zum Gebirgsmassiv des Ural, von Skandinavien bis zum Mittelmeer. Wettrennen auf der Schiene Doch trotz der veränderten Szenerie bleibt die Spielidee gleich: die Teilnehmer müssen per Zug bestimmte vorgegebene Strecken befahren, und wem dies am häufigsten innerhalb der Spielzeit gelingt, hat gewonnen. Das Bewältigen jener Bahnverbindungen zeigt sich auf dem Spielplan dadurch, daß man die Strecken mit Waggonkarten seiner Spielerfarbe belegt. Es geht also darum, gleichfarbige Streckenkarten zu sammeln und sinnvoll auf dem Spielplan abzulegen. Die Städte auf der Landkarte sind untereinander in Teilstücken in der Größe von einem bis sechs Feldern verbunden, die in einer der von acht Farben oder neutralem Grau gekennzeichnet sind. Wenn ein Spieler etwa 5 grüne Karten auf der Hand, so darf er eine einzelne Städteverbindung der Länge 5 und der Farbe Grün in Besitz nehmen, indem er Waggons seiner Spielerfarbe daraufstellt. Bei den ebenfalls vorhandenen farbneutralen Feldern darf der Teilnehmer beliebige Waggonkarten auslegen, die aber ebenfalls untereinander gleichfarbig sein müssen. Von Stadt zu Stadt Jeder Spieler besitzt einen Stapel Karten in seiner Waggonfarbe und drei Zielkarten, die seine Aufgabe beinhalten: diese bezeichnen je zwei Städte, deren Gleisverbindung er im Laufe des Spiels auf dem Spielplan mittels seiner Waggons besetzen muss: je weiter die Entfernung, desto schwieriger ist das Unterfangen, je höher aber am Ende die zu erlangende Punktzahl. Der Spieler beginnt mit vier Waggonkarten auf der Hand, ein Limit gibt es nicht. Weiterhin besitzt jeder Teilnehmer drei Spielsteine, die Bahnhöfe symbolisieren. Pro Runde hat der Teilnehmer die Auswahl zwischen 3 Aktionen, von denen er pro Spielzug jedoch nur eine einzige ausführen darf : Neue Waggonkarten aufnehmen, eine Strecke besetzen, eine Verbindungskarte nachziehen oder einen Bahnhof errichten. Beim Ziehen wählt der Spieler bis zu zwei Karten aus der offenen Auslage von stets 5 Karten aus oder er zieht blind vom größeren Stapel. Falls er sich für einen der Joker entscheidet - die auf alle Streckenfarben gelegt werden können - darf er nur diese eine Karte ziehen. Großer Bahnhof Mit dem Besetzen einer Strecke zwischen zwei Städten kommt der Spieler seinem Ziel, eine gewisse Stadtverbindung herzustellen immer näher: wenn er dies während der Spielzeit (der Punkt an dem ein Teilnehmer keine Karte mehr besitzt) erreicht, kann er neue Auftragskarte ziehen und sein Glück weiter versuchen. Am Ende winken Bonuspunkte für jeden zusätzlich erfüllten Auftrag. Doch hier stellen sich auch die Tücken ein: sollte der Spieler einen gewissen Auftrag nicht erfüllen, werden ihm die Punkte wieder abgezogen. Eine Interaktion der Spieler ergibt sich auch dadurch, daß einmal belegte Strecken nicht von einem andern Spieler benutzt werden dürfen: da heißt es, über Umwege oder Parallelverbindungen zum Ziel zu kommen. Oder man setzt einen seiner Bahnhöfe ein: diese ermöglichen es, auf einer festgelegten Teilstrecke auch die Verbindungen zu nutzen, die ein anderen Mitspieler bereits belegt hat. Allerdings muss man die Bahnhöfe mit Waggonkarten bezahlen, die dann zur Streckenbesetzung fehlen. Durchs Gebirge und über das Meer Im Unterschied zum Originalspiel Zug um Zug gibt es bei Zug um Zug: Europa noch weitere Neuerungen: Manche Streckenabschnitte können nur mittels Tunnel oder Fähre überwunden werden. Für Tunnel, wie etwa zwischen Zürich und Venedig braucht der Spieler eine bestimmte Anzahl und Kombination von Karten, um den Tunnel zu bauen. Doch dieses Unternehmen kann auch scheitern - so ein Tunnelbauprojekt ist eben nicht immer ohne Risiko. Die Fährverbindungen, etwa zwischen Amsterdam und London oder Rom und Palermo, müssen nicht extra eingerichtet werden, kosten aber einen zusätzlichen Joker fürs Befahren. Gewonnene Punkte für erstellte Bahnverbindungen verzeichnet jeder Teilnehmer schon während des Spieles mit seinem Wertestein - das macht die Schlusswertung einfacher. Bei dieser Wertung gibt es dann Punkte für Anzahl und Wert der Streckenlängen, erfüllte Aufträge und die längste zusammenhängende Verbindung in Spielerfarbe. Bei Zug um Zug herrscht eine spannende Mischung aus Glück, Strategie und Taktik. Auch ein wenig Bluffen ist dabei, denn die gegnerischen Spieler können ja einen Teil der aufgenommenen Karte einsehen. Man kann erraten, auf welche Teilstrecken vom Gegner spekuliert wird und diese dann selbst in Anspruch nehmen, oder auch verhindern, dass dies mit einem selbst geschieht. Und auch beim Punktemachen ist Köpfchen angesagt: setzt man auf sichere Kurzstrecken oder arbeitet man langsam auf die große Verbindung hin, die aber auch besetzt werden oder scheitern kann? Für 2 bis 5 Spieler ab 8 Jahren. Spieldauer zwischen 30 und 90 Minuten.
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Kundenmeinungen
Macht süchtig!!, 12. März 2008
Ich kann dieses Spiel wirklich nur empfehlen! Ob es nun besser ist, als die USA-Version kann ich nicht sagen, da ich diese Version noch nie gespielt habe, doch glaube ich, dass es für Leute, die aus Europa kommen sicherlich interessanter ist, auch die EUROPA-Version zu spielen...
Da man immer wieder andere Streckenkarten bekommt wird das Spiel nie langweilig, auch wenn man es das hundertste Mal gespielt hat. Zudem ist auch die Verteilung der Zügen der jeweiligen Spieler von Spiel zu Spiel unterschiedlich, sodass man sich in manchen Spielen total in die Quere kommt und in anderen gar nicht aufeinander trifft.
Ein Tipp:
Versucht immer die längste Strecke zu bauen, da es am Ende oft nur auf diese 10 Punkte, die man dabei bekommt, ankommt...
Kauft dieses Spiel - ihr werdet es nicht bereuen!!!
In jeder Hinsicht hochwertig, 24. November 2007
Zug um zug ist ein spiel für die ganze Familie, dass sowohl zu zweit, als auch zu fünft Spass bringt.
Das Spiel ist eine gute Kombination aus Tatktik und Glück. Bei uns liegt die Spielzeit selten bei mehr als 45 Minuten, so dass man ruhig eine zweite Runde dranhängen kann.
Ich behaupte mal, dass den wenigsten aufgefallen ist, dass auf dem Brett die Landesgrenzen aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg eingezeichnet sind. Ein Detail, dass ich genau so, wie die Ortsnamen in der jeweiligen Landessprache, sehr schätze.
Das Spielematerial ist sehr hochwertig. Dem Spielbrett kann so schnell nichts passieren. Die Karten vermitteln eine gute Haptik in der Hand.
Jetzt, da das Spiel auch noch 33% billiger angeboten wird ist der Kauf fast schon ein Muss.
Übrigens befindet sich im Spiel auch der Code für das Onlinespiel, auf welches man kostenlos mit dem Code zugreifen kann. Ich habe das ebenfalls bereits ausprobiert und es ist Wahnsinn, wie viele Menschen dort aus aller Welt spielen. Wer es dort leiber gemütlich hat, kann auch gegen Computergegner spielen.
Mit einfachsten Regeln zu grenzenlosem Spielvergnügen, 18. November 2007
Wir haben uns "Zug um Zug Europa" vor über zwei Jahren gekauft, es seitdem dutzende Male gespielt, und es ist nach wie vor eines unserer ganz großen Favoriten in unserem Spiele-Schrank.
Die Spielanleitung ist knapp, sehr leicht verständlich und lässt keine Fragen offen.
Das Spielidee, verschiedene Orte mit Bahnstrecken zu verbinden, ist eigentlich simpel, wird aber bei "Zug um Zug" genial umgesetzt. Das Spiel erfordert Voraussicht und Planung, um die Zugstrecken, die man bauen soll, möglichst günstig miteinander zu verbinden, aber auch der Faktor "Glück" ist nicht völlig ausgeschaltet, weil man Waggonkarten gleicher Farben sammeln muss und durchaus Pech haben kann, dass die gerade benötigte Karte einfach nicht gezogen wird.
Auch die Interaktion kommt nicht zu kurz, weil der/die Mitspieler ihre Bahnstrecken oft in den gleichen Regionen bauen, so dass man auf deren Bauprojekte oftmals kurzfristig reagieren und bei seinen eigenen Strecken improvisieren und eventuell Umwege in Kauf nehmen muss.
"Zug um Zug" wurde uns auch nach mehrmaligem Spielen (auch direkt nacheinander) absolut nicht langweilig, da jedes Spiel einen anderen Verlauf nimmt.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist für mich die Beschaffenheit der Waggonkarten, die ich mir vom Material ein wenig fester wünschen würde, da diese bei unvorsichtiger Handhabung recht leicht knicken können.
Mein Fazit: "Zug um Zug Europa" ist ein tolles Spiel und absolut empfehlenswert!
Das Abenteuer geht weiter..., 16. September 2007
Das Spiel richtet sich an zwei bis fünf Spieler ab 8 Jahren und lädt ein, bis zu eine Stunde lang im Jahr 1901 zwischen den schroffen Hügeln von Edinburgh, der sonnenüberfluteten Hafenanlage von Konstantinopel und den staubigen Gassen Pamplonas zu reisen. Dabei dürfen natürlich auch Stationen in Deutschland nicht fehlen. Hier laden Bahnhöfe in Essen, Berlin, Frankfurt und München zum Zwischenstopp ein.
Das grundsätzliche Spielprinzip ist zum Ausgangsspiel gleich geblieben. Wer daher schon einmal "Zug um Zug" gespielt hat, kommt schnell auch auf der neuen Landkarte zurecht.
Spannend sind hierbei auch für erfahrene Eisenbahner die neuen Spielzüge, die es im ersten Spiel noch nicht gab: die Fahrt mit einer Fähre, das Durchfahren eines Tunnels und den Bau eines Bahnhofs.
Fähren machen es nämlich jetzt erforderlich, seine Jokerkarten gezielter einzusetzen. War es bislang möglich, eine Wegstrecke dadurch zurückzulegen, dass man die entsprechende Anzahl von Wagenkarten von der Hand spielte und evtl. fehlende Karten durch eine Lokomotive als Joker ausglich, gibt es jetzt mit den Fähren spezielle Strecken, die zwingend mindestens eine Lok erfordern. Es zahlt sich also aus, mit den Jokern gut gehaushaltet zu haben, wenn man eine der 13 Fährenstrecken nutzen möchte. So ist zwar zwischen Kobenhavn und Essen jeweils nur eine Lokomotive für eine der Strecken notwendig, die Strecke Palermo - Smyrna schlägt aber auch gerne mit zwei Triebfahrzeugen zu Buche.
Für Glücksritter sind in Europa die Tunnel erfunden worden. Waren in den USA die Überlandstrecken überschaubar und - zumindest ihrer Länge nach - einzuschätzen, entpuppt sich mitten im Spiel so manche unterirdische Strecke als viel länger als erwartet. Nehmen wir einmal die Fahrt von Paris nach Zürich als Beispiel. Auf dem Plan ist die Strecke mit drei Feldern eingezeichnet, sodass mindestens drei Wagenkarten ausgespielt werden müssen. Anschließend werden aber noch die obersten drei Karten des Wagennachziehstapels aufgedeckt. Zeigen die dort aufgedeckten Karten die gleiche Farbe, wie sie der Spieler zuvor ausgespielt hat, muss er noch einmal so viele Karten nachlegen. So kann sich die Strecke in die französische Hauptstadt also leicht von drei auf bis zu sechs Wagenkarten verlängern. Nur wer so viele Karten auf der Hand hat, darf den Tunnel durchfahren. Andernfalls müssen die ausgespielten Karten wieder auf die Hand genommen werden und die Karriere als Eisenbahnunternehmer kann erst in der nächsten Runde fortgesetzt werden.
Da ist es schon leichter, mit den neuen Bahnhöfen zu taktieren. Drei Gebäude stehen jedem Spieler zur Verfügung und ermöglichen es, eine Strecke eines anderen Spielers zu nutzen, die dort endet oder beginnt. So ist es möglich als "blinder Passagier" dort mitzufahren, wo man selbst nicht hingelangt ist. Für die erste Bahnhofseinweihung ist lediglich eine Wagenkarte erforderlich, die zweite kostet zwei, die dritte drei Wagenkarten der gleichen Farbe. Und auch ohne Richtfest können sich die Bahnhöfe schon lohnen, denn für jeden am Ende des Spiels nicht verwendeten Bahnhof gibt es noch einmal vier Pluspunkte.
So ist das Zugreisen also auch spielerisch mitten in Europa angekommen und hat gleich drei wesentliche Spielveränderungen mitgebracht, die es alten Hasen und Neueinsteigern gleichermaßen möglich machen, die Dampflok anzufeuern und durch die Jahrhundertwende zu fahren.
Macht süchtig, 29. August 2007
Dieses Spiel hat uns schon sehr viele lustige Abende beschert. Gleich vorweg: es macht wesentlich mehr Spaß als seine Vorgängerversion USA. Die Regeln sind neuen Mitspielern schnell erklärt. Je mehr Mitspieler, desto spannender und kniffliger wird das Spiel. Wird das Spiel erst einmal aus dem Schrank geholt, will man es am liebsten jeden Abend wieder spielen. Es wird nie langweilig. Ich würde jedem empfehlen, die Punkte erst am Ende des Spiels zu zählen, das beeinträchtigt sonst den Spielfluss und es besteht keine Gefahr Punkte zu vergessen.
Auch eine tolle Geschenkidee für jeden, der gerne Gesellschaftsspiele spielt.
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